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Kein Drittliga-Fußball im TV: WDR setzt auf digitale Angebote
Zitat von Redaktion am 27. September 2026, 09:46 UhrKein Drittliga-Fußball im TV: WDR setzt auf digitale Angebote
Der WDR muss sparen, kräftig sogar. Und dabei setzt der Kölner Sender vor allem auf digitale Inhalte, sprich: Streaming. Um das Ziel zu erreichen, will der WDR bis 2030 fast die Hälfte seiner Programminhalte streichen. Dazu gehören auch die Live-Übertragungen von Drittligaspielen im klassischen linearen Fernsehen.
https://preussenjournal.de/kein-drittliga-fussball-im-tv-wdr-setzt-auf-digitale-angebote/
Kein Drittliga-Fußball im TV: WDR setzt auf digitale Angebote
Der WDR muss sparen, kräftig sogar. Und dabei setzt der Kölner Sender vor allem auf digitale Inhalte, sprich: Streaming. Um das Ziel zu erreichen, will der WDR bis 2030 fast die Hälfte seiner Programminhalte streichen. Dazu gehören auch die Live-Übertragungen von Drittligaspielen im klassischen linearen Fernsehen.
Kein Drittliga-Fußball im TV: WDR setzt auf digitale Angebote
Zitat von Olli23 am 27. September 2026, 13:03 UhrIch sehe Einsparpotential bei den Intendanten Gehältern. Was wirklich kommt, werden wir sehen, ich habe auch schon gelesen, das weiterhin Spiele im linearen Fernsehen zu sehen sind und dass die WDR App eingestellt wird. Zukünftig sollen alle regional Sender in der ARD App zu finden sein.
Ich sehe Einsparpotential bei den Intendanten Gehältern. Was wirklich kommt, werden wir sehen, ich habe auch schon gelesen, das weiterhin Spiele im linearen Fernsehen zu sehen sind und dass die WDR App eingestellt wird. Zukünftig sollen alle regional Sender in der ARD App zu finden sein.
Zitat von DerSteinfurter am 27. September 2026, 13:58 UhrWenn der WDR sparen will, sollte er sich zu allererst einmal von seinem Symphonieorchester, seiner Big Band und seinem Chor trennen. Diese Einrichtungen sind für einen Sender nicht in Eigenregie notwendig vorzuhalten.
Als größte Sendeanstalt im ARD-Verbund schafft es der WDR nicht, eine eigene Sportsendung zu installieren. Egal ob die anderen Großen wie NDR, BR, SWR oder MDR die alle selbst eine eigen Sportsendung haben, schafft es selbst sogar der kleine SR. Was macht der WDR hier falsch? Es ist ein Armutszeugnis des Senders, das im bevölkerungsreichsten Bundesland wo immerhin acht teils sehr traditionsreiche Vereine in der dritten Liga spielen, keine Übertragungen mehr im Fernsehen gezeigt werden sollen.
Wenn der WDR sparen will, sollte er sich zu allererst einmal von seinem Symphonieorchester, seiner Big Band und seinem Chor trennen. Diese Einrichtungen sind für einen Sender nicht in Eigenregie notwendig vorzuhalten.
Als größte Sendeanstalt im ARD-Verbund schafft es der WDR nicht, eine eigene Sportsendung zu installieren. Egal ob die anderen Großen wie NDR, BR, SWR oder MDR die alle selbst eine eigen Sportsendung haben, schafft es selbst sogar der kleine SR. Was macht der WDR hier falsch? Es ist ein Armutszeugnis des Senders, das im bevölkerungsreichsten Bundesland wo immerhin acht teils sehr traditionsreiche Vereine in der dritten Liga spielen, keine Übertragungen mehr im Fernsehen gezeigt werden sollen.
Zitat von Kleini am 27. September 2026, 18:02 UhrIch frage mich, ob der WDR auch bei den Kölner PR Sendungen, wie Kölner Lichter oder die zig Karnevals Sendungen, kürzt.
Ich frage mich, ob der WDR auch bei den Kölner PR Sendungen, wie Kölner Lichter oder die zig Karnevals Sendungen, kürzt.
