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Preußen Münster nimmt die Pokalhürde bei der SpVgg Vreden

Preußen Münster nimmt die Pokalhürde bei der SpVgg Vreden
Jubel bei Marvin Schulz nach seinem Tor. Foto: MS / SC Preußen Münster

Es war schon mal knapper in Vreden. Diesmal aber nicht, auch wenn sich der SC Preußen Münster im Erstrundenspiel beim Oberligisten SpVgg Vreden lange schwer tat. Am Ende stand aber ein klarer 3:0-Sieg im Hamalandstadion und damit der Einzug in Runde zwei, die den SCP zum SSV Buer führt.

Nur zwei Spieler aus der Startelf des ersten Ligaspiels standen in der Startelf in Vreden: Zeller und Kapitän Koulis. Thomas Wörle gab ansonsten jenen Spielzeit, die zuletzt außen vor waren oder aber noch nicht viel Spielzeit hatten. Im Tor galt das für Matthis Harsmann, auch für Antonio Tikvic, der sich nach seinem Kreuzbandriss wieder in Spielform bringt, zuletzt aber in der Vorbereitung mit einer Roten Karte etwas unglücklich agierte. Ansonsten viel Nachwuchs-Power: Niklas Varelmann, Marvin Schulz Jun., Mikail Demirhan, Leon Tasov oder Jakob Kort. Und Neuzugang Samuel Althaus kam zu seinen ersten Spielminuten im Preußen-Dress.

Spieldaten

Und, nun ja, das alles sah in der ersten Halbzeit doch ein bisschen müde aus. Da war kein Schwung in Münsters Spielaufbau, wenig Ideen. Vreden bekam Raum, um mitzuspielen, aber so richtig gefährlich wurde es für den SCP nun auch nicht gerade.

Die Führung für den SCP durch ein Tor von Marvin Schulz fiel nach 17 Minuten überraschend, stellte aber auch so ein bisschen die Weichen für den weiteren Spielverlauf. In dem wurde nämlich der SC Preußen immer dominanter.

Es dauerte allerdings bis zur 58. Minute, ehe Demirhan eine Schulz-Hereingabe zum 2:0 verwertete. Damit war die Partie dann entschieden, das 3:0 in der Nachspielzeit durch einen platzierten Abschluss von Demirhan war das i-Tüpfelchen.

Zweite Runde in Gelsenkirchen

Im Zweitrundenspiel trifft der SC Preußen nun auf den Westfalenligisten SSV Buer aus Gelsenkirchen. Offiziell geplant ist die Runde zwischen Mitte August und Mitte September. Der genaue Termin hängt von den Preußen-Spielen in der 3. Liga ab und muss noch abgestimmt werden. Offen ist auch der Spielort: Die heimische Löchterheide ist wohl nicht geeignet für so ein Pokalspiel mit der erwarteten Zuschauerzahl. In Buer brachte man zuletzt unter anderem das Parkstadion des FC Schalke ins Gespräch. Dort war der SCP zuletzt in der Regionalliga West am Ball.

Zwei Personalien waren doch nennenswert: Zidan Sertdemir, der in praktisch allen Medienberichten bereits „weggeschrieben“ wird, bekam nach 77 Minuten Einsatzzeit. Und Münsters Dauer-Sorgenkind Oscar Vilhelmsson kam nach 59 Minuten ins Spiel. Abschlüsse bekam er nicht, allerdings wurde in einigen Szenen deutlich, welche Qualität er mitbringt. Sollte er fit bleiben, wäre das eine gute Aussicht für die 3. Liga.

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