3:2 in Wattenscheid: Preußen Münster rettet sich gerade noch so ins Viertelfinale
45 absolute Gruselminuten hatte der SC Preußen Münster in Großaspach hinter sich. Die Niederlage nach souveräner erster Halbzeit und einer 2:0-Führung ist bis heute nicht verdaut. Umsomehr Aufmerksamkeit bekam der Auftritt der Preußen im Westfalenpokal. Doch erneut lieferte der SCP eine Halbzeit zum Vergessen ab – womöglich noch schlechter als zuletzt in Großaspach. Die gute Nachricht: Diesmal zog sich der SCP an den eigenen Haaren aus dem Sumpf und drehte die Partie am Ende noch.
Vor über 3.100 Fans ging Wattenscheid bereits nach 14 Minuten durch Illia Poliakov in Führung. Dieser Spielstand trieb den Regionalligisten weiter nach vorn – und bei Münsters Elf gingen offenbar im Kopf wieder alle Alarmsirenen an. Nichts ging zusammen.
Zur Pause hätte die SGW noch höher führen können, doch Matthis Harsmann war immer zur Stelle, wenn es notwendig war.
Zur Pause wechselte Thomas Wörle erneut mehrfach – und die Preußen nahmen nun endlich in leicht umgebauter Formation Fahrt auf. Das war bereits nach 56 Minuten erfolgreich: da traf „Babis“ Makridis zum 1:1. Und nur sechs Minuten später traf Joshua Mees zur Führung für die Preußen. Die Partie war damit gedreht.
Das 3:1 durch Niklas Varelmann nach 80. Minuten sollte eigentlich Sicherheit bis zum Schlusspfiff geben, doch ein Elfmeter (verursacht von Tim Dietrich) brachte Wattenscheid nach 87 Minuten noch einmal heran. Getroffen hatte Ex-Preuße Kevin Schacht. Aber die Preußen retteten sich und das knappe Ergebnis ins Ziel und treffen nun im Viertelfinale auf den BSC Schüren.
Personal: Niko Koulis absolvierte seinen ersten Einsatz nach seiner Verletzung.
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