Zitat von DerSteinfurter am 27. September 2026, 18:16 UhrZitat von Kleini am 27. September 2026, 18:02 UhrIch frage mich, ob der WDR auch bei den Kölner PR Sendungen, wie Kölner Lichter oder die zig Karnevals Sendungen, kürzt.
Auch beim Karneval soll gekürzt werden.
Zitat von Kleini am 27. September 2026, 18:02 UhrIch frage mich, ob der WDR auch bei den Kölner PR Sendungen, wie Kölner Lichter oder die zig Karnevals Sendungen, kürzt.
Auch beim Karneval soll gekürzt werden.
Zitat von Steveradler am 27. September 2026, 18:47 UhrIch finde es nach wie vor unverschämt, dass ich gezwungen werde, mit meinen GEZ-Gebühren den ganzen Scheiss der Öffis finanzieren zu müssen.
Ich finde es nach wie vor unverschämt, dass ich gezwungen werde, mit meinen GEZ-Gebühren den ganzen Scheiss der Öffis finanzieren zu müssen.
Zitat von Kleini am 27. September 2026, 22:03 UhrZitat von DerSteinfurter am 27. September 2026, 18:16 UhrZitat von Kleini am 27. September 2026, 18:02 UhrIch frage mich, ob der WDR auch bei den Kölner PR Sendungen, wie Kölner Lichter oder die zig Karnevals Sendungen, kürzt.
Auch beim Karneval soll gekürzt werden.
Dann beim Düsseldorfer 😅
Zitat von DerSteinfurter am 27. September 2026, 18:16 UhrZitat von Kleini am 27. September 2026, 18:02 UhrIch frage mich, ob der WDR auch bei den Kölner PR Sendungen, wie Kölner Lichter oder die zig Karnevals Sendungen, kürzt.
Auch beim Karneval soll gekürzt werden.
Dann beim Düsseldorfer 😅
Zitat von Jenseh am 29. September 2026, 12:52 UhrZitat von Steveradler am 27. September 2026, 18:47 UhrIch finde es nach wie vor unverschämt, dass ich gezwungen werde, mit meinen GEZ-Gebühren den ganzen Scheiss der Öffis finanzieren zu müssen.
Erstmal: Es gibt keine GEZ-Gebühren (Das wäre dann nämlich ausgeschrieben Gebühreneinzugszentralen-Gebühren; klingt zwar wie aus dem Handbuch der Behördensprache nach 1949, gab es so aber nicht). Das ganze heißt Rundfunkbeitrag, wird verwaltet vom ARD ZDF Beitragsservice und ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, da es eine unabhängige Medienlandschaft bietet, auf die wir Deutschen - zumindest ich - in heutigen Zeiten nicht verzichten möchte.
Nicht umsonst gibt es eine Partei, die diesen Beitrag und die Landesmedienanstalten abschaffen möchten. Wohin die Abschaffung einer unabhängigen Berichterstattung führt, kann man in vielen anderen Ländern sehen. Das möchte ich nicht. Insbesondere nicht, wenn eine Partei wie die AfD als mögliche Regierungspartei im Bundesland Sachsen Anhalt über Schulangelegenheiten und -unterricht entscheidet und schon vorab so Sachen sagt, wie: "Geschichtlich gibt es dann mehr Bismarck und weniger Hitler" Und wenn dann auch noch in der Nachrichtengestaltung Objektivität fehlt, haben wir hier bald russische Verhältnisse und unsere Kinder sehen nur noch was eine Partei vorgibt. Im Übrigen wird bei einer Abschaffung der Landesmedienanstalten dann auch im Osten die Sportberichterstatung wegfallen. Und zwar komplett!
