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Preußen Münster: JHV 2025 zum Nachlesen

Preußen Münster: JHV 2025 zum Nachlesen
Blick in die Halle Münsterland.

In der Halle Münsterland veranstaltet der SC Preußen Münster am 16. November seine JHV 2025. Es geht um das Geschäftsjahr 2024/2025. Unter anderem steht die Wahl des Aufsichtsrates an. Alles zur JHV 2025 bei Preußen Münster gibt es hier zum Nachlesen.

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Das war es dann heute von der JHV! Die Versammlung ist abgeschlossen!

Der neue Aufsichtsrat: 687 Stimmzettel wurden abgegeben: Frank Westermann (646 Stimmen), Hendrik Brüggemann (554 Stimmen), Friedrich Lukas (494 Stimmen), Thomas Pfeifer (274 Stimmen), Jürgen Becker (237 Stimmen), Wilfried Roth (191 Stimmen).

Siggi Höing (158), Tim Schwencke (144), Dr. Ursula Paschke (106 – aber 308 Nein-Stimmen) , Martin Jostmeier (75), Dr. Bagnewski (22) und Thomas Röttgermann (18, 392 Nein-Stimmen). Das war deutlich.

18.17 Uhr: Eine Frage noch: Ob es. noch mal eine Verabschiedung von Sascha Hildmann geben könne? Das lässt sich heute nicht beantworten, soll aber mal bewegt werden im Kopf…

18.16 Uhr: Die letzte Frage richtet sich an die Mannschaft: Dass die heute nicht da sei, sei schade. Das sei auch eine Anerkennung der Mitglieder. Das Mitglied wünscht, dass die Mannschaft künftig wieder dabei ist, zumindest teilweise.

18.09 Uhr: Eigentlich sind wir durch. Alle warten jetzt nur noch auf die Auszählung der Stimmen zur Aufsichtsratswahl. Mit Fragen aus dem Publikum behilft sich die Versammlung jetzt… es geht um den Bierlieferanten im Stadion. Die Frage ist: Besteht eine Chance auf einen Wechsel von Warsteiner weg zu einer Alternative..? Das gibt Gejohle in der Halle… Markus Sass antwortet aber im Ernst; Es wird eine Ausschreibung geben, man spreche zuerst mit Warsteiner, dann mit anderen Partnern und mit Sportfive. Dann folge die Vergabe nach klaren Kriterien und das werde auch diesmal so sein.

18.02 Uhr; Verschiedenes… wir warten noch auf die Ergebnisse der Aufsichtsratswahl, die bisher noch nicht vorliegen. Während wir warten, geht Maasjost auf ein paar Fragen ein. Die traditionelle Preußenfahne wurde als fehlend bemängelt – ist aber da, hängt draußen am Geländer im Vorraum. Und dann: Die Ostkurve soll im Laufe so schnell wie möglich mindestens teilweise in Betrieb genommen werden. Das war nun eher eine Nicht-Info.

Und die nächste Frage: Sie dreht sich um das Ticketing, das derzeit keine echte Lösung bietet. Maasjost verspricht, dass man versuchen werde, im Stadion schnell wieder mehr Plätze zur Verfügung zu stellen

Und jetzt noch einmal das Thema Röttgermann: Ob der im Ehrenamt Geld bekommen hätte. Und nein, das hat er nicht. In der Zeit, in der er kein Amt bekleidete, war er als externer Berater tätig für den SCP. Also hier liegt kein „Skandal“ vor, den das fragende Mitglied aufwerfen wollte.

17.58 Uhr: Jetzt geht es um zwei Satzungsänderungen – die beziehen sich nur auf die Vereinssatzung und formale Gründe. Das „Fanprojekt“ soll in der Satzung zur „Fangemeinschaft“ werden. Das dürfte hier gleich schnell durchgewunken werden … so ist es auch. Alle sind froh, dass das hier schnell geht.

17.58 Uhr: So, weitere Anträge? Es lagen wohl keine vor. Also weiter.

17.52 Uhr: Wili Springmann spricht jetzt für die Tennis-Abteilung. Er bleibt sich treu: Er nimmt kein Blatt vor den Mund…. denn die Tennis-Abteilung ist so ein bisschen ein Solitär im Verein und leidet aktuell sehr unter der Baustelle des Stadions. Derzeit ist nur ein begrenzter Spielbetrieb möglich, seit einem halben Jahr sei der Verein ohne Internet, weil das Kabel bei den Bauarbeiten durchtrennt wurde und bisher nicht repariert wurde. „Helft uns bitte, wo ihr könnt“, sagt er in Richtung Verein.

