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Marvin Schulze macht den Weg frei zum Pokalsieg gegen SSV Buer

Marvin Schulze macht den Weg frei zum Pokalsieg gegen SSV Buer
Westfalenpokal Münster - SSV Buer. Marvin Schulz startete den Torreigen.

Man kann im Westfalenpokal als höherklassiger Klub nur verlieren? Wer sagt das? Gegen den Westfalenligisten SSV Buer setzte sich der SC Preußen Münster am Mittwochabend souverän mit 10:0 durch. Von beginn an nahm der SCP den Gegner sehr ernst, zog sein Spiel selbst durch und belohnte sich mit zehn Toren.

Mann der ersten Halbzeit war dann wohl Marvin Schulz, der Jüngere. Zwischen der 10. und der 22. Minute schoss er das 3:0 im Hattrick heraus, dann legte der junge „Vollblutstürmer“ (Thomas Wörle) sogar noch das zwischenzeitliche 5:0 nach und bereitete das 6:0 vor. Insgesamt kein schlechter Arbeitsnachweis.

Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Marvin Schulz startete den Torreigen.
Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Marvin Schulz startete den Torreigen.

Thomas Wörle wollte das nach dem Spiel auch nicht in Abrede stellte, als er darauf verwies, dass diese Partie sicher nicht Drittliga-Niveau hatte. Schulze habe das prima gemacht, wie auch das übrige Team, das zu keiner Zeit fahrlässig wurde, sondern das eigene Spiel konzentriert durchzog.

Der SSV Buer, wegen Sicherheitsbedenken des Heimrechts beraubt, wirkte nach dem Spiel auch nicht übertrieben erschüttert. Schon in den Katakomben scherzten die Gäste über das Ergebnis. So richtig mit einer Sensation hatte beim SSV Buer wohl niemand gerechnet und dass es am Ende noch eine Kiste Bier gab, schadete sicher auch nicht.

Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Über 3.900 Zuschauer.
Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Aus Gelsenkirchen waren ein paar Buer-Freunde mit angereist.

Insgesamt mehr als 3.900 Zuschauer schauten sich die Partie an – mehr waren zuletzt nur beim Pokalfinale im Mai 2021 zu Gast, als der SV Rödinghausen im Elfmeterschießen vor 6480 Fans gewann.

Spieldaten

Mit dem Spielstand von 6:0 zur Pause war die Partie natürlich längst entschieden. Nach der Pause schraubten Adeh, Varelmann, Demirhan und Kolbe das Ergebnis noch in zweistellige Höhe. Wie schon in der ersten Runde in Vreden waren es die jungen Herausforderer wie Schulze, Demirhan oder Tasov, die das Spiel nutzten, um Werbung in eigener Sache zu machen. Für Wörle ein wichtiger Fingerzeig: „Wir wollen die Jungs entwickeln, dafür war in der vergangenen Rückrunde in der 2. Liga kaum noch Zeit. Jetzt geht es aber.“

Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Wesley Adeh am Ball, Thomas Wörle schaut zu.
Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Wesley Adeh nach seinem Tor.
Westfalenpokal Münster – SSV Buer. Wesley Adeh nach seinem Tor.

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