Nun zum Einsparen der Mittel und den damit verbundenen Folgen für 3. Liga-Live Übertragungen: Da sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags zuletzt (ich glaube in 2025) keine Mehrheit der Bundesländer gefunden hat, müssen bei steigenden Kosten, vor allem im Bereich Personal, Energie, an anderer Stelle Einsparungen getätigt werden. Hier ist es logisch, dass dabei auch kostenintensive Dinge wie Live-Übertragungen von Sportevents drauf gehen. Aber sie gehen ja nicht völlig drauf, werden halt nur verlagert in das Internet. Das ist heute gang und gäbe. Insofern kann, zumindest ich, mich nicht darüber aufregen. Mit diesen Einsparungen ist man schließlich "dem Bürger" entgegengekommen und hat erstmal eine Beitragserhöhung vom Tisch bekommen.
Und sind wir mal ehrlich: Das macht auch das Privatfernsehen, die Streamingdienste, etc. Die Jugend erreicht man heutzutage leider nicht mehr in der Anzahl wie einst über einen Fernseher, wo die ganze Familie nach dem Baden Samstags abends die Sportschau guckt. Aber auch beim Streaming über die Online Dienste der Rundfunkanstalten gilt: Man kann mit den Smart TVs (oder mit Zubehör, wie TV-Sticks, oä., diese Internetangebote auf dem Fernseher betrachten.
Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass der WDR speziell unseren Verein immer sehr stiefmütterlich behandelt hat. Aber in diesem Fall trifft es ja ncht nur uns, sondern den gesamten Westen.
Zitat von Steveradler am 27. September 2026, 18:47 UhrIch finde es nach wie vor unverschämt, dass ich gezwungen werde, mit meinen GEZ-Gebühren den ganzen Scheiss der Öffis finanzieren zu müssen.
Erstmal: Es gibt keine GEZ-Gebühren (Das wäre dann nämlich ausgeschrieben Gebühreneinzugszentralen-Gebühren; klingt zwar wie aus dem Handbuch der Behördensprache nach 1949, gab es so aber nicht). Das ganze heißt Rundfunkbeitrag, wird verwaltet vom ARD ZDF Beitragsservice und ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, da es eine unabhängige Medienlandschaft bietet, auf die wir Deutschen - zumindest ich - in heutigen Zeiten nicht verzichten möchte.
Nicht umsonst gibt es eine Partei, die diesen Beitrag und die Landesmedienanstalten abschaffen möchten. Wohin die Abschaffung einer unabhängigen Berichterstattung führt, kann man in vielen anderen Ländern sehen. Das möchte ich nicht. Insbesondere nicht, wenn eine Partei wie die AfD als mögliche Regierungspartei im Bundesland Sachsen Anhalt über Schulangelegenheiten und -unterricht entscheidet und schon vorab so Sachen sagt, wie: "Geschichtlich gibt es dann mehr Bismarck und weniger Hitler" Und wenn dann auch noch in der Nachrichtengestaltung Objektivität fehlt, haben wir hier bald russische Verhältnisse und unsere Kinder sehen nur noch was eine Partei vorgibt. Im Übrigen wird bei einer Abschaffung der Landesmedienanstalten dann auch im Osten die Sportberichterstatung wegfallen. Und zwar komplett!
Nun zum Einsparen der Mittel und den damit verbundenen Folgen für 3. Liga-Live Übertragungen: Da sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags zuletzt (ich glaube in 2025) keine Mehrheit der Bundesländer gefunden hat, müssen bei steigenden Kosten, vor allem im Bereich Personal, Energie, an anderer Stelle Einsparungen getätigt werden. Hier ist es logisch, dass dabei auch kostenintensive Dinge wie Live-Übertragungen von Sportevents drauf gehen. Aber sie gehen ja nicht völlig drauf, werden halt nur verlagert in das Internet. Das ist heute gang und gäbe. Insofern kann, zumindest ich, mich nicht darüber aufregen. Mit diesen Einsparungen ist man schließlich "dem Bürger" entgegengekommen und hat erstmal eine Beitragserhöhung vom Tisch bekommen.
Und sind wir mal ehrlich: Das macht auch das Privatfernsehen, die Streamingdienste, etc. Die Jugend erreicht man heutzutage leider nicht mehr in der Anzahl wie einst über einen Fernseher, wo die ganze Familie nach dem Baden Samstags abends die Sportschau guckt. Aber auch beim Streaming über die Online Dienste der Rundfunkanstalten gilt: Man kann mit den Smart TVs (oder mit Zubehör, wie TV-Sticks, oä., diese Internetangebote auf dem Fernseher betrachten.
Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass der WDR speziell unseren Verein immer sehr stiefmütterlich behandelt hat. Aber in diesem Fall trifft es ja ncht nur uns, sondern den gesamten Westen.
Zitat von DerSteinfurter am 29. September 2026, 14:04 UhrDann aber mal die Frage in den Raum gestellt, worin denn das Sparpotential bei einer Übertragung im Streamingdienst liegt? Nächsten Samstag findet im Münsterland das drittgrößte Straßenradrennen in Deutschland statt. Start ist um 13.30 Uhr in Borken, das Finale am Schlossplatz in Münster. Von 18 Wordtourteams sind 12 am Start, hinzu kommen noch 8 Protourteams und drei Continentalteams. Die beiden ersten Gruppen sind allesamt Teams, die auch bei jedem UCI Worldtour-Rennen am Start sind, also auch bei den drei Grandtours in Frankreich Italien und Spanien.
Die Übertragung des Livestreams findet auf der WDR Seite statt, einschließlich der Kommentatoren. Zusätzlich überträgt noch Eurosport das Rennen live. Im WDR läuft, wie bereits in den Jahren vorher, den ganzen Tag "Die Sendung mit der Maus". Das Radrennen muss genauso wie im linearen Kanal produziert werden. Ähnliches dürfte für die Berichterstattung im digitalen Stream für den Fußball gelten. Nur weil sich die Plattform der Ausstrahlung ändert, sehe ich hierbei keine Einsparungen bei den Kosten. Dies wäre nur der Fall, wenn der WDR die Sendungen nicht selber produzieren würde. Dies traf beispielsweise auf das Spiel von Münster gegen Ingolstadt zu, dass der BR als produzierender Sender gezeigt hatte. Der WDR hatte sich lediglich daran gehängt.
Wenn also der WDR weiterhin Spiele durchaus im digitalen Kanal zeigen will, diese Spiele z. B. ausschließlich die NRW-Vereine beträfe, dann werden keine Kosten eingespart. Schließlich würde der WDR dann die Übertragung produzieren. Das ist schlicht und einfach Augenwischerei. Insofern gibt es für mich keine wirkliche Begründung auf der Kostenseite dafür, dass hier tatsächlich gespart wird. Die Sportredaktion ist auch weiterhin beim WDR durchgehend besetzt, Stellen werden da wohl nicht gestrichen werden. Weswegen also werden Fußballspiele auf die Streamingplattform verband und nicht mehr im linearen Fernsehen beim WDR gezeigt? Passiert dieses zukünftig auch mit dem Reitsport? Über den in Aachen stattfindenden CHIO wird jedes Jahr fast eine ganze Woche lang live berichtet. Egal welche Wichtigkeit die unterschiedlichsten Wettbewerbe auch haben mögen, über sie wird genauso berichtet wie über die Eröffnungs- und der Abschlussfeier.
Wenn der WDR wirklich sparen möchte, dann sollte er an anderen Stellen anfangen. Die Nettokosten für die vier Musikensembles belaufen sich für den Sender jedes Jahr auf 34,2 Millionen Euro. Diese Kosten bleiben übrig, nach Abzug der Einnahmen aus den Ticketverkäufen oder den von CDs. Der Sender unterhält hier 250 festangestellte Musiker, Sänger und Dirigenten. Da besteht für mich ein riesiges Einsparpotential. Wenn man als Anstalt des öffentlichen Rechtes scheinbar auch die klassische Kultur als Sendeauftrag ansehen möchte, was ich aber durchaus bezeifeln darf, dann kann man viel günster entweder bei Bedarf Musiker einladen oder aufgezeichnete Konzerte von anderen Anbietern kaufen.
