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Kommentar | Dieser Prozess braucht Geduld

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Zitat von Tobias am 19. Oktober 2026, 13:49 Uhr

Ruhe bewahren war in der ersten Zweitligasaison bereits das Motto.Bis 3 Spieltage vor Schluss. erst die Mannschaft musste Kittner daraufhineisen, dass es so nicht geht. dabei war das nun nicht wirklich schwer zu bemerken.

 

Hier entsteht ein Forenfakt, der zu zumindest eine einseitige Darstellung enthält. Ja, der Kapitän hatte seine Probleme mit dem Trainer deutlich artikuliert. Aber die sportliche Leitung sah Hildmann schon sehr lange kritisch. Kittner hatte dann die Eier Konsequenzen zu ziehen und hat uns damit eine weitere Saison zweite Liga ermöglicht.  Das ist natürlich auch nicht die reine Wahrheit, aber entspricht den Tatsachen m.M.n. deutlich mehr,  als dass Kittner keine Ahnung gehabt hätte, was in der Mannschaft damals los war. Gerade hier im Forum war die Kritik an der Entlassung von Hildmann und die damit einhergehende Kritik an OK  übermässig (vor dem Magdeburgspiel). Ihm wurde  damals genau das Gegenteil von dem vorgeworfen, was man ihm heute vorwirft. Möglicherweise von den gleichen Personen hier, was m.M.n. nicht für die Qualität der Sachkenntnis  hier spricht.

Das zeigt auch die Behauptung vieler Personen, dass die Fehler der Kaderpanung ja schon vor der Saison absehbar war. Schwächen auf der Torwartposition und in der Dreierkette hatte doch kaum einer vorhergesagt, jetzt wissen es natürlich alle besser.

Kritik die ich an der sportlichen Führung / OK teile : Trainern wurden zu stark die Wunschspieler zur Verfügung gestellt, die dann beim Trainerwechsel nicht mehr besonders gefragt waren. Hier hätte ich mir auch eher eine rote Linie bei der Kaderzuammenstellung im Sinne einer übergeordneten Spielidee gewünscht.

Ansonsten würde ich sagen, dass die sportliche Leitung an ihren Aussagen gemessen werden sollte: Junge Spieler integrieren, in der dritten Liga ankommen ( so wie im Kommentar von Carsten beschrieben). Da sind wir dabei.

Noch ein Wort zum User Alaskan Malamute: Absolut unsäglich, was Du hier für Kommentare während eines Spiels vom Stapel lässt. Ok, dass Du scheinbar nie ein Spiel im Stadion siehst, kann viele Gründe haben. Aber wer solche Fans hat, der braucht keine Feinde mehr.

 

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Zitat von Waemser am 19. Oktober 2026, 20:41 Uhr
Zitat von Tobias am 19. Oktober 2026, 13:49 Uhr

Ruhe bewahren war in der ersten Zweitligasaison bereits das Motto.Bis 3 Spieltage vor Schluss. erst die Mannschaft musste Kittner daraufhineisen, dass es so nicht geht. dabei war das nun nicht wirklich schwer zu bemerken.

 

Hier entsteht ein Forenfakt, der zu zumindest eine einseitige Darstellung enthält. Ja, der Kapitän hatte seine Probleme mit dem Trainer deutlich artikuliert. Aber die sportliche Leitung sah Hildmann schon sehr lange kritisch. Kittner hatte dann die Eier Konsequenzen zu ziehen und hat uns damit eine weitere Saison zweite Liga ermöglicht.  Das ist natürlich auch nicht die reine Wahrheit, aber entspricht den Tatsachen m.M.n. deutlich mehr,  als dass Kittner keine Ahnung gehabt hätte, was in der Mannschaft damals los war. Gerade hier im Forum war die Kritik an der Entlassung von Hildmann und die damit einhergehende Kritik an OK  übermässig (vor dem Magdeburgspiel). Ihm wurde  damals genau das Gegenteil von dem vorgeworfen, was man ihm heute vorwirft. Möglicherweise von den gleichen Personen hier, was m.M.n. nicht für die Qualität der Sachkenntnis  hier spricht.

