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3. Liga - „und nun?“

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Ich kann allen nur empfehlen sich den Podcast bei Preussenprivat von Schuth mit Pander und Mangelmanns anzusehen.

Schuth trifft es in seiner Analyse genau auf den Punkt. Man war zu blauäugig bei Ende und dieser hatte keinen Plan B als er decoded wurde. Zudem hat man viel zu lange alles schöngeredet und auch diesen schleichenden neg Trend Ende 25 zu wenig Beachtung geschenkt.

In den letzten Monaten habe ich Uphues immer wieder kritisiert, da seine Neuzugänge keinen pos. Impact bei Ende und anfangs Schwartz hatten. Jetzt zeigt sich, wo man sie einfach spielen lässt, wie gut sie eigentlich sind. Ausnahme Raschl (nur gegen 96 gut), der aber auch verletzt war. Interessant ist das alle Neuzugänge keine Wünsche von Ende waren und das erklärt auch warum sie so wenig gespielt haben. Auf die Kaderplanung von Uphues bin ich jetzt wirklich gespannt, im pos. Sinne.

Zu Ole. Natürlich bleibt er. ABER die kommende Saison wird für ihn ganz wichtig. Anders als Ulm und Regensburg bricht Preußens Mannschaft nicht komplett auseinander und etliche Spieler werden bleiben. Aber wenn man trotzdem nur im unteren Mittelfeld herumkrebst kann es auch für ihn ungemütlich werden.

Interessant finde ich auch die Hinweise zu der nun aufgebläht wirkenden Führungsstruktur bei Preußen. Stichwort 3. Geschäftsführer. Was macht ein Niehues überhaupt? Von ihm habe ich seit seiner Einstellung nichts wahrgenommen

Pander und Mangelmanns waren im übrigen voll im Verteidiungsmodus. Aber müssen sich bei einem Abstieg einfach auch kritischen Fragen stellen. Das gehört zum Geschäft und zu viel Harmonie ist kontraproduktiv.

BalticEagle, otte und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
BalticEagleotteWarendorf-WemserPreussenPilgerTobias
Zitat von otte am 14. Mai 2026, 10:27 Uhr

Danke @tobias, .. ausführlich und interessant, wie übrigens viele andere Rückmeldungen hier!

Eine Nachfrage zu Ole Kittner:

Gibt es irgendeinen konkreten Namen, eine ernsthafte Alternative, eine zu erwartende Verbesserung  zu ihm? Jemand, der zu Preußen passt, der uns aller Voraussicht nach weiter nach vorn bringen würde? Ich mag es überlesen haben…aber ein „Hauptsache weg mit Ole“ reicht mir irgendwie nicht aus.

Genau der Punkt fehlt mir etwas in der bisherigen Diskussion.

...

@otte

Ich bin kein Transferexperte, aber folgende Ideen mal (und einige sind definitiv utopisch):

Jörg Schmadtke Erfahrung: Köln, Wolfsburg, kurzzeitig Liverpool. Hat mehrfach bewiesen, dass er mit überschaubaren Budgets konkurrenzfähige Kader baut. Klartext-Redner, für mich wunderbar  direkt. Aktuell nach seinem Abgang aus Hannover ohne feste Stelle. Fände ich sehr spannend.

Rouven Schröder Ex-Mainz, Ex-Schalke. Unrealistisch, aber in Mainz hat er mit wenig Geld einen überragenden Kader zusammengestellt, kluge Transfers getätigt. Wirkt auf mich authentisch und kommunikativ. Wer bei Schalke war, kennt schwierige Bedingungen. Leider ja derzeit in Mönchengladbach

Samir Arabi Zuletzt in Bielefeld. Ich fand, dass er da gute Arbeit gemacht hat.

Christian Heidel Das ist zB utopisch. Fand ich aber cool.

Benjamin Schmedes Im Moment Sportdirektor bei der DFL. Noch kein „Big Name", aber strategisch klug und mit klarem Profil. Eher mittlere Kategorie — für unsere Ansprüche vielleicht genau passend.

Das sind aber nur Gedankenspielereien.

BalticEagle und otte haben auf diesen Beitrag reagiert.
BalticEagleotte

Auf keinen Fall Arabi!!!!

Zitat von Tobias am 14. Mai 2026, 11:25 Uhr
Zitat von otte am 14. Mai 2026, 10:27 Uhr

Danke @tobias, .. ausführlich und interessant, wie übrigens viele andere Rückmeldungen hier!

