Preußen-Forum
Spiel-Thread 2026/27: 2. Spieltag: SCP vs. FC Ingolstadt 04
Zitat von Peter Pan am 17. August 2026, 06:36 UhrWie schnell man ein Spiel auch über den Torwart eröffnen kann, zeigt das 4:2 des MSV in Verl (sollte sich jeder in der MAGENTA-Mediathek nochmal anschauen bei 1:46:33 der Gesamt-Übertragung). TW wirft schnell ab, eine Station, zweite Station und der Ball liegt im Tor der Verler. Toller Treffer, muss man neidlos anerkennen.
Das hat mich am Samstag des Öfteren gestört, dass Behrens - ansonsten tadellos in seiner Leistung - den Ball zu zögerlich an den Mann gebracht hat.
Wie schnell man ein Spiel auch über den Torwart eröffnen kann, zeigt das 4:2 des MSV in Verl (sollte sich jeder in der MAGENTA-Mediathek nochmal anschauen bei 1:46:33 der Gesamt-Übertragung). TW wirft schnell ab, eine Station, zweite Station und der Ball liegt im Tor der Verler. Toller Treffer, muss man neidlos anerkennen.
Das hat mich am Samstag des Öfteren gestört, dass Behrens - ansonsten tadellos in seiner Leistung - den Ball zu zögerlich an den Mann gebracht hat.
Zitat von Warendorf-Wemser am 17. August 2026, 07:35 UhrDen Eindruck hatte ich auch. Gerade bei der bereits angesprochenen Situation nach der eigenen Ecke zum Ende des Spiels. Er ließ den Ball kurz hinter der Mittelline lieber ins Aus gehen, statt ihn schnell noch mal in das Getümmel vorne zu pöhlen. Stattdessen konnte sich Ingolstadt sortieren und wir mussten neu aufbauen, was jetzt nicht gerade unsere Paradedisziplin an dem Tag war. Es machte fast schon den Eindruck, als wolle man nicht so sehr gewinnen.
Den Eindruck hatte ich auch. Gerade bei der bereits angesprochenen Situation nach der eigenen Ecke zum Ende des Spiels. Er ließ den Ball kurz hinter der Mittelline lieber ins Aus gehen, statt ihn schnell noch mal in das Getümmel vorne zu pöhlen. Stattdessen konnte sich Ingolstadt sortieren und wir mussten neu aufbauen, was jetzt nicht gerade unsere Paradedisziplin an dem Tag war. Es machte fast schon den Eindruck, als wolle man nicht so sehr gewinnen.
Zitat von SCPMS-Ente am 17. August 2026, 08:40 UhrZitat von Peter Pan am 17. August 2026, 06:36 UhrWie schnell man ein Spiel auch über den Torwart eröffnen kann, zeigt das 4:2 des MSV in Verl (sollte sich jeder in der MAGENTA-Mediathek nochmal anschauen bei 1:46:33 der Gesamt-Übertragung). TW wirft schnell ab, eine Station, zweite Station und der Ball liegt im Tor der Verler. Toller Treffer, muss man neidlos anerkennen.
Das hat mich am Samstag des Öfteren gestört, dass Behrens - ansonsten tadellos in seiner Leistung - den Ball zu zögerlich an den Mann gebracht hat.
Ja, und aufgrund der Acht-Sekunden-Regel ist es auch dringend angebracht, weil auch ein Verstoß mit einem Eckball für Ingolstadt geahndet wurde.
Zitat von Peter Pan am 17. August 2026, 06:36 UhrWie schnell man ein Spiel auch über den Torwart eröffnen kann, zeigt das 4:2 des MSV in Verl (sollte sich jeder in der MAGENTA-Mediathek nochmal anschauen bei 1:46:33 der Gesamt-Übertragung). TW wirft schnell ab, eine Station, zweite Station und der Ball liegt im Tor der Verler. Toller Treffer, muss man neidlos anerkennen.
Das hat mich am Samstag des Öfteren gestört, dass Behrens - ansonsten tadellos in seiner Leistung - den Ball zu zögerlich an den Mann gebracht hat.
Ja, und aufgrund der Acht-Sekunden-Regel ist es auch dringend angebracht, weil auch ein Verstoß mit einem Eckball für Ingolstadt geahndet wurde.