Das zeigt auch die Behauptung vieler Personen, dass die Fehler der Kaderpanung ja schon vor der Saison absehbar war. Schwächen auf der Torwartposition und in der Dreierkette hatte doch kaum einer vorhergesagt, jetzt wissen es natürlich alle besser.

Kritik die ich an der sportlichen Führung / OK teile : Trainern wurden zu stark die Wunschspieler zur Verfügung gestellt, die dann beim Trainerwechsel nicht mehr besonders gefragt waren. Hier hätte ich mir auch eher eine rote Linie bei der Kaderzuammenstellung im Sinne einer übergeordneten Spielidee gewünscht.

Ansonsten würde ich sagen, dass die sportliche Leitung an ihren Aussagen gemessen werden sollte: Junge Spieler integrieren, in der dritten Liga ankommen ( so wie im Kommentar von Carsten beschrieben). Da sind wir dabei.

 

 

An meiner eigentlichen Frage gehst du leider vorbei.

Zunächst zu Hildmann: Du schreibst, die sportliche Leitung habe ihn schon sehr lange kritisch gesehen und Kittner habe schließlich die „Eier gehabt“, Konsequenzen zu ziehen.

Woher stammt diese Information? Gibt es dafür belastbare Belege? Nicht, dass wir hier wieder Forenfakten schaffen, die gar keine sind. 😉

Was ist denn tatsächlich passiert?

Im April 2025 gab es zunächst Gespräche einzelner Spieler mit der sportlichen Führung. Am 23. April suchte der Mannschaftsrat um Marc Lorenz das Gespräch mit Kittner, zunächst ohne Hildmann. Anschließend fand eine größere Aussprache mit dem Trainer statt.

Noch wenige Tage zuvor hatte Aufsichtsratschef Frank Westermann öffentlich erklärt, dass ein Trainerwechsel nicht zur Debatte stehe. Am Abend des 26. April wurde Hildmann dann nach dem 1:1 gegen Darmstadt freigestellt. Drei Spieltage vor Saisonende.

Kittner erklärte anschließend gegenüber dem PreußenJournal, die Gespräche mit dem Spielerrat seien nicht ursächlich für die Entlassung gewesen, sondern lediglich ein „Mosaikstein“. Zugleich kündigte er eine interne Aufarbeitung nach Saisonende an, und zwar „mit allen Konsequenzen“.

Ob und mit welchem Ergebnis diese Aufarbeitung stattgefunden hat, ist mir nicht bekannt. Ich habe jedenfalls nichts mehr darüber gelesen oder gehört.

Im PreußenJournal war damals durchaus von länger bestehenden unterschiedlichen Einschätzungen die Rede. Das belegt aber nicht, seit wann Kittner persönlich welche Konsequenzen für erforderlich hielt.

Vielleicht hat er die Probleme tatsächlich schon länger erkannt. Das Gegenteil kann ich nicht beweisen. Aber selbst wenn deine Darstellung zutreffen sollte, stellt sich doch erst recht die Frage, warum man so lange gewartet hat.

Probleme zu erkennen, ist das eine. Rechtzeitig die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen, das andere.

Natürlich kann man Kittner zugutehalten, dass die Entscheidung schließlich getroffen wurde und der Klassenerhalt gelang. Nur wird dadurch aus einer späten Entscheidung nicht automatisch eine überzeugende sportliche Gesamtleistung.

Und dann die zweite Saison in Liga 2:

Alexander Ende wurde mit dem erklärten Ziel verpflichtet, eine langfristige Spielidee zu entwickeln. Das war nicht etwa eine Erwartung von uns Fans, sondern die ausdrückliche Zielsetzung der sportlichen Führung. Und man wusste schließlich, welchen Fußball Ende spielen lassen wollte.

Am 16. März 2026 wurde er nach dem 0:6 in Dresden entlassen. Kittner erklärte selbst, dass die langfristig angelegte Spielidee nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz gebracht werden konnte.

Erstaunlich.

Man verpflichtet einen Trainer für eine langfristige sportliche Entwicklung, hält trotz zunehmend schwieriger Ergebnisse und teilweise indiskutabler Leistungen an ihm fest und stellt schließlich fest, dass die angestrebte Spielidee nicht mehr funktioniert.