17.39 Uhr: Es folgt der Bericht von Julius Holdschlag von der Fangemeinschaft. „Wir sind stolz darauf, dass wir Fans aus allen Bereichen zusammenbringen.“ Die Fangemeinschaft engagiert sich beim Treffpunkt „Container“ vor den Spielen, unterstützt Spendenaktionen und organisiert auch Sonderzüge. Holdschlag nennt die positive Entwicklung auf vielen Ebenen – auch die Kommunikation zwischen Verein und Fans. Er lobt auch den starken Zusammenhalt der Fanszene mit der Mannschaft. „Da gab es immer Rückhalt, auch nach schwierigen Spielen.“
Zugleich sei es schön und wichtig, dass mit Hendrik Brüggemann ein Vertreter der Fangemeinschaft für den Aufsichtsrat kandidiere. Er formuliert die Hoffnung, dass ein Aufsichtsrat eben auch die verschiedenen Generationen von Fans abbilden soll. Holdschlag nennt das Thema Ticketpreise als Herausforderung – die Forderung sei also: „Preußen Münster muss bezahlbar sein – für Heim- wie für Gästefans!“

Info: Im März soll es einen Sonderzug zum Spiel in Dresden geben. Rund 800 Plätze sollen bereitgestellt werden.


17.31 Uhr: „Es soll weitergehen jetzt, meine liebe Preußenfamilkie“ – so spricht es Präsident Maasjost. Die große Frage; Wie haben die 755 stimmberechtigten Mitglieder abgestimmt? Das wird noch ausgezählt . aber es geht vorerst weiter. Es geht um die Wahl des Revisionsausschusses. Der wird aber dann auf „kurzem Dienstweg“ gewählt, also per Handzeichen. Zunächst stellen sich die drei Kandidaten noch einmal vor – dann werden sie einstimmig gewählt. Das ging schnell…

17.27 Uhr: Zwischenbericht.. die Wahl läuft, parallel aber auch die Auszählung. Mit der JHV geht es in Kürze weiter, eine Stunde Pause neigt sich dem Ende zu. Beziehungsweise: Wir sind drüber,..

Unterdessen darf man die Frage stellen, warum heute die Mannschaft nicht wenigstens kurz vertreten ist. Im Gegensatz zu allen vorherigen Jahren ist niemand aus dem Team zu sehen, ein bisschen schade ist es schon, wenngleich auch kein Drama.

Wahl des Aufsichtsrats

16.20 Uhr: Alle Kandidaten wurden vorgestellt. Jetzt geht es zur Wahl.

15.22 Uhr: Alle Kandidaten stellen sich nun jeweils kurz vor.

Friedrich Lukas: „Preußen Münster ist wieder wer“, sagt er. Er spricht über Weitsicht, über kontroverse Debatten, aber gute Lösungen für den SCP. Er will ohne Aktionismus und große Hektik arbeiten. Er will sich für Sensibilität für weitere Preiserhöhungen einsetzen. Er will auch die übrigen Vereinsabteilungen im Blick behalten – und den Damenfußball integrieren.

Tim Schwencke: Er wurde 2022 nicht gewählt, später aber ins Gremium berufen. Er sagt Hauptziel für den SCP sei die weitere Professionalisierung und Etablierung in der 2. Liga. Dabei dürften die Mitglieder und Fans nicht vergessen werden. Es brauche Kompetenz und verschiedene Charaktere im Aufsichtsratz. Da könne er sich als Chef einer Unternehmensgruppe gut einbringen. „Zahlenmensch und Unternehmenslenker“ sei er.

Siggi Höing: Mehr als 17 Jahre trug er bereits Verantwortung im Klub. Aus persönlichen Gründen musste er eine Auszeit nehmen, habe Kraft getankt und will nun wieder mitwirken. Er sehe sich als Bindeglied, sei extremer Netzwerker.

Martin Jostmeier: Der Volks- und Betriebswirt war 2016 unter Strässer eingestiegen ins Präsidium. Er möchte gerne in den Aufsichtsrat, in dem er Frank Westermann unterstützen würde. Er will sich einsetzen für eine weitere Steigerung des Images des SCP für Nachwuchsförderung und Frauenfußball.

Hendrik Brüggemann: Er wird mit großem Applaus empfangen. Er lobt die Arbeit des Aufsichtsrats, wirbt für Gemeinschaft, Zusammenhalt. Er will aber auch kritische Themen ansprechen und jüngeren Fans ein Sprachrohr geben. Auch in schwierigen Lagen könne er als Brückenbauer zwischen Klub und Fans dienen. „Es geht nur mit allen zusammen, alle sind wichtig.“ Er wirbt hier besonders für eine bessere Vernetzung der Vereinsabteilungen.

