preussenjournal.de auf             

Joshua Mees: „Ich habe richtig Bock …“

Joshua Mees: „Ich habe richtig Bock …“
Joshua Mees nach seinem Tor.

Es war der kleine emotionale Höhepunkt vor dem ganz großen emotionalen Höhepunkt: Sechs Spiele lang fehlte Joshua Mees dem SC Preußen Münster. Direkt am ersten Spieltag und schon nach 16 Minuten der Partie in Wiesbaden musste er verletzt raus. Das war Anfang August. Jetzt, Mitte Oktober, kehrte er endlich auf den Platz zurück. Seine Rückkehr war bittersüß.

Nach 75 Minuten beorderte ihn Thomas Wörle zur Bank, dann kam er für Montell Ndikom ins Spiel. „Als ich reinkam, stand es noch 2:1 für uns und ich hatte den Eindruck, dass wir die Partie vomplett im Griff haben.“

Eine Täuschung, wie sich vier Minuten später herausstellen würde. Binnen zwei, drei Minuten drehte Essen nach teils heftigen Defensivfehlern der Preußen die Partie. „Die Dinger haben wir uns selbst reingeschossen“, ärgerte sich Mees daher auch. „Dass wir das Spiel so aus der Hand geben, ist super ärgerlich.“

Bittersüß war das Fazit aber, weil Mees selbst zurückkehrte und dann nach 87 Minuten goldrichtig – weil mutterseelenallein – auf der linken Seite stand und die Kopfballverlängerung von Lucas Zeller per Kopf perfekt ins lange Eck drückte. Der späte Ausgleich rettete dem SCP wenigstens noch den Punkt, mehr aber noch das halbwegs gute Gefühl. „So ein Erfolgserlebnis ist für mich persönlich natürlich top, trotz‘ bin ich ein bisschen frustriert darüber, wie das Spiel letztlich gelaufen ist.“

Joshua Mees in der Sekunde vor dem Tor: Hier kommt der Ball von Zeller rüber zu Mees, der ganz frei steht.
Joshua Mees in der Sekunde vor dem Tor: Hier kommt der Ball von Zeller rüber zu Mees, der ganz frei steht.

Essen habe doch im Grunde außer den Tore kaum eine Chance bekommen, so Mees. Die defensiven Patzer bringen den SC Preußen in dieser Saison aber immer wieder in Schwierigkeiten. „Es ist ein Prozess, in dem wir uns befinden“, versuchte sich Mees an einer Erklärung. „Nach dem großen Umbruch im Kader sind wir einfach noch nicht zu 100 Prozent eingespielt, die Abstimmung ist noch nicht so, wie sie sein sollte.“

Die Gegentore seien aber alle vermeidbar gewesen, ärgerte sich Mees. Man habe sehen können, dass man vieles gut verteidigen könne, wenn „alle das Gleiche machen und sauber verteidigen“. Das müsse man nun einfach über 90 Minuten auf den Platz bekommen.

Für Joshua Mees dürfte am Ende allerdings wichtig gewesen sein zu sehen, dass er in der Liga wieder Fuß fassen kann. „Alles hat gehalten“, meinte er später. „Mein Körper ist gesund, ich schaue jetzt einfach nach vorn und freue mich auf Mittwoch und dann uf Samstag und die nächsten Spiele, die da kommen.“

Sein Ausblick: „Ich habe richtig Bock.“

Weitere Berichte zum Spiel:

Spieldaten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert