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Wieder eine Zeitenwende im Präsidium von Preußen Münster

Wieder eine Zeitenwende im Präsidium von Preußen Münster
Das neue Präsidium des Vereins SC Preußen Münster: Von links Sören Weinfurtner, Burkhard Brüx, Noemi Hutter, Christian Pander, Christoph Mangelmans, Ole Gläser, Frank Overbeck.

Ja, man darf das schon eine Zeitenwende nennen. Das teilweise neu berufene und deutlich verjüngte Präsidium des Vereins SC Preußen Münster wurde am Mittwoch auch ganz offiziell vorgestellt – und was dabei gesagt wurde, war aufschlussreich und durchaus ein Zeichen für den neuen SC Preußen oder den Verein, der er sein will. Zwei Neue, ein Rückkehrer – und ein gutes Team aus bisherigen Gremienmitgliedern: so will der SCP die nächsten Aufgaben und Jahre angehen.

Am Mittwoch musste allerdings erst noch ein Elefant aus dem Weg geräumt werden. In den vergangenen Tagen hatte sich der bisherige Vereinspräsident Bernward Maasjost wiederholt – und nicht besonders elegant oder freundlich – öffentlich zu Wort gemeldet. Seine Demission war offenbar ein Schlag für Maasjost. Davon ließ sich das teilweise erneuerte Gremium am Mittwoch aber nicht irritieren. Und auch Frank Westermann, als Vorsitzender des Aufsichtsrats sozusagen in erster Linie das Gesicht des Wandels, umschiffte die Problematik ziemlich elegant. Durch Kommentarlosigkeit nämlich.

Christian Pander, Präsident des SC Preußen Münster

Ausdrücklich dankte er den scheidenden Gremienmitgliedern Maasjost, Ursula Paschke und Bernd Homann für ihr ehrenamtliches Engagement in den vergangenen drei Jahren. Warum aber der Wechsel im Präsidentenamt überhaupt notwendig war? Dazu wollten alle Beteiligten schweigen. Was die jüngsten Maasjost-Aussagen für eine Wirkung gehabt hätten? „Ich habe sie zur Kenntnis genommen“, so Westermann nüchtern. Niemand wusch an diesem Mittwoch (und auch nicht zuvor) dreckige Wäsche. Unstimmigkeiten liegen als Ursache auf dem Tisch, blieben aber inhaltlich intern. Das war dann gut.

Auffällig war aber, wie oft das Wort „Team“ fiel. Alle sieben im Präsidium hätten richtig Lust darauf, den SC Preußen Münster voranzubringen. Etwas zu gestalten. Und zwar als Team, gemeinsam. Und allen voran, aber als Teil des Ganzen, Christian Pander.

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Pander, früher mal Nationalspieler und lange Fußballprofi, musste erst einmal einordnen, warum er jetzt wieder in der ersten Reihe steht, wo er doch nach seiner Zeit als Interimstrainer so etwas eigentlich ausgeschlossen hatte. Ein Missverständnis, meinte er. Er strebe sicher keinen hauptamtlichen Job im Profifußball an – aber im Ehrenamt, gerade bei seinem Heimat- und Herzensklub, da wolle er gerne mit anpacken. Das war dann auch zu spüren.

„Die Initiative ging von mir aus“, sagte Pander über den Prozess. „Und die ersten Treffen dazu waren ein guter Austausch. Wir hatten schnell eine klare Idee vom Team. Mit Teams kenne ich mich schließlich mein Leben lang aus…“

Ihm und dem übrigen Präsidium gehe es nun darum, den SC Preußen weiter voranzubringen. „Das spüre ich bei allen anderen im Team und darauf freuen wir uns sehr.“

Frank Westermann, Vorsitzender des Aufsichtsrats des SC Preußen Münster

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Noemi Hutter ist neu im Präsidium des Vereins SC Preußen Münster

Noemi Hutter – gebürtige Münsteranerin wie Pander und Ole Gläser auch – will einen klaren Fokus auf das Thema Frauenfußball legen. Und auch der Kids Club fällt in ihr Ressort. „Für mich ist es eine große Ehre, angesprochen worden zu sein“, meinte sie. „Ich gehe auch mit großer Lernbereitschaft ins Amt.“

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Ole Gläser ist neu im Präsidium des Vereins SC Preußen Münster

Auch Ole Gläser ist neu – und er will Burkhard Brüx dabei unterstützen, Fans und Mitglieder anzusprechen, vor allem jüngere Fangenerationen. Dass dazu auch das Präsidium des Vereins jünger geworden ist, freue ihn auch. „Dass wir eine so unterschiedliche Struktur im Gremium haben, ist eine Stärke.“

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