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Bautagebuch 40: Stützen wachsen im A-Block

Bautagebuch 40: Stützen wachsen im A-Block
Baufortschritt am 4. März 2026. Im A-Block stützt eine Stahlkonstruktion das Dach.

Aller Aufregung um die jüngste „Baubegehung“ durch den Zoll Münster zum Trotz laufen die Arbeiten im LVM-Preußenstadion an der Hammer Straße natürlich weiter. Einiges lässt sich gut in der Webcam erkennen, anderes nur bedingt. Vor allem werden bereits am Sonntag mehrere Stahlstützen im A-Block ziemlich ins Auge fallen.

Denn in dieser Woche erhielt der A-Block auf der aktuellen Haupttribüne einen etwas unerwünschten Zuwachs. Zwei sehr wuchtige Stahlkonstruktionen werden in der nächsten Zeit den Blick aus dem A-Block erschweren. Ihre Funktion dürfte auf der Hand liegen: Irgendwann demnächst werden die Arbeiten für das Südost-Eckgebäude mit Kita und Geschäftsstelle starten. Dazu muss das Dach aber aus statischen Gründen gesichert werden. Es ist nämlich nach hinten raus „abgebunden“ und im Boden verankert. Doch die Ausschachtungsarbeiten werden diese Verankerung zumindest näherungsweise erreichen – und man geht hier offensichtlich auf Nummer Sicher.

Die Folge: Im A-Block fallen schätzungsweise rund ein Dutzend Plätze weg. Das hat Folgen für einige Zuschauer, die dort sonst sitzen. Geschäftsführer Dr. Markus Sass teilt dazu mit: „Die von Sichtbehinderungen im Block A betroffenen Karteninhaber hat der Verein bereits kontaktiert und ist dabei, Lösungen zu finden.“ Zum einen könnten betroffene Zuschauer zum übernächsten Heimspiel (also gegen Magdeburg) alternative Plätze aus dem kleinen Tageskarten-Restkontingent erhalten, wie Sass formuliert. „Und/oder es werden Entschädigungen gezahlt.“

Für das Heimspiel gegen Hertha kommen alternative Karten wohl nicht in Frage, weil der Vorverkauf längst abgeschlossen ist.

Über die aktuellen Baufortschritte und Arbeiten gibt es derzeit keine offiziellen Auskünfte. Die Webcam verrät allerdings teilweise, was gerade geschieht.

Augenfällig sind beispielsweise die neuen Werbebanden, die am oberen Dachrand der neuen Westtribüne angebracht werden. Die etwa einen Meter hohen Flächen wurden bereits teilweise bestückt – dort ziert das Logo des LVM-Preußenstadions die ersten Banden.

Noch unklar ist, ob im für die TV-Kameras sichtbaren Bereich andere Werbung montiert wird.

Baufortschritt am 4. März 2026. Werbebanden werden derzeit auf der West installiert.

Auf der Gegengerade wird derzeit daran gearbeitet, das Bodenniveau an die Parkplätze anzugleichen. Hier werden künftig einige tausend Fahrradstellplätze entstehen – und in der Mitte die Treppen hinunter zur neuen Nordtribüne.

Auf der Osttribüne läuft offensichtlich der Innenausbau weiter – die Lieferwagen vieler Handwerksunternehmen lassen das erahnen. Das Sendenhorster Unternehmen Bisplinghoff (Sanitär, Heizung, Klima- und Lüftungstechnik) ist beispielsweise im Einsatz.

In dieser Woche wurden die Kabelkanäle und verschiedene andere Installationen unter dem Dach der Ostkurve montiert.

Offiziell soll die neue Ost zum Saisonstart 2026/2027 übergeben werden. Die leise Hoffnung besteht aber, dass es noch im Laufe der aktuellen Rückrunde klappen könnte – aber dafür bleibt wenig Zeit, also sollte man sich wohl besser nicht zu sehr darauf freuen.

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