Zitat von Standfussballer am 17. August 2026, 09:25 UhrZitat von Warendorf-Wemser am 17. August 2026, 07:35 UhrDen Eindruck hatte ich auch. Gerade bei der bereits angesprochenen Situation nach der eigenen Ecke zum Ende des Spiels. Er ließ den Ball kurz hinter der Mittelline lieber ins Aus gehen, statt ihn schnell noch mal in das Getümmel vorne zu pöhlen. Stattdessen konnte sich Ingolstadt sortieren und wir mussten neu aufbauen, was jetzt nicht gerade unsere Paradedisziplin an dem Tag war. Es machte fast schon den Eindruck, als wolle man nicht so sehr gewinnen.
Absolut das Beste, was er in der Situation machen konnte. Spielt er den Ball nach vorne und er wird abgefangen, wäre er niemals schnell genug wieder im eigenen Kasten gewesen.
Zitat von Warendorf-Wemser am 17. August 2026, 07:35 UhrDen Eindruck hatte ich auch. Gerade bei der bereits angesprochenen Situation nach der eigenen Ecke zum Ende des Spiels. Er ließ den Ball kurz hinter der Mittelline lieber ins Aus gehen, statt ihn schnell noch mal in das Getümmel vorne zu pöhlen. Stattdessen konnte sich Ingolstadt sortieren und wir mussten neu aufbauen, was jetzt nicht gerade unsere Paradedisziplin an dem Tag war. Es machte fast schon den Eindruck, als wolle man nicht so sehr gewinnen.
Absolut das Beste, was er in der Situation machen konnte. Spielt er den Ball nach vorne und er wird abgefangen, wäre er niemals schnell genug wieder im eigenen Kasten gewesen.
Zitat von Kleini am 17. August 2026, 09:52 UhrZitat von Warendorf-Wemser am 16. August 2026, 20:38 UhrIch fand, dass gestern kein Spieler besonders negativ hervorstach. Auf der anderen Seite wirkte Johansson nicht nur des Tores wegen am agilsten.
Ich würde eher die Gesamtleistung des Teams kritisieren, das wirkte oftmals in der Gesamtheit behäbig und unsicher. Ich sehe die Lösung vorerst auch nicht darin, jetzt noch einzelne Spieler neu dort reinzuwerfen. Das bestehende Team muss als Gesamtes ein paar Schritte nach vorn machen. Ein Harry Kane hätte da gestern auch kein Land gesehen. Ich fand z.B., dass unsere offensive Dreierreihe auch deshalb oft abgemeldet war, weil von den anderen 7 niemand nachrückte. Es schien so, als wollte man unbedingt hinten sicher stehen (Ergebnis bekannt, wer weiß, was bei offensiverer Ausrichtung passiert wäre?).
Daher nochmal im Fazit, ich sehe das Problem nicht zwingend in der individuellen Qualität, obgleich es auch dort einige Aussetzer gab (Bezeichnend der schwache Freistoßchip in Hälfte 2, Einwurfspezialist Paetow mit falschem Einwurf, Behrens, der kurz vor Schluss eine von Ingolstadt abgewehrte Ecke lieber ins Seitenaus gehen ließ usw.). Nein, das ist eine Angelegenheit des gesamten Teams. Daher finde ich die Hoffnung berechtigt, dass sich das Team noch weiter einspielen wird.
Ich sage gerne dazu, dass das mein einziges Spiel war, dass ich über 90 Min. verfolgen konnte. Darf man selbstverständlich auch ganz anders sehen.
Wörle hat nach dem Spiel in Wiesbaden doch gesagt, dass es so gewollt ist, erstmal hinten sicher zu stehen und über die stabile Defensive dann Akzente nach Vorne zu setzen. Das hat in WW schon gut funktioniert, gegen Ingolstadt nicht so gut, mit den personellen Wechseln zur Halbzeit hat Wörle reagiert und es wurde besser.
Erinnere dich z.B mal daran wie Schalke letzte Saison aufgestiegen ist. Die haben auch erstmal zugesehen defensiv stabil zu stehen und haben fleißig ihre Punkte durch knappe Siege eingeholt, ihre Tore nach Konter oder Standards erzielt. Das war kein schöner "Aufstiegsfussball" sondern pragmatisch und effektiv. Erst später kam dann bei denen dank der Eingespieltheit und dem Selbstvertrauen immer mehr die spielerische Komponente hinzu. Ich will mit dem Beispiel nicht davon sprechen, dass wir eine ähnlich famose Saison erwarten dürfen wie die Knappen, sondern aufzeigen, dass die Herangehensweise von Wörle nicht so außergewöhnlich ist.
