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Kader 26/27

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Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn man Leute hat, die dafür verantwortlich sind, dann vertraut man denen natürlich. Wenn sich bei denen dann eine gewisse Routine entwickelt ("haben wir immer schon so gemacht, hat meistens gut funktioniert"), dann schauen unter Umständen weder die verantwortliche Abteilung noch die Gesamtverantwortlichen genau hin. Dass da also immer wieder alle Prozesse auf den Prüfstand kommen, halte ich für ausgeschlossen. Das wäre auch ein viel zu hoher Aufwand.

Da muss ich widersprechen @alva der Fußball entwickelt sich ständig weiter, da gehört es für Wörle und seine Co Trainer zum Job dazu sich permanent fort- und weiterzubilden, sich im Trainerteam auszutauschen und Dinge zu hinterfragen. Gewisse Routinen und feste Abläufe erleichtern natürlich das Drumherum, im Training selbst gilt es immer wieder neue Reize zu setzen, die Spieler zu fordern, sowohl physisch als auch psychisch. Es gibt nichts Schlimmeres und Leistungsminderndes als ein stupides langweiliges Training. Das Gleiche gilt für die Betreuer neben dem Trainerteam, auch die Physios hätten ja ihren Job verfehlt, würden die noch genauso arbeiten wie vor soundsoviel Jahren. Generell wird das "Team neben dem Team" immer größer, werden Dinge wie Analyse (Aufzeichnungen von Spiel und Training, Auswertung medizinischer Daten) Ernährung oder mentale Betreuung immer wichtiger.

Mikered, Gumbo und alva haben auf diesen Beitrag reagiert.
MikeredGumboalva
Zitat von Kleini am 7. September 2026, 19:28 Uhr

Da muss ich widersprechen @alva der Fußball entwickelt sich ständig weiter, da gehört es für Wörle und seine Co Trainer zum Job dazu sich permanent fort- und weiterzubilden, sich im Trainerteam auszutauschen und Dinge zu hinterfragen. Gewisse Routinen und feste Abläufe erleichtern natürlich das Drumherum, im Training selbst gilt es immer wieder neue Reize zu setzen, die Spieler zu fordern, sowohl physisch als auch psychisch. Es gibt nichts Schlimmeres und Leistungsminderndes als ein stupides langweiliges Training. Das Gleiche gilt für die Betreuer neben dem Trainerteam, auch die Physios hätten ja ihren Job verfehlt, würden die noch genauso arbeiten wie vor soundsoviel Jahren. Generell wird das "Team neben dem Team" immer größer, werden Dinge wie Analyse (Aufzeichnungen von Spiel und Training, Auswertung medizinischer Daten) Ernährung oder mentale Betreuung immer wichtiger.

Ich stimme dir soweit zu...so sollte es sein. Ich denke aber auch, dass es für einen Verein wie den SCP und auch für alle beteiligten Personen eine enorm herausfordernde Aufgabe ist, all das stetig im Blick zu haben. Auch das gehört ja zu der Infrastruktur des Vereins, die sich erstmal stabilisieren muss. Sicher ist allen Beteiligten klar, wie es im Idealfall laufen sollte...nämlich so, wie von dir beschrieben. Aber ich halte es auch für möglich, dass die dafür nötigen Strukturen und Prozesse eben noch gar nicht vollständig implementiert sind.

Zitat von Eagle-Rider am 7. September 2026, 12:17 Uhr

Althaus muss sich aber in den Griff kriegen. Hatte gegen Havelse ein halbes Nachtreten, vorher die rote Karte. Ich hoffe, dass das nicht zum Problem wird.

Ja, die Gegenspieler haben das auf dem Schirm und werden ihn weiter provozieren. Das war ja gegen Havelse sicher bewusst vom Gegenspieler gemacht worden. Bei all der Gegnervorbereitung heutzutage wird  sowas erstrecht beim Gegner vorab angesprochen.

@kleini

Als Erklärung: Das machen Gegner, um Karten bzw. Platzverweise zu provizieren. Schäbiges Verhalten, aber solche Giftzwerge gibt es leider immer wieder.

