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"System Alexander Ende" - was war das eigentlich?

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Zitat von Standfussballer am 19. März 2026, 09:49 Uhr

Es gab in der Hinrunde auch begeisterte Aussagen der Spieler zum Spielsystem. Wenn es lief, war das ja auch wunderbar anzuschauen.
Scheinbar ging Stück für Stück die Überzeugung und das Selbstvertrauen flöten.
Da hatte Ende leider keine Lösungen parat.

Weil die Gegner halt nicht mehr mitgespielt haben und wussten wie Sie unser Spiel effektiv ausnutzen. Da wir aber nunmal kein CL Kader haben, der damit trotzdem umgehen kann, sind die Ergebnisse wie sie waren. Ich würde sagen, für die 2. Liga oder unsere Möglichkeiten ist das Spielsystem einfach ne Nummer zu groß.

BalticEagle, Kleini und Pappabart1906 haben auf diesen Beitrag reagiert.
BalticEagleKleiniPappabart1906

In Deutschland könnte nur Bayern München das System auf Dauer erfolgreich und sehr gut spielen, aber die spielen seit 3-4 Jahrzehnten immer mit Flügelspieler...

Ich gehörte auch zu denen die staunend dem SCP zuschauten wie sie in der Hinrunde einige Gegner vor sich hertrieben. Mir ist noch die erste HZ gegen Fortuna D'dorf im Gedächtnis geblieben. Was haben wir die alt aussehen lassen. Bis, ja bis dann zu HZ umgestellt wurde. Eigentlich war das 1:0 zur Halbzeit viel zu wenig, aber da fiel uns, einmal mehr, unsere Abschlussschwäche auf die Füße. Im zweiten Durchgang hatte Düsseldorf auf sowas wie Manndeckung umgestellt, das behagte uns dann gar nicht mehr so. Das Ergebnis ist bekannt.

Wenn du bei der Raute aggressives Pressing spielst, dir dann einen nicht so ballsicheren Spieler ausguckst, diesen unter Druck setzt, dann nimmst du schon mal einen Spieler aus dem Spiel. Somit sorgen dann nur noch drei Spieler + TW für den Aufbau. Dies ist bei Manndeckung aber ungleich schwerer. Wie schon beschrieben ist die Raute mit Kurzpassspiel mental äußerst herausfordernd. Man spielt die Mannschaft mit Raute dann nicht müde sondern eher unkonzentriert, sodass sie Fehler im Aufbau machen.

Der erste der ein richtiges Antigen gegen unsere Raute entwickelt hat war Torsten Lieberknecht mit seinen Lauterern. Breit spielen, häufige Seitenwechsel, starkes Pressing, Manndeckung, häufig flanken und den Platz durch starkes wässern für technisch feines Spiel erschweren.

 

poelle hat auf diesen Beitrag reagiert.
poelle
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