Für mich hätte spätestens die Pressekonferenz nach dem Bochum-Spiel Anlass sein müssen, die Situation und die Perspektive mit Ende sehr kritisch zu hinterfragen.

Besonders aufschlussreich finde ich Kittners Aussagen nach dem Magdeburg-Spiel am 22. März 2026.

Hier im PreußenJournal stand unter der Überschrift „Ole Kittner: Brauchen niemanden, der die Jungs jetzt anschreit“ seine Einschätzung der Trainersuche.

Kittner erklärte, es gebe weder ein Problem mit der Einsatzbereitschaft der Mannschaft noch damit, dass ein Trainer die Spieler nicht erreiche. Einen klassischen „Feuerwehrmann“ hielt er deshalb nicht für erforderlich.

Er sagte wörtlich: „Wir brauchen jetzt niemanden, der die Jungs anschreit.“

Diese Aussage fand ich schon damals bemerkenswert.

Denn wer behauptet eigentlich, dass ein Trainer, der eine Mannschaft kurzfristig stabilisieren soll, herumschreien muss? Was haben taktische Klarheit, defensive Stabilität und die Fähigkeit, einer verunsicherten Mannschaft neues Selbstvertrauen zu vermitteln, mit Lautstärke zu tun?

Das ist für mich eine reichlich verkürzte Vorstellung von einem sogenannten Feuerwehrmann.

Und nach einem 0:6 in Dresden die Einstellung und mentale Verfassung der Mannschaft von vornherein als Problem auszuschließen, halte ich ebenfalls für gewagt.

Zwei Tage später wurde mit Alois Schwartz dann ein Trainer verpflichtet, dessen Aufgabe gerade darin bestand, kurzfristig für Stabilität zu sorgen und den Klassenerhalt zu sichern. Acht Tage lagen zwischen Endes Entlassung und Schwartz' Verpflichtung.

Der Abstieg konnte bekanntlich nicht verhindert werden.

Nun soll mit Thomas Wörle wieder eine nachhaltige Entwicklung eingeleitet werden. Ich fand seine Verpflichtung ausdrücklich gut und wünsche mir, dass er die Zeit und Unterstützung bekommt, eine Mannschaft zu entwickeln.

Aber wie viele sportliche Neuausrichtungen wollen wir eigentlich noch erleben, bevor wir die Verantwortung derjenigen hinterfragen, die diese Entscheidungen treffen?

Damit komme ich zu einem Punkt, den du selbst ansprichst.

Du kritisierst, dass Trainer zu stark ihre Wunschspieler bekommen hätten und eine übergeordnete Spielidee bei der Kaderzusammenstellung gefehlt habe.

Genau das ist doch der Kern meiner Kritik!

Wer trägt denn die Verantwortung dafür, dass ein Kader nicht ausschließlich auf die Vorstellungen des jeweiligen Trainers zugeschnitten wird, sondern einer langfristigen sportlichen Konzeption folgt?

Doch wohl die sportliche Führung.

Wenn nach einem Trainerwechsel Spieler plötzlich nicht mehr ins Konzept passen, muss man die strategische Kaderplanung hinterfragen. Du benennst also selbst ein strukturelles Problem, das unmittelbar in den Verantwortungsbereich der sportlichen Führung fällt.

Natürlich waren nicht sämtliche Schwächen des Kaders vor Saisonbeginn vorhersehbar. Niemand verlangt hellseherische Fähigkeiten.

Aber genau darin besteht doch die Aufgabe eines Kaderplaners: Stärken, Schwächen, Risiken und Entwicklungsmöglichkeiten realistisch einzuschätzen und eine Mannschaft zusammenzustellen, die zur angestrebten Spielweise passt.

Dass auch Fans bestimmte Probleme auf der Torwartposition oder in der Dreierkette nicht vorhergesehen haben, kann doch ernsthaft kein Argument sein, um die sportliche Führung von ihrer Verantwortung zu entlasten.

Von einem professionellen Kaderplaner darf ich eine andere Qualität der Einschätzung erwarten als von uns Fans. Genau dafür wird er schließlich bezahlt.

Entscheidend sind die Ergebnisse seiner Arbeit.