Eine Nachfrage zu Ole Kittner:

Gibt es irgendeinen konkreten Namen, eine ernsthafte Alternative, eine zu erwartende Verbesserung  zu ihm? Jemand, der zu Preußen passt, der uns aller Voraussicht nach weiter nach vorn bringen würde? Ich mag es überlesen haben…aber ein „Hauptsache weg mit Ole“ reicht mir irgendwie nicht aus.

Genau der Punkt fehlt mir etwas in der bisherigen Diskussion.

...

@otte

Ich bin kein Transferexperte, aber folgende Ideen mal (und einige sind definitiv utopisch):

Jörg Schmadtke Erfahrung: Köln, Wolfsburg, kurzzeitig Liverpool. Hat mehrfach bewiesen, dass er mit überschaubaren Budgets konkurrenzfähige Kader baut. Klartext-Redner, für mich wunderbar  direkt. Aktuell nach seinem Abgang aus Hannover ohne feste Stelle. Fände ich sehr spannend.

Rouven Schröder Ex-Mainz, Ex-Schalke. Unrealistisch, aber in Mainz hat er mit wenig Geld einen überragenden Kader zusammengestellt, kluge Transfers getätigt. Wirkt auf mich authentisch und kommunikativ. Wer bei Schalke war, kennt schwierige Bedingungen. Leider ja derzeit in Mönchengladbach

Samir Arabi Zuletzt in Bielefeld. Ich fand, dass er da gute Arbeit gemacht hat.

Christian Heidel Das ist zB utopisch. Fand ich aber cool.

Benjamin Schmedes Im Moment Sportdirektor bei der DFL. Noch kein „Big Name", aber strategisch klug und mit klarem Profil. Eher mittlere Kategorie — für unsere Ansprüche vielleicht genau passend.

Das sind aber nur Gedankenspielereien.

Was sollen diese Ideen/Namen bedeuten? Sollen diese bei uns als anfangen oder wie? Seh ich keinen Grund dafür... Und haben wir das Geld gewisse Leute ausm Vertrag zu kaufen?

Spaetberufener hat auf diesen Beitrag reagiert.
Spaetberufener

Ich brauche keinen der Genannten bzw. auch keinen, den man vom Bekanntheitsgrad in diese Riege aufnehmen könnte. Für mich nicht nur komplett unrealistisch, sondern auch nicht finanzierbar und völlig inkompatibel mit meinem Bild von meinem Verein.
Wenn jetzt noch einer Oliver Bierhoff vorschlägt, wäre das mein ultimatives Adios zu diesem Forum.

Schönen Vatertag euch

Ich1906 hat auf diesen Beitrag reagiert.
Ich1906
Zitat von Keuner am 14. Mai 2026, 11:12 Uhr

Ich kann allen nur empfehlen sich den Podcast bei Preussenprivat von Schuth mit Pander und Mangelmanns anzusehen.

Schuth trifft es in seiner Analyse genau auf den Punkt. Man war zu blauäugig bei Ende und dieser hatte keinen Plan B als er decoded wurde. Zudem hat man viel zu lange alles schöngeredet und auch diesen schleichenden neg Trend Ende 25 zu wenig Beachtung geschenkt.

In den letzten Monaten habe ich Uphues immer wieder kritisiert, da seine Neuzugänge keinen pos. Impact bei Ende und anfangs Schwartz hatten. Jetzt zeigt sich, wo man sie einfach spielen lässt, wie gut sie eigentlich sind. Ausnahme Raschl (nur gegen 96 gut), der aber auch verletzt war. Interessant ist das alle Neuzugänge keine Wünsche von Ende waren und das erklärt auch warum sie so wenig gespielt haben. Auf die Kaderplanung von Uphues bin ich jetzt wirklich gespannt, im pos. Sinne.

Zu Ole. Natürlich bleibt er. ABER die kommende Saison wird für ihn ganz wichtig. Anders als Ulm und Regensburg bricht Preußens Mannschaft nicht komplett auseinander und etliche Spieler werden bleiben. Aber wenn man trotzdem nur im unteren Mittelfeld herumkrebst kann es auch für ihn ungemütlich werden.

Interessant finde ich auch die Hinweise zu der nun aufgebläht wirkenden Führungsstruktur bei Preußen. Stichwort 3. Geschäftsführer. Was macht ein Niehues überhaupt? Von ihm habe ich seit seiner Einstellung nichts wahrgenommen

Pander und Mangelmanns waren im übrigen voll im Verteidiungsmodus. Aber müssen sich bei einem Abstieg einfach auch kritischen Fragen stellen. Das gehört zum Geschäft und zu viel Harmonie ist kontraproduktiv.