Frank Westermann: Er will es kurz machen… seit 2016 ist er im Aufsichtsrat und seit mehr als 30 Jahren Mitglied im Verein. „Ich stelle mich voller Überzeugung zur Wahl.“ Er sehe sich als Bindeglied zur Stadt und will diese Beziehung weiter ausbauen.

Thomas Röttgermann: Er verweist auf seine eigene Geschichte beim SCP – und seinen Werdegang über Mönchengladbach, Wolfsburg, Düsseldorf und Sportfive. Er verweist auf ein breites Netzwerk. 2022 wurde er gewählt, trat dann wegen unterschiedlicher Auffassungen zurück. Er habe das aber nicht öffentlich ausgetragen, das sei für ihn der richtige Weg gewesen. „Der Verein ist immer wichtiger als die persönliche Eitelkeit.“ Man habe sich aber ausgesprochen und alles sei bereinigt. Jetzt wolle er wieder antreten, das sei dann logisch. Er wirbt für Dynamik in der Entwicklung und eine größere Professionalisierung.

Es gibt eine kritische Nachfrage über Röttgermanns berufliche Verbindungen als Berater von Fußballklubs. Ein Posten im Aufsichtsrat sei daher kritisch – dafür gibt es starken Applaus. Röttgermann betont, dass er keinerlei Verbindungen zu anderen Klubs unterhalte, sein Unternehmen unterstütze Start-ups. Die Stimmung ist sehr kritisch gegenüber Röttgermann.

Das ehemalige Aufsichtsratsmitglied Clemens Große Frie meldet sich und betont, dass Röttgermann nach seinem Rücktritt noch einen bezahlten Beraterposten beim SCP hatte. Röttgermann betont, dass Ehrenamt für ihn wichtig ist. Auf den Beraterposten geht er nicht ein.

Wolfgang Bagnewski: Der Dülmener Arzt will sich beim SCP engagieren. Er spricht über Empathie und dass er sich zum Wohle des Vereins einbringen wolle. Ansonsten bleibt er im Allgemeinen. „Ich will mich dafür einsetzen, dass Entscheidungen immer im Sinne der Fans und Mitglieder getroffen werden.“ Transparenz sei ihm dabei wichtig. „Wir sind eine Familie.“

Wilfried Roth: Er nennt seine Verbindung zum SCP eine „Herzensangelegenheit“. Beruflich bringe der Bankkaufmann und Betriebswirt viel Erfahrung in der Projektentwicklung mit. Er ist bereits Aufsichtsrat und verweist auf die vielen Erfolge der vergangenen Jahre.

Thomas Pfeifer: Wo wollen wir künftig stehen?, fragt er zum Start. Er war einst im Vertrieb beim SCP, arbeitet heute für Goracon. Seit 2020 ist er im Aufsichtsrat. Er wirbt für den Zusammenhalt und will Prozesse anstoßen, um den Klub weiter voranzubringen. „Wir dürfen uns nicht ausruhen.“

Jürgen Becker: Das Aufsichtsratsmitglied ist selbstständiger Steuerberater, seit neun Jahren ist er im Gremium. Er sagt selbst, dass er viel im Hintergrund arbeite. Ihm sei wichtig, dass der Verein in der Stadt gut angesehen sei. Auch er betont, wie wichtig das Stadion an der Hammer Straße sei. Er möchte den eingeschlagenen Kurs weiter vorantreiben.

Ursula Paschke: 21 Jahre lang war sie Geschäftsführerin der Halle Münsterland. Sie habe Strukturen geschaffen im Präsidiums, unter anderem in der Mitgliederversammlung. Sie wolle „etwas tun“, dem Verein dienen. Ihre Überzeugung sei, dass sie ihre Erfahrung im Aufsichtsrat gut einsetzen könne. Die Arbeit im Verein sei durch Mut und Stärke geprägt, dafür trete sie an.


15.20 Uhr: Nun schreiten wir zur Wahl des Aufsichtsrat. Martin Jostmeier kandidiert wie auch Dr. Paschke. Beide verlassen nun das Podium. Präsident Maasjost führt durch diesen Teil.

