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Markus Sass verlässt 2027 den SC Preußen Münster

Markus Sass verlässt 2027 den SC Preußen Münster
Dr. Markus Sass.

Das ist schon eine bemerkenswerte Nachricht: Geschäftsführer Markus Sass wird den SC Preußen Münster nach Ablauf seines Vertrags verlassen. Das wird dann Sommer 2027 sein, wie der SC Preußen am Donnerstag selbst mitteilt.

Sass, bisher zuständig für Finanzen und Stadion zuständig, sieht ab Mitte Sommer einen „optimalen Zeitpunkt“, um Verantwortung „geordnet“ zu übergeben. Vor allem das Thema Stadion habe dazu beigetragen, wie es heißt. Der Umbau des alten städtischen Stadions in das neue LVM-Preußenstadion seit ab Mitte 2027 in weiten Teilen abgeschlossen, damit sei auch ein Moment gekommen, sich beruflich noch eimal neu zu orientieren.

„Zum Jahresstart 2024 war der ausgewiesene Infrastruktur- und Finanzexperte mit einem klaren Auftrag in die Geschäftsführung berufen worden: das Jahrhundertprojekt Stadionumbau auf Geschäftsführungsebene zu begleiten, die Finanzen des Clubs weiter zu konsolidieren sowie die Prozesse und Strukturen innerhalb des Clubs zu professionalisieren. Diese Aufgaben hat Sass in den vergangenen Jahren mit großer Kompetenz, hoher Verlässlichkeit und viel Engagement erfolgreich bearbeitet“, wie es der SCP selbst schreibt.

Bereits im März habe Sass die Gremien des SCP über seine Pläne informiert, damit soll eine frühzeitige Suche nach einem Nachfolger ermöglicht werden. Wie man beim SCP hört, wird es dann möglicherweise auch um einen etwas anderen Zuschnitt der Aufgaben gehen – nachdem das Stadionprojekt auf die Zielgerade einbiegt, entfallen viele Aufgaben, die damit zusammenhängen. Gleichzeitig ist der SCP an anderen Stellen, beispielsweise personell, deutlich gewachsen. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger würde also neben dem Thema Finanzen auch diesen Bereich in den Fokus rücken müssen.

„Markus hat in einer für den Club sehr wichtigen Phase große Verantwortung übernommen und diese Aufgabe mit seiner ganzen Expertise, Verlässlichkeit und seinem großen Herzen für den Club erfolgreich ausgefüllt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, so Frank Westermann, Aufsichtsratsvorsitzender, die Arbeit von Markus Sass und betont: „In den vergangenen Jahren hat sich der Club in zentralen Bereichen deutlich weiterentwickelt. Die wirtschaftliche Stabilität wurde gestärkt, Prozesse und Strukturen wurden professionalisiert, und das Stadionprojekt wurde mit großer Sorgfalt begleitet. Das ist ein großer Verdienst von Markus Arbeit.“

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