Natürlich wird das Team "in Gesamtheit Schritte nach vorn machen" wenn mit der Zeit die Elf immer besser eingespielt ist. Deshalb wird Wörle jetzt nichts mehr umwerfen und Druck, auf dem Transfermarkt noch irgendwie aktiv zu werden, hat man auch nicht.
Zitat von Warendorf-Wemser am 16. August 2026, 20:38 UhrIch fand, dass gestern kein Spieler besonders negativ hervorstach. Auf der anderen Seite wirkte Johansson nicht nur des Tores wegen am agilsten.
Ich würde eher die Gesamtleistung des Teams kritisieren, das wirkte oftmals in der Gesamtheit behäbig und unsicher. Ich sehe die Lösung vorerst auch nicht darin, jetzt noch einzelne Spieler neu dort reinzuwerfen. Das bestehende Team muss als Gesamtes ein paar Schritte nach vorn machen. Ein Harry Kane hätte da gestern auch kein Land gesehen. Ich fand z.B., dass unsere offensive Dreierreihe auch deshalb oft abgemeldet war, weil von den anderen 7 niemand nachrückte. Es schien so, als wollte man unbedingt hinten sicher stehen (Ergebnis bekannt, wer weiß, was bei offensiverer Ausrichtung passiert wäre?).
Daher nochmal im Fazit, ich sehe das Problem nicht zwingend in der individuellen Qualität, obgleich es auch dort einige Aussetzer gab (Bezeichnend der schwache Freistoßchip in Hälfte 2, Einwurfspezialist Paetow mit falschem Einwurf, Behrens, der kurz vor Schluss eine von Ingolstadt abgewehrte Ecke lieber ins Seitenaus gehen ließ usw.). Nein, das ist eine Angelegenheit des gesamten Teams. Daher finde ich die Hoffnung berechtigt, dass sich das Team noch weiter einspielen wird.
Ich sage gerne dazu, dass das mein einziges Spiel war, dass ich über 90 Min. verfolgen konnte. Darf man selbstverständlich auch ganz anders sehen.
Wörle hat nach dem Spiel in Wiesbaden doch gesagt, dass es so gewollt ist, erstmal hinten sicher zu stehen und über die stabile Defensive dann Akzente nach Vorne zu setzen. Das hat in WW schon gut funktioniert, gegen Ingolstadt nicht so gut, mit den personellen Wechseln zur Halbzeit hat Wörle reagiert und es wurde besser.
Erinnere dich z.B mal daran wie Schalke letzte Saison aufgestiegen ist. Die haben auch erstmal zugesehen defensiv stabil zu stehen und haben fleißig ihre Punkte durch knappe Siege eingeholt, ihre Tore nach Konter oder Standards erzielt. Das war kein schöner "Aufstiegsfussball" sondern pragmatisch und effektiv. Erst später kam dann bei denen dank der Eingespieltheit und dem Selbstvertrauen immer mehr die spielerische Komponente hinzu. Ich will mit dem Beispiel nicht davon sprechen, dass wir eine ähnlich famose Saison erwarten dürfen wie die Knappen, sondern aufzeigen, dass die Herangehensweise von Wörle nicht so außergewöhnlich ist.
Natürlich wird das Team "in Gesamtheit Schritte nach vorn machen" wenn mit der Zeit die Elf immer besser eingespielt ist. Deshalb wird Wörle jetzt nichts mehr umwerfen und Druck, auf dem Transfermarkt noch irgendwie aktiv zu werden, hat man auch nicht.
Zitat von heiopei am 17. August 2026, 10:06 UhrDie IV saß in der zweiten Halbzeit deutlich besser als zuvor. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man am Freitag mit Tikvic und Paetow startet. Defensiv gab es in der ersten Halbzeit viel zu viel Raum für Ingolstadt. Offensiv ist es wohl eine Mischung aus der Hoffnung auf mehr Eingespieltheit und den Verletzungsrückkehrern.
Ansonsten wird es wichtig sein, wieder mehr Ballkontrolle im Mittelfeld zu haben und nicht durchgehend den Ball zu verlieren.