Dann aber mal die Frage in den Raum gestellt, worin denn das Sparpotential bei einer Übertragung im Streamingdienst liegt? Nächsten Samstag findet im Münsterland das drittgrößte Straßenradrennen in Deutschland statt. Start ist um 13.30 Uhr in Borken, das Finale am Schlossplatz in Münster. Von 18 Wordtourteams sind 12 am Start, hinzu kommen noch 8 Protourteams und drei Continentalteams. Die beiden ersten Gruppen sind allesamt Teams, die auch bei jedem UCI Worldtour-Rennen am Start sind, also auch bei den drei Grandtours in Frankreich Italien und Spanien.
Die Übertragung des Livestreams findet auf der WDR Seite statt, einschließlich der Kommentatoren. Zusätzlich überträgt noch Eurosport das Rennen live. Im WDR läuft, wie bereits in den Jahren vorher, den ganzen Tag "Die Sendung mit der Maus". Das Radrennen muss genauso wie im linearen Kanal produziert werden. Ähnliches dürfte für die Berichterstattung im digitalen Stream für den Fußball gelten. Nur weil sich die Plattform der Ausstrahlung ändert, sehe ich hierbei keine Einsparungen bei den Kosten. Dies wäre nur der Fall, wenn der WDR die Sendungen nicht selber produzieren würde. Dies traf beispielsweise auf das Spiel von Münster gegen Ingolstadt zu, dass der BR als produzierender Sender gezeigt hatte. Der WDR hatte sich lediglich daran gehängt.
Wenn also der WDR weiterhin Spiele durchaus im digitalen Kanal zeigen will, diese Spiele z. B. ausschließlich die NRW-Vereine beträfe, dann werden keine Kosten eingespart. Schließlich würde der WDR dann die Übertragung produzieren. Das ist schlicht und einfach Augenwischerei. Insofern gibt es für mich keine wirkliche Begründung auf der Kostenseite dafür, dass hier tatsächlich gespart wird. Die Sportredaktion ist auch weiterhin beim WDR durchgehend besetzt, Stellen werden da wohl nicht gestrichen werden. Weswegen also werden Fußballspiele auf die Streamingplattform verband und nicht mehr im linearen Fernsehen beim WDR gezeigt? Passiert dieses zukünftig auch mit dem Reitsport? Über den in Aachen stattfindenden CHIO wird jedes Jahr fast eine ganze Woche lang live berichtet. Egal welche Wichtigkeit die unterschiedlichsten Wettbewerbe auch haben mögen, über sie wird genauso berichtet wie über die Eröffnungs- und der Abschlussfeier.
Wenn der WDR wirklich sparen möchte, dann sollte er an anderen Stellen anfangen. Die Nettokosten für die vier Musikensembles belaufen sich für den Sender jedes Jahr auf 34,2 Millionen Euro. Diese Kosten bleiben übrig, nach Abzug der Einnahmen aus den Ticketverkäufen oder den von CDs. Der Sender unterhält hier 250 festangestellte Musiker, Sänger und Dirigenten. Da besteht für mich ein riesiges Einsparpotential. Wenn man als Anstalt des öffentlichen Rechtes scheinbar auch die klassische Kultur als Sendeauftrag ansehen möchte, was ich aber durchaus bezeifeln darf, dann kann man viel günster entweder bei Bedarf Musiker einladen oder aufgezeichnete Konzerte von anderen Anbietern kaufen.
Zitat von biertrinker1906 am 29. September 2026, 14:16 UhrZitat von Jenseh am 29. September 2026, 12:52 UhrZitat von Steveradler am 27. September 2026, 18:47 UhrIch finde es nach wie vor unverschämt, dass ich gezwungen werde, mit meinen GEZ-Gebühren den ganzen Scheiss der Öffis finanzieren zu müssen.
Erstmal: Es gibt keine GEZ-Gebühren (Das wäre dann nämlich ausgeschrieben Gebühreneinzugszentralen-Gebühren; klingt zwar wie aus dem Handbuch der Behördensprache nach 1949, gab es so aber nicht). Das ganze heißt Rundfunkbeitrag, wird verwaltet vom ARD ZDF Beitragsservice und ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, da es eine unabhängige Medienlandschaft bietet, auf die wir Deutschen - zumindest ich - in heutigen Zeiten nicht verzichten möchte.