Ja, den Podcast finde auch ich hochinteressant. Neben den von Dir genannten Aspekten ist mir aufgefallen, wie wenig inspiriert Pander und Mangelsmann hinsichtlich einer Zielsetzung sind. Die Weiterentwicklung des Vereins wird auf die Fertigstellung des Stadions verschoben. Ansonsten muss man alles mal abwarten, mal sehen. Eine Rückkehr in die zweite Liga vielleicht irgendwann mal. Stattdessen scheint man sich untereinander mit Pöstchen zu versorgen (Stichwort dritter Geschäftsführer) und ist um Ausflüchte für den Abstieg nicht verlegen (Beispiel: Die Geschäftsstelle ist räumlich zu klein). Korriegiert mich gerne, ich habe das gestern sehr spät noch gehört, und vielleicht habe ich da einiges zu negativ wahrgenommen. Aber der ganze Sound gefällt mir derzeit nicht. Angefangen von der unsäglichen Aufwärmung des "Wir wissen wo wir herkommen" bis zu den auf mich eher etwas behäbig wirkenden Zielvorstellungen von Pander und Mangelsmann.

Ich hoffe, ich täusche mich. Was meint Ihr?

BalticEagle, Warendorf-Wemser und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
BalticEagleWarendorf-WemserGuenter WeigandPreussenPilgerTobiasEddie the Eagle
Zitat von Heino-Hansen am 14. Mai 2026, 11:52 Uhr

Wenn jetzt noch einer Oliver Bierhoff vorschlägt, wäre das mein ultimatives Adios zu diesem Forum.

Nein, ich möchte nicht das wir zu "Prssn Mnstr" werden. 🫣

Zitat von Ich1906 am 14. Mai 2026, 11:31 Uhr
Zitat von Tobias am 14. Mai 2026, 11:25 Uhr
Zitat von otte am 14. Mai 2026, 10:27 Uhr

Danke @tobias, .. ausführlich und interessant, wie übrigens viele andere Rückmeldungen hier!

Eine Nachfrage zu Ole Kittner:

Gibt es irgendeinen konkreten Namen, eine ernsthafte Alternative, eine zu erwartende Verbesserung  zu ihm? Jemand, der zu Preußen passt, der uns aller Voraussicht nach weiter nach vorn bringen würde? Ich mag es überlesen haben…aber ein „Hauptsache weg mit Ole“ reicht mir irgendwie nicht aus.

Genau der Punkt fehlt mir etwas in der bisherigen Diskussion.

...

@otte

Ich bin kein Transferexperte, aber folgende Ideen mal (und einige sind definitiv utopisch):

Jörg Schmadtke Erfahrung: Köln, Wolfsburg, kurzzeitig Liverpool. Hat mehrfach bewiesen, dass er mit überschaubaren Budgets konkurrenzfähige Kader baut. Klartext-Redner, für mich wunderbar  direkt. Aktuell nach seinem Abgang aus Hannover ohne feste Stelle. Fände ich sehr spannend.

Rouven Schröder Ex-Mainz, Ex-Schalke. Unrealistisch, aber in Mainz hat er mit wenig Geld einen überragenden Kader zusammengestellt, kluge Transfers getätigt. Wirkt auf mich authentisch und kommunikativ. Wer bei Schalke war, kennt schwierige Bedingungen. Leider ja derzeit in Mönchengladbach

Samir Arabi Zuletzt in Bielefeld. Ich fand, dass er da gute Arbeit gemacht hat.

Christian Heidel Das ist zB utopisch. Fand ich aber cool.

Benjamin Schmedes Im Moment Sportdirektor bei der DFL. Noch kein „Big Name", aber strategisch klug und mit klarem Profil. Eher mittlere Kategorie — für unsere Ansprüche vielleicht genau passend.

Das sind aber nur Gedankenspielereien.

Was sollen diese Ideen/Namen bedeuten? Sollen diese bei uns als anfangen oder wie? Seh ich keinen Grund dafür... Und haben wir das Geld gewisse Leute ausm Vertrag zu kaufen?

Was ich echt schön fände?!: Wenn man, bevor man antwortet, einfach vorher mal liest. Den Kontext versucht zu erfassen. Im letzten Satz: "Nur eine Gedaneknspielerei!" heisst übersetzt: Nur Spielerei, einfach so, weil Otte gefragt hatte, wer denn so auf dem markt ist. Und dann steht da noch beim Beitragsverfasser - nämlich mir - "vollkommen utopisch".

