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47 Quadratmeter Videowall im LVM-Preußenstadion

47 Quadratmeter Videowall im LVM-Preußenstadion
Die neue Videoleinwand an der Westtribüne wurde am Donnerstag, 15. Januar, getestet und ist beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Samstag erstmals im Einsatz. Foto: SC Preußen Münster

Sie leuchtet! Seit Donnerstag ist die neue Videoleinwand im LVM-Preußenstadion in Betrieb – und soll direkt zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres gegen Karlsruhe auch Spielstände und alles andere anzeigen. Auf der anderen Seite wird ein baugleiches Modell unter dem Dach der Osttribüne errichtet. Das dauert allerdings noch etwas.

Wer am Donnerstag genau hinschaute, bekam gute Laune: Der Spielstand der Partie Münster gegen Karlsruhe war lange 1:0, das dürfte der SCP als gutes Omen gerne mitnehmen. Dass später aus rein technischen Gründen auch mal 1:1 angezeigt wurde, darf man dann gerne vergessen.

Die LED-Anzeige hat eine Auflösung von mehr als 20.000 Pixeln pro Quadratmetern und mit rund 10,5 Metern Breite und 4,5 Metern Höhe kommt die neue Leinwand auf rund 47 Quadratmeter Größe. Das ist eine komfortable Einzimmerwohnung mit Bad und Küche. Und die hängt nun unterm Dach der West. Wuchtig ist sie allemal, zumindest für die Verhältnisse in Münster. Größer geht allerdings immer: In Karlsruhe hängen über 80 Quadratmeter große Videowalls – allerdings ist das Stadion auch deutlich größer und damit die Abstände eben auch.

Ganz trivial war es wohl nicht, die neue Videowall in Betrieb zu nehmen. Es müssen aktuell nämlich zwei unterschiedliche Anzeigetafeln gleichzeitig bespielt werden – die alte, nun deutlich kleinere, vor der Osttribüne ist viel weniger breit als das Gegenstück im Westen. Daher unterschiedet sich die Anzeige nun: Im Westen ist das gleiche Motiv zu sehen, allerdings nach links um eine zusätzliche Anzeige erweitert. Dort wird dann das DFL-Logo angezeigt. Erst wenn das passende Gegenstück auf der gegenüberliegenden Stadionseite montiert wird, kann man auch die Anzeige neu gestalten und an das deutlich breitere Format anpassen.

Das Gerüst für die Videoleinwand im Osten wurde durch das Stahlbauunternehmen bereits installiert – das ging im Osten deutlich früher als auf der anderen Seite. Im Osten ist auch die Dachblende bereits vorbereitet, an der später einmal zusätzliche Vermarktungsflächen entstehen werden – auch wenn man vermuten darf, dass über der Fiffi-Gerritzen-Kurve nicht unbedingt Werbebotschaften angebracht werden.

Das Gerüst für die Videowall im Osten hängt bereits.

Zur Erinnerung: Die erste Anzeigetafel im Stadion war eine gebrauchte, einfarbige Anzeige aus einem Werksbetrieb, die der SCP günstig erhalten hatte.

Rückblick: Die erste Anzeigetafel im Stadion um 2007 herum.

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