Nach zehn Spielen in der dritten Liga stehen 21 Gegentore zu Buche. Durchschnittlich 2,1 pro Spiel. Dabei sehen wir wiederkehrende defensive Probleme, mangelnde Abstimmung und eine Mannschaft, die in bestimmten Situationen ausgesprochen anfällig wirkt.

Selbstverständlich trägt dafür auch der Trainer Verantwortung. Aber ebenso muss die Frage erlaubt sein, ob der Kader ausreichend und ausgewogen zusammengestellt wurde.

Schauen wir auf die sportliche Entwicklung:

2024 der Aufstieg in die zweite Liga.

2025 der Klassenerhalt mit 36 Punkten.

2026 der Abstieg mit 30 Punkten und 61 Gegentoren.

Und jetzt suchen wir in der dritten Liga erneut nach Stabilität und einer erkennbaren Entwicklung.

Den Aufstieg und den Klassenerhalt will ich keineswegs kleinreden. Das waren große Erfolge, an denen auch Kittner seinen Anteil hatte. Aber frühere Erfolge beantworten nicht automatisch die Frage, ob die Verantwortlichen heute noch die richtigen Personen für die Zukunft sind.

Ich habe schon vor dieser Saison gesagt, dass angesichts der Kaderzusammenstellung der Klassenerhalt für mich ein realistisches Ziel ist. Damit kann ich für diese Saison leben.

Allerdings finde ich es ernüchternd, dass wir nach zwei Jahren in der zweiten Bundesliga wieder an einem Punkt stehen, an dem wir uns in der dritten Liga zunächst um den Klassenerhalt sorgen müssen. Das darf doch nicht der Anspruch eines Vereins sein, der gleichzeitig mittelfristig die Rückkehr in die zweite Bundesliga anstrebt.

Mir geht es dabei nicht allein um den Tabellenplatz. Ich möchte eine Entwicklung erkennen. Eine Spielidee, die sich zunehmend durchsetzt. Eine Mannschaft, die stabiler wird. Eine Kaderplanung, bei der deutlich wird, welche Positionen und Spielertypen benötigt werden und wie daraus über mehrere Jahre eine Mannschaft entstehen soll.

Auch gegen die Integration junger Spieler habe ich selbstverständlich nichts. Im Gegenteil. Nur vermag ich bislang keine nachhaltige Entwicklung in dieser Hinsicht zu erkennen. Einzelne Einsätze sind noch kein Beleg für eine erfolgreiche Nachwuchsintegration.

Du schreibst, die sportliche Führung müsse an ihren eigenen Aussagen gemessen werden. Da stimme ich dir ausdrücklich zu.

Kittner hat auf der Mitgliederversammlung 2025 betont, dass der Verein Strukturen schaffen und Entwicklung vor kurzfristige Ergebnisse stellen wolle. Bei der Vorstellung von Wörle erklärte er, dass zunächst die Stabilisierung und die Implementierung einer Spielidee im Vordergrund stehen müssten. Innerhalb der folgenden drei Jahre solle dann die Rückkehr in die zweite Bundesliga angestrebt werden.

Das sind nachvollziehbare Ziele. Aber dann muss man doch auch hinterfragen dürfen, ob die sportliche Führung die Voraussetzungen dafür tatsächlich schafft.

Bei Uphues geht es mir ebenfalls nicht um seine Herkunft oder seine Verbundenheit mit dem Verein.

Er bringt aus seiner Zeit bei Holstein Kiel durchaus Erfahrung im Profifußballmanagement mit. Was ich hinterfrage, ist seine Erfahrung in der eigenverantwortlichen Kaderplanung und vor allem, ob seine bisherige Arbeit in Münster bereits eine überzeugende sportliche Handschrift erkennen lässt.

Mir ist bewusst, dass er erst seit Oktober 2025 im Amt ist und deshalb nicht für sämtliche vorherigen Fehlentscheidungen verantwortlich gemacht werden kann. Aber für die aktuelle und zukünftige Kaderplanung trägt er Verantwortung.

Und deshalb stelle ich noch einmal meine eigentliche Frage:

Welche konkreten Argumente sprechen dafür, dass Kittner und Uphues die richtigen Personen sind, um die sportliche Zukunft von Preußen Münster zu gestalten?

