3. Liga im DFB-Pokal: Vier von zwölf raus
Zwölf Drittligisten tummeln sich in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals in der Saison 2026/2027. Mehr waren noch nie dabei, wie der DFB selbst schreibt. Nur zweimal wurde diese Marke bisher erreicht: 2012/2013 und 2024/2025. Am Freitagabend allerdings lichteten sich die Reihen spürbar und die ersten Ergebnisse am Samstag bestätigten das.
Gleich drei Drittligisten waren bereits am Freitagabend gefordert. Rostock gegen Stuttgart, Mannheim gegen Kaiserslautern, Münster gegen Karlsruhe. Und alle drei Drittligisten strichen am Ende die Segel. Die einen knapp (Münster), die anderen knapp und unter dramatischen Umständen (Mannheim) und einer chancenlos gegen Stuttgart (Rostock).
23.504 Zuschauer sahen in Mannheim, wie sich der 1. FC Kaiserslautern spät durchsetzte. Das Tor von Kanaté fiel in der letzten Minute der Verlängerung, als manche wohl schon mit einem Elfmeterschießen rechneten. Zuvor war die Partie allerdings für rund eine halbe Stunde unterbrochen. Fans beider Teams gerieten aneinander – Mannheimer betraten das Spielfeld, aus dem Lauterer Block flogen Raketen in den Heimbereich, es wurde provoziert. Ein Derby eben. Sportlich rettete sich der FCK in die zweite Runde.
In Rostock sahen 27.453 Zuschauer zu, wie der VfB Stuttgart frühzeitig die Weichen auf Sieg stellte. Die Führung von Pejcinovic (er steuerte am Ende drei Treffer bei) entstand nach einer Fehlerkette der Gastgeber, das schnelle 0:2 war schon eine Vorentscheidung. Aus Münster wird man verständnisvoll nach Rostock blicken. Zwei Jahre zuvor blieben auch die Preußen chancenlos gegen den späteren Pokalsieger aus Stuttgart und verloren in der ersten Runde mit 0:5.
Am Samstag scheiterte dann der SV Wehen Wiesbaden mit 0:4 relativ klar an Bayer Leverkusen.
In der ersten Runde sind noch im Einsatz: Fortuna Düsseldorf, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, FC Viktoria Köln, 1. FC Saarbrücken, SC Verl sowie die beiden Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach und Würzburger Kickers.

