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Preußen-Debakel in Dresden: Höchste Niederlage seit 1973

Preußen-Debakel in Dresden: Höchste Niederlage seit 1973
Dresden - Münster 6:0. Foto: firo sportphoto:

Am 34. Spieltag der Regionalliga West 1972/1973, damals zweite Liga, spielte der SC Preußen Münster auswärts bei Borussia Dortmund. Am Ende gingen die Adler im Stadion „Rote Erde“ mit 0:9 unter. Die Saison beendete der SCP damals auf Platz 13. Das würden sich am Sonntag alle Preußen wünschen. Denn das 0:6 in Dresden an diesem 26. Spieltag war die höchste Preußen-Niederlage seit 1973. Mit sechs Toren Unterschied verloren die Preußen zuletzt 1989.

In der Zweitliga-Saison 1989/1990 unterlag der SCP auswärts in Aachen mit 1:7, erzielte aber immerhin einen Treffer. Es war eine seltsame Zeit, weil Abstiegskandidat Aachen gerade einen neuen Trainer verpflichtet hatte – Mustafa Denizli nämlich – und plötzlich Punkte sammelte. In genau dieser unseligen Zeit trat der Aufsteiger Münster am alten Tivoli an und war chancenlos.

Und 1980/1981 war auch Hertha BSC zu stark – auch hier unterlag der SCP mit 0:6. Aber noch höher war nur die Niederlage in Dortmund.

Das 0:6 in Dresden war zusammen mit den beiden Niederlagen in Berlin und in Aachen aber auch in der 2. Bundesliga (inklusive 2. Bundesliga Nord) die höchste Niederlage. Schlimmer wurde es nie. Für Dresden war es dagegen der höchste Zweitliga-Sieg der Klubgeschichte.

Tabelle
KlubSp.SUNToreVerh.P
1.)1. FC Saarbrücken00000:000
2.)Alemannia Aachen00000:000
3.)FC Hansa Rostock00000:000
4.)FC Ingolstadt00000:000
5.)FC Viktoria Köln00000:000
6.)Fortuna Düsseldorf00000:000
7.)Fortuna Köln00000:000
8.)MSV Duisburg00000:000
9.)RW Essen00000:000
10.)SC Preußen Münster00000:000
11.)SC Verl00000:000
12.)SG Sonnenhof Großaspach00000:000
13.)SSV Jahn Regensburg00000:000
14.)SV Meppen00000:000
15.)SV Waldhof Mannheim00000:000
16.)SV Wehen Wiesbaden00000:000
17.)TSG Hoffenheim II00000:000
18.)TSV Havelse00000:000
19.)VfB Stuttgart II00000:000
20.)Würzburger Kickers00000:000

Die Klubs auf den Plätzen 1 und 2 steigen direkt in die 2. Bundesliga auf. Der Drittplatzierte der 3. Liga spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga. Die Klubs auf den Plätzen 17 bis 20 steigen direkt in die Regionalliga ab.

4 thoughts on “Preußen-Debakel in Dresden: Höchste Niederlage seit 1973

  1. Ich kann mich nur fortlaufend wiederholen mit einem Appell an die Verantwortlichen im Verein:

    Dieses Spielgeschehen nebst Ergebnis spricht Bände, denn schlimmer geht’s nimmer! Handeln Sie bitte sofort, bevor die Katastrophe weiter ihren Lauf nimmt. Noch ist nichts verloren, denn es sind noch acht, bzw. incl. Relegation, u. U. zehn Spiele zu absolvieren. Dazu muss aber zwangsläufig ein komplett anderes Spielsytem implantiert werden, was nur mit einem neuen Trainerteam zu bewerkstelligen ist.

    Da der Trainermarkt ja wohl komplett leergefegt ist, sollte das vereinsinterne Trainergespann aus der Saison 2024/2025, was ab dem drittletzten Spieltag erfolgreich die Wende nebst Klassenerhalt in Liga 2 gestaltet hat, wieder installiert werden, wenn es die Statuten zulassen.

    Dem zufolge sollten die Herren Christian Pander, Kieran Schulze-Marmeling und Sören Weinfurtner nun sofort wieder als Team die Verantwortung übernehmen, denn die Länderspielpause bietet sich dafür geradezu an.

    Auf geht’s Preußen, noch ist nichts verloren …

  2. Nur wenn man das Trainerteam freistellen dann alle, den Torwartrainer und Atletic Fuzi gleich mit das wäre konsequent. Wenn man sieht wie Schenck durch den Strafraum irrt ist schon Abenteuerlich.Und ganz nebenbei muss sich ein Herr Kittner hinterfragen was er für einen Kader zusammengestellt hat.Es gibt hier nur Verlierer, eines ist auch klar die Mannschaft ist nicht 2.Ligatauglich so klar muss man das sehen, aber das will in Münster niemand hören.Wenn ich Freitags die Tipps in der WN sehe wird mir schlecht Überheblicher geht es nicht.Schönes Stadion für die 3.Liga.

  3. Warum hat man nicht direkt nach dem schwachen Lauternspiel (2:3) reagiert? Schon damals war alles klar. Die Trennung von Ende war überfällig. Das System Ende haben die Gegner längst durchschaut, die Formkurve der Spieler wie Schenk, Hendrix, Mees, Jaeckel etc. zeigt nach unten. Die Neuen sind (noch) keine Verstärkung. Seit Saisonbeginn bringt die Spielphilosophie viel zu wenig Ertrag! Die Offensive hat die Gegner zu wenig gestresst. Es nervt, wenn die gegnerischen Trainer den SCP immer wieder loben, aber nie Punkte dabei rausspringen. Der Kader ist eigentlich stärker als vor 1 Jahr und man hat noch 8 Spiele. Das macht Hoffnung. Aber da unten ist nun alles viel enger zusammen, als im Mai 2025. Es braucht jetzt neue Reizpunkte, eine andere Ansprache, Mannschaftsgeist. Man fragt sich, ob die Klubführung verstanden hat, um was es jetzt geht. Es geht um die ZUKUNFT des SCP 06! Geht man zurück in die Dritte Liga (die fußballerisch bescheiden daherkommt), dann nützt einem das schöne Stadion auch nichts mehr und es dauert wieder 8-10 Jahre, bis man erneut hochgeht. Oder beißt man sich jetzt durch, schafft den Klassenerhalt und frisst sich noch mind. 2-3 Jahre richtig Speck an, etabliert sich vielleicht sogar fest in der 2. Liga. Die sportlichen und finanziellen Perspektiven wären dann glänzend. Preußen steht am Scheideweg. Die nächsten Spiele geben die Richtung vor.

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