Auch Charalambos Makridis bleibt beim SC Preußen Münster
Was für ein Kontrast zum bis dato letzten Abstieg 2020: Der SC Preußen Münster musste vor sechs Jahren mühsam ein neues Team formen – das wird im Sommer 2026 deutlich einfacher. Der Grund: Viele Preußen aus der vergangenen Zweitliga-Saison bleiben an Bord. Der jüngste „Verlängerer“: Charalambos Makridis.
Der bald 30-Jährige verlängerte seinen Vertrag beim SCP für die 3. Liga, wo er bisher noch nie gespielt hat. Mit 155 Zweitliga-Spielen bringt Makridis aber eben eine andere sportliche Erfahrung mit. Dass er eigentlich schon auf der Seite der Abgänge notiert war, stört nun niemanden. „Babis bringt am Ball besondere Fähigkeiten mit. Er ist schnell, beidfüßig, kann offensive Eins-gegen-eins-Situationen für sich entscheiden und damit auch spielentscheidende Momente für die Mannschaft kreieren. Zudem ist er auf den Außenpositionen links und rechts vielseitig einsetzbar”, beschreibt Sportdirektor Jan Uphues die sportlichen Qualitäten. „Babis ist ein fleißiger Spieler und ein guter Typ. Er ist kein Lautsprecher, denkt aber immer positiv nach vorn und steht in der Gruppe für ein gutes Miteinander.”
Seit Sommer 2024 ist Makridis beim SCP, unumstrittener Stammspieler war er in dieser Zeit nie. Eine Zeitlang wirbelte er auf den Flügeln, wurde später aushilfsweise in die Abwehrkette beordert. Erst im Saisonfinale unter Alois Schwartz bekam er nachhaltig Spielzeit. In der vergangenen Saison kam er insgesamt auf 26 Einsätze in der 2. Bundesliga, stand allerdings nur in zehn Spielen auch in der Startelf. Insgesamt absolvierte Makridis 58 Zweitligaspiele für den SCP.
Der Kader
Zunehmend füllt sich der Kader vor dem Trainingsauftakt am kommenden Sonntag. Einige Positionen sind noch vakant, insbesondere in der Offensive, wo gleich zwei Spieler aus langwierigen oder wiederholten Verletzungen kommen und keinesfalls so belastbar sein werden, dass sei von Beginn an ihre Rollen ausfüllen können.
Bedarf hat der SCP auch noch im Mittelfeld, nach dem Abgang von Jano Ter Horst vor allem auf der Seite, aber auch in der Abwehr.
Der aktuelle Kader (wird aktualisiert)