Die Seuche der letzten Saison findet nahtlos ihre Fortsetzung in der aktuellen Spielzeit. Langwierige Verletzungen bremsen wichtige Spieler aus. Nominell hat der SCP sechs Innenverteidiger. Mit Simon Scherder ist ein Rekonvalezent dabei. In den beiden letzten Partien fehlte Tim Dietrich angeschlagen und seit Samstag gesellt sich nun auch noch unser Kapitän Niko Koulis für einige Wochen im Lazarett hinzu. Schwupps bleiben für eine Dreierkette gerade einmal noch drei IV zur Verfügung.
Was auf dem Papier viel aussah, ist ganz schnell auf ein Minimum geschrumft. Und nicht nur die IV ist davon betroffen. Nach wie vor kneift es im Sturm und im offensiven Mittelfeld. Auch hier sind wiederholt massive Ausfälle zu beklagen. Woran die Häufigkeit der Verletzungen liegen, ist auf Grund ihrer Unterschiedlichkeit nur schwer zu sagen.

Zitat von alva am 7. September 2026, 19:43 Uhr
Zitat von Kleini am 7. September 2026, 19:28 Uhr

Da muss ich widersprechen @alva der Fußball entwickelt sich ständig weiter, da gehört es für Wörle und seine Co Trainer zum Job dazu sich permanent fort- und weiterzubilden, sich im Trainerteam auszutauschen und Dinge zu hinterfragen. Gewisse Routinen und feste Abläufe erleichtern natürlich das Drumherum, im Training selbst gilt es immer wieder neue Reize zu setzen, die Spieler zu fordern, sowohl physisch als auch psychisch. Es gibt nichts Schlimmeres und Leistungsminderndes als ein stupides langweiliges Training. Das Gleiche gilt für die Betreuer neben dem Trainerteam, auch die Physios hätten ja ihren Job verfehlt, würden die noch genauso arbeiten wie vor soundsoviel Jahren. Generell wird das "Team neben dem Team" immer größer, werden Dinge wie Analyse (Aufzeichnungen von Spiel und Training, Auswertung medizinischer Daten) Ernährung oder mentale Betreuung immer wichtiger.

Ich stimme dir soweit zu...so sollte es sein. Ich denke aber auch, dass es für einen Verein wie den SCP und auch für alle beteiligten Personen eine enorm herausfordernde Aufgabe ist, all das stetig im Blick zu haben. Auch das gehört ja zu der Infrastruktur des Vereins, die sich erstmal stabilisieren muss. Sicher ist allen Beteiligten klar, wie es im Idealfall laufen sollte...nämlich so, wie von dir beschrieben. Aber ich halte es auch für möglich, dass die dafür nötigen Strukturen und Prozesse eben noch gar nicht vollständig implementiert sind.

Ja natürlich sind wir da noch nicht so weit wie andere Teams, zum Beispiel den Bundesligisten. Es ist natürlich dann auch eine Kostenfrage. Andererseits profitieren wir von den Erfahrungen, die die Clubs "oben" machen. Auch von anderen Sportarten kann man lernen, besonders vom Radsport oder der Leichtathletik. Die Auswertung von Daten wie Erholungsgrad, Schlafdauer, Fitnesslevel werden da permanent abgefragt,analysiert und fließen dann in das Training oder den Wettkampf mit ein. Und diese Analysen sind nicht zeitaufwendig, das geht mit den entsprechenden Programmen ruckzuck.

alva hat auf diesen Beitrag reagiert.
alva
Zitat von Kleini am 8. September 2026, 10:56 Uhr
Zitat von alva am 7. September 2026, 19:43 Uhr
Zitat von Kleini am 7. September 2026, 19:28 Uhr