15.18 Uhr: Entlastung des Präsidiums? Ohne Gegenstimmen wird das Präsidium entlastet – Applaus.

15.15 Uhr Der Ehrenrat tritt an, Hannes Pfeifer. Er berichtet von drei Ausschlussverfahren – jeweils auf Antrag des Präsidiums. Es ging dabei um vereinsschädigendes Verhalten. Ein Verfahren wurde eingestellt, zwei weitere stehen noch aus. Der Ehrenrat beschäftigte sich auch mit den Kandidaten zum Aufsichtsrat – hier war alles in Ordnung. Er verweist auf den Sonderfall von Dr. Ursula Paschke. Sollte sie gewählt werden, habe sie ihren Rücktritt aus dem Präsidium bereits erklärt – aber eben nur für diesen Fall.

15.10 Uhr: Bericht aus dem Revisionsauschuss. Detlef Harms tritt an und berichtet über die Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses. Sein Fazit: Alles total in Ordnung! Wie immer in den vergangenen Jahren.


15.07 Uhr: Es gibt eine Wortmeldung. Ein Mitglied äußert Sorge um Kontinuität – das Mitglied wirbt für den bestehenden Aufsichtsrat. „Meine Sorge ist, dass personelle Querelen dem Erfolg im Wege stehen. Ich hoffe auf Kontinuität.“

Bericht Frank Westermann

14.49 Uhr: Jetzt spricht der Aufsichtsratschef. Er freut sich über den großen Andrang. Sein Bericht sei heute eine große Freude – zunächst erklärt er aber die Funktion des Aufsichtsrats. Schließlich dürften viele der Mitglieder heute bisher nur selten an JHV teilgenommen haben.

Westermann betont, dass nicht nur das Präsidium vom Aufsichtsrat berufen werden, sondern über den Beirat auch die Geschäftsführung bestellt werde. „Das haben wir ganz gut hinbekommen“, glaubt Westermann…

Er dankt auch dem bisherigen Team des Aufsichtsrats. „Weil es dort eine tolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit gegeben hat, konnten wir so erfolgreich arbeiten.“

Einige Themen will er noch ansprechen: Im September 2024 sei der Zuschlag für den Stadionumbau erteilt. „Es hat sich gelohnt, so lange so intensiv daran zu arbeiten. Mein großer Dank gilt hier Christoph Strässer, der die Grundlagen in der Stadt geschaffen hat, um eine vertrauens- und respektvolle Basis zwischen Verein, Verwaltung und Verein zu schaffen. Ohne dich, Christoph, wären wir nicht da, wo wir heute sind.“ Sein Dank richtet sich auch an die aktive Fanszene, aus deren Reihen die Stadion-AG entstanden ist.

Er hebt auch noch einmal die Lösung mit dem Stadionnamen LVM-Preußenstadion hervor, mit dem alle gut leben könnten. Auch die wirtschaftliche Situation ist noch einmal Thema. „Dass wir einmal Zahlen wie heute präsentiert bekommen, ist etwas Besonderes. Wir haben ja auch harte Jahre hinter uns.“ Man werde den Weg des nachhaltigen Denkens und Handelns nicht verlassen. „Das ist er Weg, den wir für Münster gehen wollen.“

Westermann spricht auch noch kurz über den Sport, dankt Sascha Hilldmann ebenso wie dem Interimsteam.


14.44 Uhr: Starke Präsentationen aus der Geschäftsführung. Jetzt dürfen Fragen gestellt werden. Eine gilt den Schiedsrichtern im Klub, eine den künftigen Plätzen auf der Ost. Viel Redebedarf gibt es aber wirklich nicht.

Aktuell sind 1.011 Mitglieder anwesend (755 stimmberechtigt).

14.28 Uhr: Die ersten anderthalb Stunden sind rum . Jetzt kommt Ole Kittner.

Bericht Ole Kittner

„Ganz schön groß geworden, die Runde“, sagt Kittner. „Aber es ist immer noch sehr persönlich, viele bekannte Gesichter. Kittner nimmt die Mitglieder mit in den Sport … Er erinnert an den Klassenerhalt im vergangenen Mai und danke expliziet auch Spielern, die nicht mehr in Münster sind – und dem Team um Sascha Hildmann (Applaus!). „Das Team hat Münster für fünf Jahre geprägt. Die Trennung war schwer, aber es war für uns notwendig. Das schmälert nicht die Leistungen der fünf Jahre insgesamt.

Kittner danke noch einmal dem Team um Pander und Schulze-Marmeling, die am Ende den Klassenerhalt gesichert haben. Kittner lobt das außergewöhnliche Engagement von Pander und Co. „Preußen Münster lebt.“ Er spricht über die DNA des Klubs, die letztlich aus der Nachwuchsarbeit des Klubs komme. Umso glücklicher sei er über das neue Leistungszenrum. Dass Menschen über viele Jahre den SCP begleiten, spreche für den Klub und die Menschen darin.