 

Und doch kommt: Was soll das bedeutet. oder: Komplett unrealistisch, nicht finanzierbar! - Ehrlich? Sag bloß.

Das alles steht ohnehin nicht zur Debatte, da Kittner ja bleibt. Ich wollte nur Otte höflicherweise antworten - ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ohne irgendjemanden zu verärgern.  Himmel....

knauerpauer, otte und Guenter Weigand haben auf diesen Beitrag reagiert.
knauerpauerotteGuenter Weigand

Womit wir wieder beim Thema „Lesen können“ sind.

Puh…

Vatertag heißt bei uns: Vater tagt. Und zwar im Forum.

Danke lieber @otte für diesen Thread.

Dritte Liga - und nun?

Es fällt mir schwerer als ich dachte, das Szenario nun zu akzeptieren. Da liegt so eine tiefe Traurigkeit in der ganzen Geschichte. Der Ärger darüber, dass wir uns derart blauäugig und - seid mir nicht böse, aber hin und wieder habe ich das Gefühl - auch etwas abgehoben oder arrogant zu Beginn der Saison verhalten haben, will sich irgendwie nicht in mir beruhigen. Woher kam bloß dieser Übermut, man könne hier mal locker was ganz Innovatives aufbauen. Etwas, worauf andere noch nicht gekommen sind. Es fühlt sich nicht gut an, Teil einer solch selbstüberschätzenden Versuchsanordnung gewesen zu sein.

Und nun?

Das Vertrauen ist weg. Das ist das größte und bittere Gefühl derzeit. Dieses Vertrauen, das sich Peter und Sascha über zwei, drei Jahre hinweg hier aufgebaut haben. Das Vertrauen, das früher nie dagewesen war, weil wir jahrzehntelang Möchtegernmanager wie Brück u.ä. gehabt haben, und dann kam da jemand, der wusste was er tat und ganz allmählich stellte sich dieses beruhigende Gefühl ein: Lass die mal machen, die wissen was sie tun.

Alles weg.

Ab jetzt ist wieder diese Skepsis da. Wenn ich schon diese Worthülsen höre: Wir wissen wo wir herkommen, wo wir stehen und wo wir hinwollen. Was soll dieses Geschwurbel? Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeiten von Zweijahresplänen.

Alles Gefühlssache nun. Mehr ist da bei mir noch nicht.

Die sportliche Führung weiß seit Wochen, wohin die Reise geht. Ich hätte gedacht, sie nimmt mich als Fan in dieser schweren Stunde mit, gibt mir Zeichen, dass man sich strecken will, dass man natürlich wieder hoch will. Jetzt wird mir wieder verkauft, man müsse sich zunächst mal orientieren, mal sehen, wie sich das alles so entwickelt. Das brauche ich als Fan nicht. Ich habe keinen Bock darauf, dass mein Verein geführt wird wie ein Handwerksbetrieb. Ich will, dass da wieder Euphorie entfacht wird, dass man Ziele ausgibt, die mehr sind als ein vernünftig aussehendes Bankkonto. Schön, dass wir 3,5 Mio Plus gemacht haben. Wie wäre es, solches Geld in den Kader zu stecken anstatt zur Sicherheit auf der Bank zu haben. Mir ist das alles zu altbacken, zu behäbig und irgendwie wohl auch zu westfälisch. Der Blick nicht in die Ferne gerichtet, sondern immer nach unten auf die Saatfurche.

Aber wehe, der Verein kommt in finanzielle Schieflage. Dann wird der gleiche wow wohl eben darauf schimpfen.

Ich merke also selbst, dass ich derzeit nicht wirklich zurechnungsfähig bin, was meine Gefühlslage anbetrifft. So ist sie aber jetzt nun mal.

Vielleicht kann Uphues mit den ersten Verpflichtungen etwas daran zum Positiven drehen. Die Idee, in jedem Mannschaftsteil Benchmarkspieler zu haben, finde ich erstmal gar nicht so schlecht. Das heißt ja, dass man um die Bedeutung von Führungsspielern und Hierarchien weiß. Vielleicht hat uns so etwas ja in der letzten Saison gefehlt.

So, jetzt habe ich mir das von der Seele geschrieben. Wie otte sagte: Nicht alles auf die Goldwaage legen. Gefühle sind nicht rational und ganz gewiss werde ich dieses oder jenes schon in wenigen Tagen anders sehen.

Eine Momentaufnahme im westfälischen Landregen.

Eagle72, knauerpauer und 6 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Eagle72knauerpauerBalticEagleotteKleiniWarendorf-WemserGuenter WeigandEddie the Eagle
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