Nicht umsonst gibt es eine Partei, die diesen Beitrag und die Landesmedienanstalten abschaffen möchten. Wohin die Abschaffung einer unabhängigen Berichterstattung führt, kann man in vielen anderen Ländern sehen. Das möchte ich nicht. Insbesondere nicht, wenn eine Partei wie die AfD als mögliche Regierungspartei im Bundesland Sachsen Anhalt über Schulangelegenheiten und -unterricht entscheidet und schon vorab so Sachen sagt, wie: "Geschichtlich gibt es dann mehr Bismarck und weniger Hitler" Und wenn dann auch noch in der Nachrichtengestaltung Objektivität fehlt, haben wir hier bald russische Verhältnisse und unsere Kinder sehen nur noch was eine Partei vorgibt. Im Übrigen wird bei einer Abschaffung der Landesmedienanstalten dann auch im Osten die Sportberichterstatung wegfallen. Und zwar komplett!
Nun zum Einsparen der Mittel und den damit verbundenen Folgen für 3. Liga-Live Übertragungen: Da sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags zuletzt (ich glaube in 2025) keine Mehrheit der Bundesländer gefunden hat, müssen bei steigenden Kosten, vor allem im Bereich Personal, Energie, an anderer Stelle Einsparungen getätigt werden. Hier ist es logisch, dass dabei auch kostenintensive Dinge wie Live-Übertragungen von Sportevents drauf gehen. Aber sie gehen ja nicht völlig drauf, werden halt nur verlagert in das Internet. Das ist heute gang und gäbe. Insofern kann, zumindest ich, mich nicht darüber aufregen. Mit diesen Einsparungen ist man schließlich "dem Bürger" entgegengekommen und hat erstmal eine Beitragserhöhung vom Tisch bekommen.
Und sind wir mal ehrlich: Das macht auch das Privatfernsehen, die Streamingdienste, etc. Die Jugend erreicht man heutzutage leider nicht mehr in der Anzahl wie einst über einen Fernseher, wo die ganze Familie nach dem Baden Samstags abends die Sportschau guckt. Aber auch beim Streaming über die Online Dienste der Rundfunkanstalten gilt: Man kann mit den Smart TVs (oder mit Zubehör, wie TV-Sticks, oä., diese Internetangebote auf dem Fernseher betrachten.
Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass der WDR speziell unseren Verein immer sehr stiefmütterlich behandelt hat. Aber in diesem Fall trifft es ja ncht nur uns, sondern den gesamten Westen.
Zur GEZ: Die gibt es seit 2013 nicht mehr, das stimmt. Aber ob man das Ding GEZ, Rundfunkbeitrag oder Beitragsservice nennt, ändert nichts daran, wohin die 18,36 € im Monat fließen und genau darum geht's. Unabhängige Nachrichten sollen gebührenfinanziert bleiben, da bin ich bei dir. Nur ist das, wofür der Beitrag hauptsächlich ausgegeben wird, mit Nachrichten nicht viel zu tun.
Laut KEF-Sonderbericht 2024 (Zahlen 2022) gehen für den Sender "Das Erste" 23 % der Kosten der Erstsendungen in Politik und Gesellschaft (399,4 Mio. €). Sport allein kostet 25 % (431,7 Mio. €), Fernsehspiel und Spielfilm zusammen 34 % und Unterhaltung 14 %. Beim Sender "ZDF" sind es 14 % Politik, 12 % Aktuelles, aber 23 % Sport, 32 % Fernsehfilm und Serie und 12 % Show. Sport, Fiktion und Unterhaltung machen also rund drei Viertel aus, Nachrichten und Politik ein Viertel. Eine Minute Sport kostet im Ersten 10.014 €, eine Minute Politik und Gesellschaft 2.943 €. Für Sportrechte wurden 2021 bis 2024 insgesamt 1.674 Mio. € ausgegeben.