Da muss ich widersprechen @alva der Fußball entwickelt sich ständig weiter, da gehört es für Wörle und seine Co Trainer zum Job dazu sich permanent fort- und weiterzubilden, sich im Trainerteam auszutauschen und Dinge zu hinterfragen. Gewisse Routinen und feste Abläufe erleichtern natürlich das Drumherum, im Training selbst gilt es immer wieder neue Reize zu setzen, die Spieler zu fordern, sowohl physisch als auch psychisch. Es gibt nichts Schlimmeres und Leistungsminderndes als ein stupides langweiliges Training. Das Gleiche gilt für die Betreuer neben dem Trainerteam, auch die Physios hätten ja ihren Job verfehlt, würden die noch genauso arbeiten wie vor soundsoviel Jahren. Generell wird das "Team neben dem Team" immer größer, werden Dinge wie Analyse (Aufzeichnungen von Spiel und Training, Auswertung medizinischer Daten) Ernährung oder mentale Betreuung immer wichtiger.

Ich stimme dir soweit zu...so sollte es sein. Ich denke aber auch, dass es für einen Verein wie den SCP und auch für alle beteiligten Personen eine enorm herausfordernde Aufgabe ist, all das stetig im Blick zu haben. Auch das gehört ja zu der Infrastruktur des Vereins, die sich erstmal stabilisieren muss. Sicher ist allen Beteiligten klar, wie es im Idealfall laufen sollte...nämlich so, wie von dir beschrieben. Aber ich halte es auch für möglich, dass die dafür nötigen Strukturen und Prozesse eben noch gar nicht vollständig implementiert sind.

Ja natürlich sind wir da noch nicht so weit wie andere Teams, zum Beispiel den Bundesligisten. Es ist natürlich dann auch eine Kostenfrage. Andererseits profitieren wir von den Erfahrungen, die die Clubs "oben" machen. Auch von anderen Sportarten kann man lernen, besonders vom Radsport oder der Leichtathletik. Die Auswertung von Daten wie Erholungsgrad, Schlafdauer, Fitnesslevel werden da permanent abgefragt,analysiert und fließen dann in das Training oder den Wettkampf mit ein. Und diese Analysen sind nicht zeitaufwendig, das geht mit den entsprechenden Programmen ruckzuck.

@kleini : Alles richtig, was du schreibst...allerdings trifft das nicht den Kern der Sache. Du beschreibst da aus meiner Sicht das Grundsätzliche. Mir geht es eher darum, wie genau das beim SCP bereits umgesetzt wird. In welchem Umfang, mit welcher Tiefe und Qualität? Wenn du dazu nähere Infos hast, fände ich das sehr interessant. Ansonsten, um das mal klarzustellen: es geht mir hier nicht um unfaire Kritik aufgrund irgendwelcher wilden Vermutungen zu der Verletzungshistorie einiger Spieler. Ich finde nur die Häufung und Dauer solcher Verletzungen auffällig. Klar, man kann das einfach Pech nennen. Aber wenn z.B. Schulz sr. während der Reha/dem Wiederaufbau an nahezu gleicher Stelle wie vorher wieder einen Anriss des Innenbands bekommt, dann wirft das aus meiner Sicht halt Fragen auf.:

@alva natürlich kann ich da nur mit grundsätzlichen Argumenten punkten, weil ich konkret auch keinen Einblick habe wie das beim SC Preußen umgesetzt wird. Das es bei uns nicht so umfangreich gemacht wird wie bei den Großclubs Deutschlands ist klar, denn das ist auch eine Kostenfrage. Allerdings hat man heutzutage viel mehr Möglichkeiten um Daten zu sammeln und zu analysieren, Diagnosen zu machen usw. Nicht umsonst sieht man überall Staffmitglieder mit nem Laptop auf der Bank, der Tribüne, am Trainingsplatz usw. Ich geh einfach davon aus, dass man auch bei uns auf dem neuesten Stand ist.

Deine Beiträge sind weder unfair noch zu kritisch. Im Gegenteil, ich finde es legitim, dass du dieses Thema ansprichst. Die Häufung der Verletzten ist aktuell natürlich besorgniserregend, genauso wie sie' s in der letzten Saison war. Ob da ein Fehler im System steckt, z.B. im Training oder ob das alles nur Pech ist - ich hab da keine Ahnung. Natürlich kann man als Fan diese Häufung hinterfragen, ich gehe davon aus, dass man dies im Verein auch immer wieder macht.

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