Dass Kittner Hildmann entlassen hat? Dass wir 2025 den Klassenerhalt geschafft haben? Dass beide mit dem Verein verbunden sind?

Das allein reicht mir nicht.

Ich erwarte keine Garantie für sportlichen Erfolg und auch nicht, dass jede Entscheidung richtig ist. Fehlentscheidungen gehören dazu. Aber ich erwarte, dass aus ihnen gelernt wird und eine übergeordnete sportliche Strategie erkennbar ist.

Geduld und Ruhe bewahren scheinen bei uns inzwischen zur Standardantwort auf jede sportliche Krise geworden zu sein. Nur ersetzt diese Haltung keine Analyse und erst recht keine Konsequenzen.

Geduld ist kein Selbstzweck.

Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass man es einfordert, sondern dadurch, dass die Verantwortlichen durch ihre Arbeit zeigen, dass es gerechtfertigt ist.

Denn die entscheidende Frage ist doch nicht, ob Kittner irgendwann einmal eine richtige Entscheidung getroffen hat. Die Frage ist, ob die sportliche Entwicklung der vergangenen Jahre genügend Gründe liefert, ihm und Uphues auch die nächsten entscheidenden Weichenstellungen anzuvertrauen.

Und diese Gründe sehe ich derzeit nicht.

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BalticEagleKleiniBaghira1982Westfalen JoWarendorf-Wemseraguia1906Ich1906KurvensteherSchweinialvaEddie the Eagle

Vergiss bitte nicht, dass wir im ersten Jahr  2 Liga die 4. beste Defensive gestellt haben!! Trotz Abstiegskampf. Ich finde dies Bemerkenswert und anstatt auf so einen starken Wert zu bauen wird alles über den Haufen geworfen da der Fußball nicht attraktiv genug war. Ich halte es da mit Thomas Tuchel: Das Ergebnis muss glänzen!!

Alex Ende durfte bei uns eine fast nie dagewesene Sieglosserie hinlegen. Das allein zeigt für mich die Unfähigkeit der sportlichen Führung zum richtigen Zeitpunkt zu reagieren. Du sprichst Bochum an, ja spätestens nach dieser PK hätte die Reißleine kommen müssen. Von der Farce der Winterveroflichtungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

Wir stehen jetzt da, wo wir bereits nachdem Aufstieg in Liga standen. Im Abstiegskampf, mit dem gleichen Ziel dem Klassenerhalt. Kann und darf das tatsächlich der Anspruch sein? Als Absteiger aus Liga 2?

Ich gebe zu, von Behrens habe ich mir auch mehr Sicherheit, mehr Souveränität gewünscht bzw erwartet. Was den weiteren Abwehrverbund angeht, insbesondere der Neuverpflichtungen, überrascht mich das weniger. Wer 4. Liga Spieler holt, bekommt auch 4. Liga Fußball.

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Adler1906StandfussballerBalticEagleAlaskan MalamuteSchweini

 

Welche konkreten Argumente sprechen dafür, dass Kittner und Uphues die richtigen Personen sind, um die sportliche Zukunft von Preußen Münster zu gestalten?

Was spricht denn dagegen? Dass wir als Abstiegskandidat Nummer 1 in der zweiten Zweitligasaison tatsächlich abgestiegen sind? Dass der jungen Mannschaft nach Gegentoren der Stift geht? Dass verletzungsanfällige Spieler, die man ohne diese Geschichten nie bekommen hätte, tatsächlich verletzt sind? Das auch Fehler passiert sind?

Und vor allem: Welche Alternative gibt es? Ich höre immer nur, dass OK es nicht kann, aber konkrete Verbesserungsvorschläge lese ich hier nicht. Nur draufhauen. Nix  gegen Georgier, aber ich find es ganz gut, dass wir nicht per Mail zugesandte Angebote aus unbekannten Ligen verpflichten. Ich brauche auch keine weiteren windigen Unternehmer,  die Spieler bei 'Sport im Westen' sehen und dann denn Geldbeutel aufmachen und bestehende Mannschaftsgefüge zerstören. Lang genug erlebt. Dann lieber ein Projekt mit spannenden jungen Spielern, bei dem den Mitgliedern vorab klar kommuniziert wird, was man vorhat (und natürlich kann es auch schiefgehen, das. kann es immer).

