Bautagebuch 48: Gittermast-Raupenkran ist wieder da
Zweimal stand der ziemlich wuchtige Gittermast-Raupenkran bereits am LVM-Preußenstadion. Und beide Male war er untrügliches Zeichen für den Start von Hochbauarbeiten. Das wird auch jetzt wieder der Fall sein, nachdem der Kran des Unternehmens Franz Bracht aus Erwitte am Dienstag errichtet wurde.
Sobald die Arbeiten an den Fundamenten der Nord-Tribüne weiter vorangeschritten sind (derzeit wird die Entwässerung installiert), werden die ersten Fertigteile eingehoben.


Derweil laufen auch die Arbeiten an allen anderen Stellen weiter. Im Eingangsbereich, der vor anderthalb Wochen beim Test gegen Southampton erstmals genutzt wurde, ist mittlerweile auch eine „Rampe“ erkennbar, die schon für Fragezeichen sorgte:

Der Grund dafür ist so einfach wie irgendwie… deutsch. Für die barrierefreie Zuwegung darf ein maximales Längsgefälle von sechs Prozent nicht überschritten werden, So will es die DIN 18040. Leider neigt sich der gepflasterte Weg von der Hammer Straße zur Ostkurve hin ganz leicht mehr, fast kaum mehr zu erkennen für das menschliche Auge. Aber DIN ist DIN und daher wurde eine passendes Rampe installiert. Wer genau hinschaut, erkennt, dass diese Rampe aus einer Folge von abschüssigen Bereichen und etwas flacheren Bereichen besteht. Was aussieht wie schlampig gebaut, ist also gewollt.
Später werden dort, wo jetzt einfache Plastiksperren stehen, noch Handläufe installiert, die dem wechselnden Gefälle folgen …



Schon jetzt ist klar, dass hier und da Nachbesserungen notwendig werden – normal bei so einem Bauprojekt. Kleinigkeiten wurden bereits im laufenden Betrieb korrigiert. Zur Eröffnung der Fiffi-Gerritzen-Kurve wurde festgestellt, dass sich die Fluchttore ganz leicht „windschief“ öffneten. Das wurde noch vor der Partie gegen Southampton manuell korrigiert.

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