Und wer schaut das alles? Laut ARD/ZDF-Medienstudie 2026 sind es tatsächlich noch 56 % der Bevölkerung täglich, aber bei den 14- bis 29-Jährigen nur noch 25 %. 88 % ihrer Sehdauer entfallen auf digitale Angebote. Bei den Ü70 sind es dagegen 93 % lineares Fernsehen, und 80 % der gesamten Fernsehnutzung kommen von Menschen ab 50. Wir finanzieren also mit einem Beitrag, den jeder Haushalt zahlt, ein Programm, das am stärksten von den Ältesten genutzt wird. Für die Jüngeren ist es ein Nischenmedium. Offiziell heißt das Ganze übrigens "Solidarmodell": Jeder Haushalt zahlt, egal ob er das Angebot nutzt. Das ist im Prinzip ein Generationenvertrag light: Die Jüngeren finanzieren mit, was vor allem die Älteren nutzen, und das in einer Zeit, in der sie ohnehin schon ein Rentensystem mittragen, das demografisch massiv unter Druck steht. Solidarität ist okay, aber dann sollte das Geld auch dort ankommen, wo es der ganzen Gesellschaft nützt, nämlich bei unabhängigen Nachrichten und nicht beim Sport, Fiktion und Unterhaltung.
Die Abschaffung der Anstalten ist das eine, aber die Ausgaben so zu lassen, wie sie sind, ist das andere Extrem. Ich würde mir eine gründliche Reform und keine Abschaffung wünschen. Das wird sicher auch früher oder später geschehen, wenn die Demografie ihren Lauf nimmt.
Falls sich noch jemand fragt, was die "KEF" ist: Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist ein unabhängiges Expertengremium. Es prüft, wie viel Geld ARD, ZDF und Deutschlandradio brauchen, und empfiehlt den Ländern daraus die Höhe des Rundfunkbeitrags.
Zitat von Jenseh am 29. September 2026, 12:52 UhrZitat von Steveradler am 27. September 2026, 18:47 UhrIch finde es nach wie vor unverschämt, dass ich gezwungen werde, mit meinen GEZ-Gebühren den ganzen Scheiss der Öffis finanzieren zu müssen.
Erstmal: Es gibt keine GEZ-Gebühren (Das wäre dann nämlich ausgeschrieben Gebühreneinzugszentralen-Gebühren; klingt zwar wie aus dem Handbuch der Behördensprache nach 1949, gab es so aber nicht). Das ganze heißt Rundfunkbeitrag, wird verwaltet vom ARD ZDF Beitragsservice und ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, da es eine unabhängige Medienlandschaft bietet, auf die wir Deutschen - zumindest ich - in heutigen Zeiten nicht verzichten möchte.
Nicht umsonst gibt es eine Partei, die diesen Beitrag und die Landesmedienanstalten abschaffen möchten. Wohin die Abschaffung einer unabhängigen Berichterstattung führt, kann man in vielen anderen Ländern sehen. Das möchte ich nicht. Insbesondere nicht, wenn eine Partei wie die AfD als mögliche Regierungspartei im Bundesland Sachsen Anhalt über Schulangelegenheiten und -unterricht entscheidet und schon vorab so Sachen sagt, wie: "Geschichtlich gibt es dann mehr Bismarck und weniger Hitler" Und wenn dann auch noch in der Nachrichtengestaltung Objektivität fehlt, haben wir hier bald russische Verhältnisse und unsere Kinder sehen nur noch was eine Partei vorgibt. Im Übrigen wird bei einer Abschaffung der Landesmedienanstalten dann auch im Osten die Sportberichterstatung wegfallen. Und zwar komplett!
Nun zum Einsparen der Mittel und den damit verbundenen Folgen für 3. Liga-Live Übertragungen: Da sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags zuletzt (ich glaube in 2025) keine Mehrheit der Bundesländer gefunden hat, müssen bei steigenden Kosten, vor allem im Bereich Personal, Energie, an anderer Stelle Einsparungen getätigt werden. Hier ist es logisch, dass dabei auch kostenintensive Dinge wie Live-Übertragungen von Sportevents drauf gehen. Aber sie gehen ja nicht völlig drauf, werden halt nur verlagert in das Internet. Das ist heute gang und gäbe. Insofern kann, zumindest ich, mich nicht darüber aufregen. Mit diesen Einsparungen ist man schließlich "dem Bürger" entgegengekommen und hat erstmal eine Beitragserhöhung vom Tisch bekommen.