Muss jetzt nach WAT. Haut rein!

Mikered hat auf diesen Beitrag reagiert.
Mikered

Ermüdend. Du gehst wieder auf nichts von dem ein, was ich geschrieben habe. Das entwickelt sich hier zu einer Scheindebatte.

Ich habe ausführlich dargelegt, welche Entscheidungen ich kritisch sehe, wie ich die sportliche Entwicklung bewerte, welche strukturellen Probleme ich erkenne und warum all das mein Vertrauen in die sportliche Führung nicht gerade stärkt.

Auf keinen einzigen dieser Punkte gehst du konkret ein.

Stattdessen erklärst du mir, dass wir Abstiegskandidat waren, junge Spieler Fehler machen und verletzungsanfällige Spieler sich tatsächlich verletzen. Das habe ich mit keinem Wort bestritten. Es geht nur völlig an meiner Argumentation vorbei.

Und jetzt verlangst du von mir, konkrete personelle Alternativen zu benennen?

Seit wann muss ich als Fan einen geeigneten Sportdirektor präsentieren können, um die Arbeit des amtierenden Sportdirektors kritisch zu hinterfragen? Nur weil dir oder mir spontan keine Alternative bekannt ist, bedeutet das doch nicht, dass es keine gibt. Andere Vereine schaffen es schließlich auch, ihre sportliche Führung neu zu besetzen. Aber natürlich: Nur in Münster geht das nicht.

Und was habe ich mit Georgiern, unbekannten Ligen oder windigen Unternehmern zu tun? Da bin ich offensichtlich der falsche Adressat.

Wenn du meine Einschätzung nicht teilst, von mir aus. Dann widerlege meine Argumente oder erkläre mir, warum du die Entscheidungen der sportlichen Führung anders bewertest. Aber erzähl mir bitte nichts vom Pferd und eröffne keine Nebenkriegsschauplätze, nur um am Ende mitzuteilen, dass du jetzt nach Wattenscheid fährst.

Es geht einzig und allein um die Frage, ob man Kittner und Uphues vertraut, die sportliche Zukunft unseres Vereins erfolgreich zu gestalten.

Ich habe aufgrund der bisherigen Entwicklung kein Vertrauen. Du offensichtlich schon. Das ist der Unterschied. Das steht dir frei.

Und wenn es sportlich erneut schiefgeht, lag es vermutlich wieder am Rasen, an den Schiedsrichtern, am Trainer, an einzelnen Spielern, an den Gegnern und natürlich an den Verletzten.

Nur offenbar nie an denjenigen, die Trainer verpflichten, Kader zusammenstellen und die sportliche Ausrichtung bestimmen.

Statt sich mit deren Verantwortung auseinanderzusetzen, heißt es dann: „Mach es doch besser! Zeig eine Alternative!“

Schon ziemlich dünn, diese Argumentation.

 

Fredoman und Schweini haben auf diesen Beitrag reagiert.
FredomanSchweini
Zitat von Baghira1982 am 19. Oktober 2026, 22:49 Uhr

Von der Farce der Winterveroflichtungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

Sehe ich etwas anders. Hat für mich auch mit den Chancen zu tun, die die jeweiligen Trainer den Neuverpflichtungen eingeräumt haben.

Yamada z. B. hat unter Ende nach meiner Erinnerung gar keine Chance erhalten und ist unter Schwartz viel zu spät eingesetzt worden. Entpuppte sich dann als Torgarant und gefährlicher Spieler, der beim Gegner immer für Unruhe sorgte. Hätte man ihn eher eingesetzt...

Da haben die Trainer einen deutlich höheren Anteil an der Misere.

Kleini, Warendorf-Wemser und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
KleiniWarendorf-Wemseraguia1906SCP-Freddy
Zitat von Adlerherz am 20. Oktober 2026, 16:24 Uhr
Zitat von Baghira1982 am 19. Oktober 2026, 22:49 Uhr

Von der Farce der Winterveroflichtungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

Sehe ich etwas anders. Hat für mich auch mit den Chancen zu tun, die die jeweiligen Trainer den Neuverpflichtungen eingeräumt haben.

