2:1 gegen Fürth: Preußen Münster verschafft sich Luft im Abstiegskampf
Das war Erleichterung pur. Nach 93 Minuten Kampf und manchmal Krampf im Preußenstadion holte sich der SC Preußen Münster den Heimsieg gegen Greuther Fürth. Joshua Mees war der Mann des Tages, er erzielte die beiden Preußentore – beide per Kopf.
Neuzugang David Kinsombi stand direkt im Kader, aber nicht in der Startelf. Trainer Sascha Hildmann wollte die mittlerweile durchaus eingespielte Elf des SCP nicht sofort durcheinanderbringen. Weil aber Niko Koulis fehlte, rückte Simon Scherder erstmals in die Startelf.
Und der SCP begann vor 11.791 Zuschauern druckvoll und engagiert – das sah in der ersten Viertestunde wirklich gut aus. Und kein Zufall: Jano ter Horsts Hereingabe landete auf dem Kopf von Joshua Mees, der per Kopf am Ex-Preußen Nils Körber vorbei zum 1:0 traf. Das Tor wurde zunächst noch einmal auf Abseits geprüft, was nicht eben zur Beruhigung der Fans und auch des Torschützen beitrug. Am Ende war aber alles in Ordnung.
Das Problem war eher, dass der Rückstand die Gäste aufweckte. Schwer verständlich, warum der SCP sich in der Folge so in die Defensive drängen ließ. Fürth spielte nun deutlich engagierter und wirkte einfach besser am Ball. Trotzdem: Etienne Amenyido traf nach 24 Minuten zum 2:0, doch dieses Tor pfiff der Schiedsrichter direkt wegen Abseits ab – und auch der VAR änderte das nicht.
Praktisch im Gegenzug traf Fürth dann zum 1:1 Neuzugang Felix Klaus drehte einen Freistoß in den Preußen-Strafraum und dort traf Niko Gießelmann ziemlich unbedrängt zum Ausgleich. Tja.


Doch auch dieses Tor wurde peinlich genau auf ein Abseits geprüft wurde – doch auch hier: Alles in Ordnung!| Meinen Hinweis kannst du nach der Fehlerberichtigung gerne löschen.