Er spricht dazu auch die „Rückkehrer“ Jan Uphues und David Niehues für den Sport an. „Wir wollen uns in allen Bereichen weiterentwickeln, wollen auch helfen, Spieler weiterzuentwickeln.“

„Mit Blick aufw Gesamtbild müssen wir festhalten: Eine Entwicklung im Profifußball ist nie linear – wir haben das mit unseren Verletzten selbst erfahren, auch mit Last-Minute-Ergebnissen wie in Fürth erlebt. Aber wir wollen nachhaltig arbeiten, wollen Strukturen schaffen, Entwiclung vor kurzfristige Ergebnisse stellen Wir sind kein etablierter Zweitligist, das müssen wir auch sagen. Die Klubs um uns herum sind Zweitligisten mit all ihren Möglichkeiten. Wir sind da noch nicht. Wenn das Stadion umgebaut ist, wollen wir unsere Möglichkeiten entfalten. Dafür bauchen wir noch ein par Strukturen, an denen wir arbeiten. „

Kittner warnt: Es könne sein, dass die Mannschaft noch einmal in den Abstiegskampf gerate – das sei eben auch möglich. Aber wir wollen trotzdem unsere Spiele gewinnen. Wir spielen jetzt gegen Schalke und wir wollen auch diese Spiel gewinnen.“ Kittner wirbt leidenschaftlich für den Spielstil des SCP. „Wir wollen realistisch und weitsichtig arbeiten in diesem Klub.Aber wir wollen auch maximal ambitioniert sein – an jedem Tag.“

Sich dabei treu zu bleiben, sei ein lohnenswertes Ziel.

Bericht Philipp Deipenbrock

14.11 Uhr: Er ist für das Merchandising verantwortlich und erinnert sich an frühere Zeiten, an die Hallenturniere des SCP in der Halle Münsterland. Deipenbrock spricht über die Bedeutung eines gesunden Fundaments, um dauerhaft in der 2. Bundesliga zu spielen. „Dafür braucht es Wachstum.“ Das kleine Team arbeite täglich daran, den Klub größer zu machen. Genauso wichtig sei, dass man gesund wachse und bodenständig bleibe. „Wir verstehen uns als Plattform, wo ganz verschiedene Menschen gemeinsame Momente feiern, auch in der Niederlage zusammen zustehen.“ Er erinnert an die Herausforderungen deutlich sinkender Kapazität im Stadion. Es sei notwendig gewesen, die Preise anzuheben. „Das war ambitioniert. Wir haben daher die Möglichkeit geschaffen, zu pausieren und dann als erste auf die neue Osttribüne zurückzukehren.“ Deipenbrock erwähnt den Austausch mit der aktiven Fanszene – über Arbeitskreise und -gruppen. „Da wollen wir extrem aufmerksam sein, hören auf das, was euch bewegt.“

Deipenbrock verweist auf ein paar Zahlen: 750 Mitglieder in der Fangemeinschaft, rund 2.500 in offiziellen Fanclubs organisierte Fans, die starken Auswärtszahlen. „Die volle Hüte zuhause ist für uns der Schlüssel zum Erfolg. Das wollen wir dauerhaft so weiterführen.“

Deipenbrock verweist auf Nachhaltigkeitspartnerschaften, Kooperationen mit Schulen, Vereine, mit Inklusionspartnerschaften gemeinsam u.a. mit Geflüchteten.

Und natürlich das Merchandising: Der Bereich habe sich unter Nico Rensing erheblich entwickelt. 17.500 Trikots (!!) hat der SCP im vergangenen Jahr verkauft. „Mainz 05 lag am Ende bei 25000 Trikots… zum Vergleich.“ Aktuell liegt der SCP bei 12.500 Trikots der aktuellen Saison… Wahnsinnszahlen.

Neuigkeit: Trikots können bald direkt im Fanshop an der Klemensstraße direkt beflockt werden. Es wird dort auch eine Servicestelle geben, um schneller erreichbar zu sein. Der SCP geht das Thema der Erreichbarkeit an, das bisher nicht Schritt gehalten hat.

Rund 360 Partner udn Sposniren groß ist das Netzwerk des SCP mittlerweile, darunter 20 Adler-Partner und 9 Exklusivpartner. Deipenbrock hebt vor allem Trikotspnsor Fiege hervor, die 2020 eingesprungen waren und mittlerweile langfristig engagiert sind. Auch die LVM Versicherung habe mit dem Namenssponsoring für das Stadion einen wichtigen Teil geleistet.

