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Fortuna Düsseldorf sammelt Ex-Preußen ein

Fortuna Düsseldorf sammelt Ex-Preußen ein
Trainingsauftakt beim SC Preußen Münster am 23. Juni 2025. Marcel Benger.

Das dürfte eine spannende Saison werden. Für den SC Preußen Münster ohnehin, denn noch ist ziemlich unklar, wie der umgebaute SCP in der 3. Liga ankommen wird. Allerdings wird sich auch der Blick über die Stadtgrenze hinaus lohnen, denn ligaweit tummeln sich ja nun doch einige Ex-Preußen. Besonders augenfällig wird das in Düsseldorf.

Dort, bei der Fortuna, kam Preußens Ex-Trainer Alexander Ende ziemlich schnell unter, nachdem er in Münster (und in der 2. Bundesliga) mit seinem Fußball schon eher klar gescheitert war. Auch in Düsseldorf gelang es ihm unter (allerdings anderen) Umständen nicht, seinen Klub in der Liga zu halten. Gleichwohl hatte Fortuna Ende bereits mit einer klaren Perspektive verpflichtet, der Abstieg soll für Ende am Rhein kein Makel sein.

Damit Düsseldorf einen neuen Anlauf nehmen kann, soll Ende dort genau den Ballbesitz- und Tempofußball umsetzen, der in Münster in den ersten Spieltagen der vergangenen Saison so viel Eindruck gemacht hatte. Dafür sammelt Ende nun bekannte Mitstreiter ein. Der erste, der in Düsseldorf anheuerte, war Münsters Ex-Kapitän Jorrit Hendrix, der sich mit dem sang- und klanglosen Abschied sicher nicht übertrieben viele Freunde gemacht hat. Nicht einmal einen Abschiedsgruß in Richtung Preußen bekam Hendrix hin. Sei’s drum.

Auch Yassine Bouchama kam anschließend in Düsseldorf unter. „Ich bin absolut von dem Weg der Verantwortlichen überzeugt und sehe, dass hier etwas entstehen kann“, gab der bei seiner Vorstellung in Düsseldorf Auskunft. Eben eine diese generischen Aussagen, die zum Routineprozess bei der Vorstellung gehören . Vertrauen, prima Gespräche, ein gutes Gefühl vom ersten Moment an – das übliche Fußball-Einmaleins.

Und jetzt ist eine weitere Personalien fix: Marcel Benger wird der nächste Ende-Vertraute, der bei Fortuna unterschreibt. Benger war in Münster sicher eine der großen (sportlichen) Enttäuschungen. Viele Verletzungen stoppten den Mann, der in Endes Spielsystem eigentlich eine ganz zentrale Rolle spielen sollten, richtig in Fahrt kam Benger so nie. Schon zum Saisonstart fehlte Benger wochenlang verletzt, dann fand er seinen Rhythmus nur schwer, in der Rückrunde verschwand er schnell und spielte in den letzten Wochen gar keine Rolle mehr. Gerade einmal 15 Einsätze kamen letztlich zusammen; vielleicht gelingt ihm in Düsseldorf ein frischer Start. Auch für Benger gilt: Von Anfang an positive Gespräche, hochmotiviert, den Weg mitzugehen.

Prompt kursiert im Internet ein Meme: „Fortuna Düsseldorf holt ablösefrei neues Logo“…

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