Johannson und Ndikom deuten an, dass sie Stützen werden können, wenn sie ihre Ansätze beständig auf den Platz bringen können. Die AVs und das ZM war dagegen schwach. Wenn das Aufbauspiel über die Außen UND durchs Zentrum nicht funktioniert, passiert das, was wir am Samstag gesehen haben: die Bälle mussten viel zu oft geschlagen werden. Dabei hat mich gestört, dass diese oftmals gechipt wurden und mit wenig Schwung rund um die Mittellinie heruntergekommen sind und fast ausschließlich von Ingolstadt in Empfang genommen wurden.
Da muss sich eindeutig etwas ändern. Hoffentlich war es auch ein Zusammenspiel mehrerer Umstände und Ingolstadt hat entscheidende Stärken, die unserem Spiel weh tun, die andere Mannschaften so nicht haben. Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen!
Die IV saß in der zweiten Halbzeit deutlich besser als zuvor. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man am Freitag mit Tikvic und Paetow startet. Defensiv gab es in der ersten Halbzeit viel zu viel Raum für Ingolstadt. Offensiv ist es wohl eine Mischung aus der Hoffnung auf mehr Eingespieltheit und den Verletzungsrückkehrern.
Ansonsten wird es wichtig sein, wieder mehr Ballkontrolle im Mittelfeld zu haben und nicht durchgehend den Ball zu verlieren.
Johannson und Ndikom deuten an, dass sie Stützen werden können, wenn sie ihre Ansätze beständig auf den Platz bringen können. Die AVs und das ZM war dagegen schwach. Wenn das Aufbauspiel über die Außen UND durchs Zentrum nicht funktioniert, passiert das, was wir am Samstag gesehen haben: die Bälle mussten viel zu oft geschlagen werden. Dabei hat mich gestört, dass diese oftmals gechipt wurden und mit wenig Schwung rund um die Mittellinie heruntergekommen sind und fast ausschließlich von Ingolstadt in Empfang genommen wurden.
Da muss sich eindeutig etwas ändern. Hoffentlich war es auch ein Zusammenspiel mehrerer Umstände und Ingolstadt hat entscheidende Stärken, die unserem Spiel weh tun, die andere Mannschaften so nicht haben. Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen!
Zitat von Kleini am 17. August 2026, 10:28 Uhr@heiopei ein besonderer Umstand war natürlich, dass sich am Samstag beide Teams in ihrem 3-4-3 "spiegelten", d.h. es ging Mann gegen Mann über den ganzen Platz. In diesem Szenario kommt es noch mehr auf Kampf, Wille und individuelle Qualität an.
Deine Analyse ist okay, die fehlende Ballkontrolle lag in der Tat am schwachen Spiel unseres Mittelfeldes. Preißinger und der schwache Adeh konnten keine Dominanz ausstrahlen, hatten nicht die Spielkontrolle. Die Chipbälle auf die Halbräume waren wohl taktisch so gewollt, so oft wie diese gespielt wurden. Nichtsdestotrotz hatten wir durch solche Bälle in der 2. Halbzeit einige verheißungsvolle Aktionen. Mal schauen, ob dieser Ansatz weiter verfolgt wird oder ob das speziell gegen Ingolstadt der Plan war. Mir persönlich gefällt diese Flexibilität besser als das was wir unter Ende zu sehen bekamen. Aber gut, letztendlich kommt es darauf an was dabei heraus kommt.
@heiopei ein besonderer Umstand war natürlich, dass sich am Samstag beide Teams in ihrem 3-4-3 "spiegelten", d.h. es ging Mann gegen Mann über den ganzen Platz. In diesem Szenario kommt es noch mehr auf Kampf, Wille und individuelle Qualität an.
Deine Analyse ist okay, die fehlende Ballkontrolle lag in der Tat am schwachen Spiel unseres Mittelfeldes. Preißinger und der schwache Adeh konnten keine Dominanz ausstrahlen, hatten nicht die Spielkontrolle. Die Chipbälle auf die Halbräume waren wohl taktisch so gewollt, so oft wie diese gespielt wurden. Nichtsdestotrotz hatten wir durch solche Bälle in der 2. Halbzeit einige verheißungsvolle Aktionen. Mal schauen, ob dieser Ansatz weiter verfolgt wird oder ob das speziell gegen Ingolstadt der Plan war. Mir persönlich gefällt diese Flexibilität besser als das was wir unter Ende zu sehen bekamen. Aber gut, letztendlich kommt es darauf an was dabei heraus kommt.