Zahlen? Die Vermarktungsumsätze steuern auf 12 Millionen Euro zu. Aktuell (Saison 2024/2025) lagen sie bei knapp 11 Millionen Euro.

Bericht Geschäftsführer Markus Sass

14.07 Uhr: Sass danke nicht nur seinen Kollegen Deipenbrock und Kittner, aber auch dem amtierenden Aufsichtsrat für die Zusammenarbeit und das Verständnis für wirtschaftlich nachhaltiges Wachstum.

14.01 Uhr: Sass betont, dass der SCP rund 4,75 Millionen Euro liquide Mittel aufweise – das ist ein gewisses Ruhepolster, wie Sass sagt. Darlehensschulden von 1,711 Millionen Euro lägen noch vor (darin enthalten aber die bereits erwähnten Gesellschafterdarlehen).

Eigenkapital: 7,772 Millionen Euro. Liquide Mittel übersteigen die Verbindlichkeiten – der Klub ist netto schuldenfrei! Das gibt Applaus aus der Halle.

Ausblick 2026: Der Klub hat im Juli weitere 1,379 Millionen Euro an Investment aufgenommen, der SCP rechnet auch im kommenden Jahr mit einem positiven Ergebnis, wenngleich dank verschiedener Aufwendungen nicht mehr ganz so stark. „Wir werden aber unsere Investitionen deutlich ausbauen, werden im Geschäftsjahr 2025/2026 rund 3,5 Millionen Euro in Steine und Beine investieren.“

13.54 Uhr: Zuerst spricht Dr. Markus Sass über die Zahlen der KGaA, die aber schon bekannt sind. Umsatz knapp 29.3 Millionen Euro, dazu ein Überschuss von 3,47 Millionen Euro. Natürlich liege das Wachstum an dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Die 3. Liga ist finanziell hart, die 2. Liga ist deutlich entspannter…“ Sass erläutert: Das Ticketing wuchs um 12 Prozent – und das trotz zwei fehlenden Heimspielen in der 2. Liga. Im Merchandise gab es ein Plus von 36 Prozent (mit einer deutlich bessere Kosteneffizienz). „Das ist mittlerweile ein florierendes Geschäftsmodell.“ Auch die Vermarktungserlöse stiegen um 79 Prozent – „das liegt auch and er Arbeit von Sportfive“. Die Medienerlöse stiegen dank TV-Geld um 619 Prozent. „Eine ganz andere Welt…“, so Sass.

Der Umsatz? „Ein Riesensprung nach vorn. Aber im Ligavergleich zeigt sich, dass bei den sechs kleinsten Mitbewerbern der Umsatz bei oberhalb von 34 Milionen Euro lag. Da sind wir immer noch hintenan, werden aber mit dem Stadion diese Lücke schließen können und den Umsatz erhöhen.“

Sass berichtet, dass es noch neue Aktioneinnahmen gab nach dem Stichtag 30.6.2024, rund 1,54 Millionen Euro. Die KGaA habe zwei neue Kredite aufgenommen für das Leistungszentrum (zusammen rund 1,1 Millionen Euro) und Umfinanzierungen. Rund 595.000 Euro davon sind Gesellschafterdarlehen, die aber bei Wunsch auch in Eigenkapital umgewandelt werden könnten.

Sass verweist auch darauf, dass der Verein bei verschiedenen Baumaßnahmen in finanzielle Vorleistung gegangen ist – ein bisschen wird die Stadt Münster wohl wieder zurückzahlen. „Wir nehmen das Geld in die Hand , um in die Substanz der Infrastruktur zu investieren.“

976 Vereinsmitglieder sind heute anwesend, stimmberechtigt sind 722 stimmberechtigt (teilweise, weil die Vereinsmitgliedschaft noch nicht lang besteht).

Bericht Holger Averbeck

13.4ß Uhr: Nun spricht Holger Averbeck über die Zahlen des eingetragenen Vereins. Er verweist auf deutlich gestiegene Einnahmen durch die Vielzahl neuer Vereinsmitglieder. Über 700.000 Euro an Beitragseinnahmen seien so zusammengekommen. Averbeck nennt auch manches Problem: Manche Lastschriftverfahren seien nicht erfolgreich gewesen, das binde Arbeit. Man habe aber die Disziplin etwas verbessern können.