Und sind wir mal ehrlich: Das macht auch das Privatfernsehen, die Streamingdienste, etc. Die Jugend erreicht man heutzutage leider nicht mehr in der Anzahl wie einst über einen Fernseher, wo die ganze Familie nach dem Baden Samstags abends die Sportschau guckt. Aber auch beim Streaming über die Online Dienste der Rundfunkanstalten gilt: Man kann mit den Smart TVs (oder mit Zubehör, wie TV-Sticks, oä., diese Internetangebote auf dem Fernseher betrachten.
Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass der WDR speziell unseren Verein immer sehr stiefmütterlich behandelt hat. Aber in diesem Fall trifft es ja ncht nur uns, sondern den gesamten Westen.
Zur GEZ: Die gibt es seit 2013 nicht mehr, das stimmt. Aber ob man das Ding GEZ, Rundfunkbeitrag oder Beitragsservice nennt, ändert nichts daran, wohin die 18,36 € im Monat fließen und genau darum geht's. Unabhängige Nachrichten sollen gebührenfinanziert bleiben, da bin ich bei dir. Nur ist das, wofür der Beitrag hauptsächlich ausgegeben wird, mit Nachrichten nicht viel zu tun.
Laut KEF-Sonderbericht 2024 (Zahlen 2022) gehen für den Sender "Das Erste" 23 % der Kosten der Erstsendungen in Politik und Gesellschaft (399,4 Mio. €). Sport allein kostet 25 % (431,7 Mio. €), Fernsehspiel und Spielfilm zusammen 34 % und Unterhaltung 14 %. Beim Sender "ZDF" sind es 14 % Politik, 12 % Aktuelles, aber 23 % Sport, 32 % Fernsehfilm und Serie und 12 % Show. Sport, Fiktion und Unterhaltung machen also rund drei Viertel aus, Nachrichten und Politik ein Viertel. Eine Minute Sport kostet im Ersten 10.014 €, eine Minute Politik und Gesellschaft 2.943 €. Für Sportrechte wurden 2021 bis 2024 insgesamt 1.674 Mio. € ausgegeben.
Und wer schaut das alles? Laut ARD/ZDF-Medienstudie 2026 sind es tatsächlich noch 56 % der Bevölkerung täglich, aber bei den 14- bis 29-Jährigen nur noch 25 %. 88 % ihrer Sehdauer entfallen auf digitale Angebote. Bei den Ü70 sind es dagegen 93 % lineares Fernsehen, und 80 % der gesamten Fernsehnutzung kommen von Menschen ab 50. Wir finanzieren also mit einem Beitrag, den jeder Haushalt zahlt, ein Programm, das am stärksten von den Ältesten genutzt wird. Für die Jüngeren ist es ein Nischenmedium. Offiziell heißt das Ganze übrigens "Solidarmodell": Jeder Haushalt zahlt, egal ob er das Angebot nutzt. Das ist im Prinzip ein Generationenvertrag light: Die Jüngeren finanzieren mit, was vor allem die Älteren nutzen, und das in einer Zeit, in der sie ohnehin schon ein Rentensystem mittragen, das demografisch massiv unter Druck steht. Solidarität ist okay, aber dann sollte das Geld auch dort ankommen, wo es der ganzen Gesellschaft nützt, nämlich bei unabhängigen Nachrichten und nicht beim Sport, Fiktion und Unterhaltung.
Die Abschaffung der Anstalten ist das eine, aber die Ausgaben so zu lassen, wie sie sind, ist das andere Extrem. Ich würde mir eine gründliche Reform und keine Abschaffung wünschen. Das wird sicher auch früher oder später geschehen, wenn die Demografie ihren Lauf nimmt.
Falls sich noch jemand fragt, was die "KEF" ist: Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist ein unabhängiges Expertengremium. Es prüft, wie viel Geld ARD, ZDF und Deutschlandradio brauchen, und empfiehlt den Ländern daraus die Höhe des Rundfunkbeitrags.

