Trainingsauftakt in Münster: Rein in die Saison
Kurzfristig verlegte der SC Preußen Münster seinen öffentlichen Trainingsauftakt ins Stadion – unterm Dach der Südtribüne ließ es sich deutlich besser aushalten als auf dem weitgehend freien Trainingsplatz. Und so schauten sicher um die 450 Fans zu, wie der fast schon fertige Kader der Preußen auf dem Spielfeld Tempo aufnahm.
Viel Applaus gab es von den Rängen, als die Mannschaft erstmals den Rasen betrat. Nichts zu spüren von Abstiegsstimmung oder Niedergeschlagenheit. Das war fröhlich und gut gelaunt. „Eine schöne Energie“, freute sich Neu-Ttrainer Thomas Wörle über den warmen Empfang für die Mannschaft. Das freute auch die Neuzugänge Mika Stuhlmacher, Lucas Zeller, Ryan Johansson, Montell Ndikom, Tim Dietrich, Matthis Harsman und Louis Kolbe.
Alle waren an Bord – sowohl die aus dem Leistungszentrum Münsterland aufgerückten Talente Niklas Varelmann, Paul Ervens und Mikail Demirha als auch die nach dem Ende ihrer Ausleihen zurückgekehrten Jakob Korte, Leon Tasov und Marvin Schulz Junior.
Zum Kader zählte am Sonntag auch Torwart Johannes Schenk, der aber wohl kaum in Münster bleiben wird. Er zählte am Sonntag zum Team von vier Keepern, die sich vor der neuen Osttribüne in einer eigenen Einheit versammelten. Später mischte er auch mal bei Übungen im Feld-Team mit – engagiert, aber wohl ohne Zukunft in Münster.
Und auch die Langzeitverletzten Malim Batmaz, Simon Scherder und Antonio Tikvic waren am Ball, zumindest teilweise. Am weitesten scheint Tikvic, der bereits alle Einheiten mitmachte, während Scherder und Batmaz noch eher einzeln Runden drehten oder Übungen absolvierten. Scherder wurde bei jeder Runde vor der Tribüne lautstark gefeiert.
Wörle machte auch keine halben Sachen. Die Einheit dauerte weit über anderthalb Stunden, im Schatten war es auszuhalten, auf dem Feld dürfte es heiß gewesen sein.
Alter Bekannter zu Besuch
Unter die Fans hatte sich auch ein alter Bekannter der Preußen gemischt. Gerrit Wegkamp, Aufstiegsheld von 2023 schaute sich das Training von der Tribüne aus an. Anlass: Er besuchte seinen Kumpel Tim Dietrich, der von Schalke II nach Münster gewechselt war. Und frischte bei der Gelegenheit alte Freundschaften in Münster auf.

