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Schwarz im DFB-Pokal: Noch’n Sondertrikot

Schwarz im DFB-Pokal: Noch’n Sondertrikot
Niko Koulis zeigt das Pokaltrikot. Foto: SC Preußen Münster

Um Sondertrikots ist der SC Preußen Münster nicht verlegen. Zum Stadiongeburtstag gab’s eines, das ist gerade drei Wochen her. Jetzt kommt das nächste Modell, ganz in schwarz: das Trikot zum DFB-Pokal. Und diesmal wieder mit veränderter Front.

Das Homecoming-Shirt 2020, das Regenbogentrikot (2024), ein Stadion-Sondertrikot (gerade erst), das Ukraine-Solidaritäts-Shirt (2022), im gleichen Jahr das Finaltrikot im Westfalenpokal gegen Rödinghausen (auch ganz in schwarz)… Sondertrikots, so weit das Auge reicht. Und jetzt wieder, am Freitag im DFB-Pokal.

Vorne auf der Brust hat absprachegemäß und freundlicherweise der Grevener Logistiker Fiege wieder das Feld geräumt und Platz gemacht für das Bauunternehmen Gieseke. Die standen auch im vergangenen Jahr beim Erstrundenspiel gegen Hertha BSC auf der Brust, hatten aber nur einmal das Vergnügen, weil der SCP nach der mutmaßlich besten Leistung der vergangenen zwei Jahre am Ende unglücklich im Elfmeterschießen verlor.

Szene aus dem Sommer 2025: Simon Scherder stemmt sich im Gieseke-Trikot gegen den damaligen Herthaner Fabian Reese.

Am Freitag gibt es die nächste Chance – für Gieseke und für den SCP. Dann ist der Zweitligist und letztjährige Gegner Karlsruher SC Gast beim SCP. Und statt in Grün läuft der SCP dann mit schwarzem Trikot auf. Und wer da genau hinschaut, erkennt: Es ist das Trikot, das auch RW Essen als Auswärtstrikot trägt. Kein Wunder, beide Teams werden von Jako beliefert und da greift man eben auf die Standardware zurück. Vermutlich wird das schlichte Design dennoch bei vielen auf Zustimmung stoßen. Auch wenn erneut 70 Euro fällig werden, um das Modell dann auch im eigenen Schrank hängen zu haben.

So ist das im modernen Fußball: Man muss es ja nicht kaufen, soll jeder, wie er oder sie mag. Aber dass es da einen gewissen „FOMO-Effekt“ für Merchandise gibt, lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Das ist Kommerzialisierung, es ist nicht zu ändern. Vermutlich ist es aber dann für die nächsten Tage erst einmal das letzte Sondertrikot. Es sei denn, der Weihnachtsmann… ach, lassen wir das.

Zum dritten Mal wird die Gieseke GmbH im DFB-Pokal die Brust des Trikots zieren. Darüber freuen sich Jan Gerbe (Sportfive), Kapitän Niko Koulis, Mark Gieseke und Volker Böckmann (Geschäftsführung Gieseke) und Philipp Deipenbrock (SCP-Geschäftsführer Marketing & Vertrieb). Foto: SCP

Das schreibt der SCP

Für das Münsterländer Unternehmen Gieseke, das bereits letzten Sommer das starke Zeichen
gesetzt und seine Partnerschaft vorzeitig bis 2030 verlängert hat, wird es der dritte Einsatz im
DFB-Pokal. Kurzer Rückblick: Als erster Rückenpartner überhaupt begleitete Gieseke den SCP-
Doppelaufstieg und wechselte dann, weil die DFL-Statuten in der 2. Bundesliga keine
Partnerfläche an der Stelle zuließen, auf die Brust im DFB-Pokal. Den Einstand gab es gegen den
VfB Stuttgart, in der vergangenen Saison folgte das Duell mit Hertha BSC – erstmals im eigenen
Pokaltrikot. Jetzt, zurück in der 3. Liga, behält Gieseke beide Rechte und gibt sowohl in der Liga
Rückenwind als auch im DFB-Pokal volle Unterstützung.

„Die Partnerschaft mit Gieseke ist ein hervorragendes Beispiel für gemeinsames Wachstum!
Über die Jahre wurde unsere Zusammenarbeit, so wie es in der Baubranche als symbolisches
Bild perfekt passt, Schritt für Schritt ausgebaut und gestärkt“, betont Philipp Deipenbrock,
Geschäftsführer Marketing & Vertrieb beim SCP, und fügt an: „Dazu ist auch der Austausch mit
Volker Böckmann und Mark Gieseke immer offen, konstruktiv und sympathisch. Beiden ein
großes Dankeschön für die Unterstützung.“

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