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Preußen Münster gegen Eintracht Braunschweig: Vollgas voraus

Preußen Münster gegen Eintracht Braunschweig: Vollgas voraus
Szene aus dem Vorjahr: Jorrit Hendrix am Ball im Spiel gegen Braunschweig.

Kriegt der SCP seinen jüngsten Negativlauf korrigiert? Die Niederlage gegen Düsseldorf fiel zuletzt noch in die Kategorie „naiv“, die Klatsche in Kaiserslautern war dagegen verdient, das war über weite Phasen gar nix. Und soweit das zu hören oder zu lesen war, machte Trainer Alexander Ende da auch gar keine Umschweife. Jetzt gegen Eintracht Braunschweig geht es also schon so ein bisschen um die Richtung: Bleibt der SCP im Mittelfeld? Oder muss er sich vorerst in den Tabellenkeller orientieren?

Sicher ist: Es besteht keine Notwendigkeit zu Alarmismus. Der SC Preußen hat mit starken Spielen bewiesen, dass das „System Ende“ funktioniert. Es funktioniert nicht nur, es sieht auch noch attraktiv aus. Man hat Spaß daran, dem Team zuzusehen. Das ist ganz anders als das oft so defensive, zurückhaltende, gebremste Spiel im Vorjahr. Im Abstiegskampf war das lange ein probates Mittel, aber jetzt will der SCP einen Schritt nach vorn tun – und dazu wäre dann ein Heimsieg eine schöne Sache.

Kein Sieg im Vorjahr

Im vergangenen Jahr gelang das gegen Braunschweig nicht. Beide Partien endeten 1:1. Diesmal sehen die üblichen Wettanbieter die Preußen deutlich im Vorteil – die Quoten fallen eindeutig in Richtung Heimsieg aus. Glücklicherweise hat es keinerlei Bedeutung, was die Wettanbieter planen. Die Fähigkeiten, sich den zweiten Heimsieg der Saison zu holen, besitzt das Team. Das bekam nach Kaiserslautern wohl den Kopf gewaschen, wie man so liest. „Die lange Trainingswoche hat uns geholfen, um wichtige Themen noch mal in den Fokus zu nehmen und Inhalte wie Geschwindigkeit, Kompaktheit oder Kettenverhalten zu vertiefen“, wird Alexander Ende auf der Homepage des SCP zitiert. Deshalb müsse man auch nicht das Große und Ganze infrage stellen, sondern die eigene Sache besser machen. Beispielsweise den eigenen Tempofußball auch umsetzen – und Löcher der Gäste sofort nutzen. So einfach, so schwer.

Mal schauen, wie Ende personell auf den Auftritt in Kaiserslautern reagiert. Wahrscheinlich(er) ist, dass Ende keine großen Rochaden vornimmt. Was bis vor einer Woche gut geklappt hat, muss nicht aus Prinzip verändert werden. Ende setzt selbst auf den „Fuß voll auf dem Gaspedal“, wie er sagt. Volldampf gegen Braunschweig, das ist die Aufgabe.

Macht’s Eintracht dem FCK nach?

Dabei wird Braunschweig sicher mit Interesse verfolgt haben, wie Kaiserslautern dem SCP die Zähne zog. Die Frage ist allerdings, ob die Eintracht das auch so hinbekommt wie der FCK. Antworten dazu gibt es erst am Sonntag.

Am Freitagabend verfolgte der SCP dagegen auch mit Interesse, dass Dresden in Darmstadt verlor und Fürth auf Schalke. Die Franken könnte der SCP am Sonntag überholen, Dresden bleibt bei fünf Punkten stecken. Am Wochenende stehen einige direkte Duelle in der unteren Tabellenhälfte an, das wird sicher ein aufschlussreicher Spieltag …

Tabelle 23. Spieltag
KlubSp.SUNToreVerh.P
1.)FC Schalke 04 23144533:201346
2.)SV Darmstadt 23129244:251945
3.)SV Elversberg 23135542:251744
4.)SC Paderborn 07 23134638:261243
5.)Hannover 96 23126541:301142
6.)1. FC Kaiserslautern 23114839:33637
7.)Hertha BSC 2397732:28434
8.)1. FC Nürnberg 2386930:32-230
9.)Karlsruher SC 2386934:43-930
10.)VfL Bochum 2378831:28329
11.)Arminia Bielefeld 23761036:32427
12.)Fortuna Düsseldorf 23741221:33-1225
13.)Eintracht Braunschweig 23741226:40-1425
14.)Holstein Kiel 23661128:34-624
15.)SC Preußen Münster23581027:35-823
16.)1. FC Magdeburg 23721434:44-1023
17.)Dynamo Dresden 23571132:40-822
18.)SpVgg Greuther Fürth23641334:54-2022

Die Klubs auf den Plätzen 1 und 2 steigen direkt in die Bundesliga auf. Der Drittplatzierte der 2. Bundesliga spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga. Der Tabellen-16. der 2. Bundesliga spielt in der Relegation gegen den Dritten der 3. Liga, die beiden Klubs auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 3. Liga ab.

Personalfragen

Verletzt sind derzeit nur Antonio Tikvic und Joshua Mees. Marcel Benger ist mittlerweile wieder im Training, aber sicher keine Option für irgendwelche Experimente.

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