Yamada z. B. hat unter Ende nach meiner Erinnerung gar keine Chance erhalten und ist unter Schwartz viel zu spät eingesetzt worden. Entpuppte sich dann als Torgarant und gefährlicher Spieler, der beim Gegner immer für Unruhe sorgte. Hätte man ihn eher eingesetzt...

Da haben die Trainer einen deutlich höheren Anteil an der Misere.

Das meinte ich gar nicht. Mich störte das hin- und her. Erst heißt wir brauchen keine Alternativen, keine Verstärkungen da der Kader stark genug sei. Viele sahen dies anders. Die Schwachstellen waren offensichtlich. Plötzlich wurden dann doch noch 2 Stürmer geholt von denen der eine, Yamada, ganz weit hinten an stand da er weder deutsch noch gut englisch konnte. Zumindest wurde es so kommuniziert. Ich gebe dir Recht damit das man Yamada eher und mehr Einsätze hätte zugestehen lassen müssen. Ändert aber nichts an diesem Zuck-Zack Kurs was überhaupt die Verpflichtungen angingen. Auch da wurde wertvolle Zeit verplämpert wie auch bei der zu späten Entlassung von Ende.

Kleini, Westfalen Jo und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
KleiniWestfalen Joaguia1906Eagle-RiderSchweini
Zitat von Standfussballer am 19. Oktober 2026, 13:55 Uhr

PN hatte auch keine Erfahrung als Kaderplaner.

PN war aber ein gestandener Bundesligaprofi.  Dadurch allein hat man schon andere Kontakte und als ehemaliger Spieler hat man auf das Spielfeld auch eine andere Sichtweise.

Ja, damit hast du Recht @baghira1982 und deshalb bleibt bei dem Abstieg ein bitterer Beigeschmack. Hätte man den Abstieg mit einer besseren und konsequenteren Personalpolitik verhindern können? Die Chancen wären gewiss größer gewesen, dessen bin ich mir sicher. Wenn man alles investiert und bis zum letzten Spiel alles gibt, dann kann man beim Abstieg mit erhobenem Haupt die Liga verlassen. Aber Ende mit seinem Experiment vom Tiki Taka Schönwetter Fußball ala "scheixx egal wie das Spiel ausgeht" zu lange gewähren zu lassen, das hat uns zu tief in den Abstiegskampf gerissen - das Ergebnis ist bekannt. Spätestens nach der PK vom BO Spiel hätte unsere sportliche Leitung Ende rauswerfen müssen. Da hat er ganz klar die Mannschaft verloren.

aguia1906 hat auf diesen Beitrag reagiert.
aguia1906
Zitat von Kleini am 20. Oktober 2026, 17:20 Uhr

Ja, damit hast du Recht @baghira1982 und deshalb bleibt bei dem Abstieg ein bitterer Beigeschmack. Hätte man den Abstieg mit einer besseren und konsequenteren Personalpolitik verhindern können? Die Chancen wären gewiss größer gewesen, dessen bin ich mir sicher. Wenn man alles investiert und bis zum letzten Spiel alles gibt, dann kann man beim Abstieg mit erhobenem Haupt die Liga verlassen. Aber Ende mit seinem Experiment vom Tiki Taka Schönwetter Fußball ala "scheixx egal wie das Spiel ausgeht" zu lange gewähren zu lassen, das hat uns zu tief in den Abstiegskampf gerissen - das Ergebnis ist bekannt. Spätestens nach der PK vom BO Spiel hätte unsere sportliche Leitung Ende rauswerfen müssen. Da hat er ganz klar die Mannschaft verloren.

Wobei mir bei der ganzen Betrachtung AS zu kurz kommt. Wenn mich nicht alles täuscht, hat er auf einem Relegationsplatz übernommen und uns erst auf 18 gewirtschaftet, u.a. indem er beim Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Fürth in der 90+xten Minute auf Zeit spielt, um das nutzlose Unentschieden zu halten anstatt voll auf Siegbzu spielen, was nach meiner Erinnerung gereicht hätte, um vom Abstiegsplatz runter zu kommen.

Ich1906 und Eagle-Rider haben auf diesen Beitrag reagiert.
Ich1906Eagle-Rider
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