Mit den Einnahmen korrespondierend seien auch die Personal- und Sachkosten (Willkommenspakete, Mitgliedsausweise etc.) deutlich gestiegen. „Und wir haben eine neue Verwaltungssoftware für die Mitglieder angeschafft.“ Dank der Einnahmen sei der Verein in die Lage versetzt worden, die eigene Verwaltung auszubauen und auch die Veranstaltungen zu stärken. Dass die JHV bereits im November stattfinde, sei ein Beleg für die Verbesserung der internen Abläufe. „Mein Dank geht an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, aber auch an alle in der KGaA, die uns immer unterstützen.“

Averbeck verweist noch einmal auf die Integration der Futsalabteilung, die seit Jahresbeginn 2025 auf dem Programm stand. Übrigens: Das Futsal-Team spielt in der Bundesliga…

Er spricht auch über die Erbschaft: „Aus dieser wurden etwa 50.000 Euro bereits eingenommen, allerdings haben wir diese Summe noch nicht einfach verplant, sondern dass wir mit dem Geld sinnvoll umgehen wollen.“ Mehr dazu soll auf der kommenden JHV gesagt werden.

Jetzt die GuV-Rechnung zum 30. Juni 2025. Unterm Strich machte der SCP rund 65.000 Euro Gewinn (Vorjahr knapp 9.000 Euro). Das sind die Zahlen des e.V!, nicht der KGaA, versteht sich… Auffällig sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 530.000 Euro (rund 250.000 Euro mehr als im Vorjahr). Hier spielten Kosten aus der Containermiete (also Raummieten), Veranstaltungskosten und andere Ausgaben hinein – eben dem Wachstum geschuldet.

Der Verein ist liquide, steht auf einer soliden finanziellen Basis. „Das ist auch nötig mit Blick auf die künftigen Ausgaben“, so Averbeck.

Bericht des Präsidenten

13.40 Uhr: Maasjost schließt seinen Vortrag. „Alle zusammen für Preußen Münster.“

13.36 Uhr: „Der SCP ist auf einem erfolgreichen, guten Weg. Diesen Weg gilt es weiterzugehen. Preußen ist Teil der Stadt und ihre Strukturen. Durch Sichtbarkeit, Kooperation und soziale Projekte soll der SCP weiter über Münster hinaus wachsen. Das wirkt sich auf Identität, Tourismus aus und kommt auch unserem Vereinsleben zugute. Wir haben uns unabhängig vom Sport entwickelt.“ Maasjost nennt die Verbindung zur Stadt eine „Verpflichtung“.

Maasjost erinnert an die „Utopie“ eines neuen Stadions. „Wohin wird der Weg noch führen? Lassen wir es auf unszukommen und freuen uns auf die Chancen. Wir fangen gerade erst an – und das auf einem guten, finanziellen Fundament eine ganz nette Aufgabe.“

Noch etwas: Der Verein habe eine nicht unerhebliche Erbschaft erhalten, daher sollen hier noch keine Details bekanntgeben. Der Respekt gelte dem Verstorbenen und seiner Familie.

13.30 Uhr: Maasjost zeigt die sprunghafte Entwicklung bei den Mitgliederzahlen. Der SCP zählt mittlerweile 14.659 Mitglieder – mit unglaublichen Wachstumsraten seit 2024. „Wir liegen damit vor RW Essen…“, so Maasjost. Er hofft bereits auf 20.000 Mitglieder, sobald das Stadion fertig ist. „Fünf bis sechs Jahren brauchen wir, bis wir Bayern München eingeholt haben…“ – ein Hinweis, natürlich mit einem Schmunzeln zu verstehen.

Vorgestellt werden auch noch Handball-, Faustball-, Futsal- und Leichtathletik-Abteilung. Auch die Tennis-Abteilung wird erwähnt. Diese Abteilung ist direkt durch die Bauarbeiten im benachbarten Stadion betroffen.

13.24 Uhr: Maasjost dankt den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die einen „tierisch guten Job“ machen, wie er sagt. Zudem stellt er den KidsClub vor, der dafür steht, Sport als Teil des Gemeinwesens zu begreifen. „Ein echter Leuchtturm mit über 1.100 Mitgliedern“, so Maasjost über den KIdClub.

Infrastruktur ist jetzt ein Thema. Maasjost erinnert noch einmal an die positiven Ergebnisse einer sozialökonomischen Studie: Die Strahlkraft des SC Preußen Münster sei hoch – dank der sportlichen Erfolge, jedoch auch wegen der vielfältigen Aktivitäten mit Schulpartnerschaften, Bildungsangeboten oder anderen Kooperationen. wie mit dem UKM oder Clemenshospital.

17.22 Uhr: Maasjost: „Wenn wir dauerhaft Profifußball spielen wollen, brauchen wir das Leistungszentrum, Wir wollen junge Menschen voranbringen, nicht nur sportlich, sondern auch persönlich.“ Mit dem Bau der Nachwuchs-Container habe man Zeichen gesetzt für diese Entwicklung. „Unser Nachwuchs kann sich auf höchstem Niveau beweisen.“

17.18 Uhr: Es spricht nun der Präsident. Er sagt
„Wir wollen uns heute kurz halten, um mindestens zum Tatort pünktlich zu Hause zu sein. Der Ort ist heute ungewöhnlich. Ein zukunftsfähiger Verein braucht passende Menschen und Strukturen, um den Klub voranzubringen.“

Maasjost hebt jetzt erst einmal die Leistungen des Präsidiums hervor. Das dürfte darauf einzahlen, dass ja das Präsidium ab Mitte Januar neu berufen werden muss… Maasjost hebt auch das Team der Vereins-Geschäftsstelle hervor, aber auch das Team des neuen Leistungszentrums. „Hohes Engagement“ aller Beteiligten hätten dazu geführt, vor allem Dennis Schunke habe dieses Projekt vorangetrieben.

17.18 Uhr: Das Protokoll des vergangenen Jahres wird einstimmig angenommen – eine Formalie, die halt einfach sein muss. Auch die Tagesordnung für heute wird genehmigt.

13.11 Uhr: Achso, übrigens: Aufsichtsratsmitglied Thomas Pfeifer feiert heute auch seinen Geburtstag,

13.05 Uhr: Es geht an diverse Ehrungen. Burkhard Brüx übernimmt diesen Teil wie immer. Zunächst aber dies: 41 Vereinsmitglieder feiern an diesem 16. November ihren Geburtstag… auch ein Zeichen für den gewachsenen Verein.

Die Namen (27 insgesamt) zählen wir hier mal nicht auf – ein paar Namen ragen heraus. Autor Dietrich Schulze-Marmeling ist seit 25 Jahren Mitglied. Christoph Strasser, ehemals Präsident, ist seit 30 Jahren Mitglied. Helmut Menzel, ehemalige Preußen-Profi und mittlerweile 90 Jahre alt, wird in Abwesenheit für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt – und Hans-Werner Jäger für 65 Jahre! Auch Jäger ist heute nicht vor Ort.

13.03 Uhr: Martin Jostmeier leitet die Versammlung . er steht später selbst zur Wahl. Keine ideale Lösung, aber auf Nachfrage des Präsidenten regt sich erwartungsgemäß kein öffenticher Widerspruch.

13 Uhr: Es dürfte jetzt gleich starten. Fast alle sind da, das Präsidium nimmt Platz.

12.45 Uhr: Eine Viertelstunde haben wir noch bis zum Beginn der JHV. Rund 1.800 Plätze sind für den SCP in der Halle Münsterland reserviert, viele Sitze sind belegt, es könnte auf eine vierstellige Zahl von Mitgliedern hinauslaufen Rekord – wie so vieles beim SCP dieser Jahre.

Was noch ausbaufähig wäre: Der Einlass erfolgt noch immer auf der Grundlage von Papierlisten – weswegen alles immer länger dauert. Auch die Wahl selbst findet ganz analog statt. Und das wird dauern …

Mehr zur JHV:

Um 13 Uhr soll die JHV des SC Preußen Münster beginnen, Einlass ist ab 11 Uhr. Als Eingang steht das Südfoyer zur Verfügung – also auf der „Rückseite“ der Halle zum Hawerkamp hin. Dort steht auch der Parkplatz P2 zur Verfügung.

Die Tageordnung

1. Begrüßung
2. Gedenken der verstorbenen Mitglieder
3. Ehrungen
4. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 19.01.2025
5. Bericht des Präsidiums
6. Bericht des Vorsitzenden des Aufsichtsrates
7. Bericht des Vorsitzenden des Revisionsausschusses
8. Bericht des Vorsitzenden des Ehrenrates
9. Entlastung des Präsidiums für das abgelaufene Geschäftsjahr
10. Wahl des Aufsichtsrates
11. Wahl des Revisionsausschusses
12. Beiträge
13. Sonstige Anträge
14. Antrag auf Satzungsänderung *
15. Verschiedenes

*Bei der Satzungsänderung geht es lediglich darum, den alten Namen Fanprojekt in der Vereinssatzung an zwei Stellen durch die aktuelle Bezeichnung „Fangemeinschaft“ zu ersetzen.

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