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Bautagebuch 50: Nordtribüne und Stadionname

Bautagebuch 50: Nordtribüne und Stadionname
Das LVM-Preußenstadion Ende September 2026.

Der Bau der Nordtribüne geht kräftig weiter – aber die markanteste Veränderung ist der neue Schriftzug LVM-Preußenstadion, dessen Installation in der vergangenen begonnen hat. Sehr deutlich zu sehen ist, wie der künftig beleuchtete Namen technisch realisiert wird.

Alles, was in diesem Bautagebuch zu sehen ist, lässt sich tatsächlich von außen erkennen. Vor allem gilt das für den Stadionnamen. Im Grunde besteht der Stadionschriftzug offensichtlich aus drei Schichten: Ganz zuunterst ist der Schriftzug in grün zu sehen. Darauf werden die Leuchten montiert, ehe am Ende eine weitere Schicht mit dem finalen Schriftzug montiert wird. Der Stadionname wird also offenbar nicht selbst beleuchtet sein, sondern indirekt strahlen. Das zeigen auch die Visualisierungen, die auf der Stadionwebseite zu sehen sind. Die oberste Schicht müsste demnach eher in einem Grau-/Silberton gehalten sein, nicht in Grün. Aber das wird man dann in Kürze sehen.

Das LVM-Preußenstadion Ende September 2026. Man sieht, wie die indirekte Beleuchtung installiert wird. Und wie sorgsam die einzelnen Schilder beschriftet sind…
Das LVM-Preußenstadion Ende September 2026. Man sieht, wie die indirekte Beleuchtung installiert wird.

Übrigens: Der Schriftzug ist vorerst nur im Westen zu sehen. Auf der Ostseite des Stadions zur Hammer Straße sind noch keinerlei Spuren vom Namen zu sehen. Auf der „Innenseite“ der Tribüne sind die Halterungen allerdings schon montiert.

Die Nordtribüne

Von oben lassen sich die Räumlichkeiten der künftigen Nordtribüne gut erkennen – vor allem die leicht geschwungene Fassade, die sich im Osten und Westen leicht nach in die Kurve legt. Man sieht auch deutlich den Eingangsbereich, der durch emehrere Säulen gegliedert wird. Treppenhäuser und Aufzugsschächte sind bereits angelegt.

Im östlichen Teil wurde bereits die erste Zwischendecke eingezogen. Spannend: Der zentrale Kran ist übergangsweise mitten in das Gebäude integriert und wächst sozusagen aus ihm heraus. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt entfernt – werden die verbleibenden „Löcher“ dann geschlossen? Klar ist allemal, dass das Kranfundament zugleich auch Teil des Fundaments der künftigen Tribüne ist.

Die Bilder der Tribüne legen nahe, dass in Kürze auch die Montage der ersten Zahnbalken bevorsteht – jedenfalls dann, wenn die bisherigen Tribünen Vorbild sind. Die Fundament wurden jedenfalls schon vorbereitet und die Zwischenräume mit Material verfüllt.

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