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Spiel-Thread 2026/27: 11. Spieltag: Preußen Münster - Fortuna Köln

Wie geht es aus?
Sieg
Unentschieden
Niederlage
Seite 1 von 7Nächste

Alles zum Spiel hier rein...

Man mag es kaum glauben, aber mit Fortuna Köln kommt die Mannschaft mit der besten Defensive, aber auch den wenigsten geschossenen Toren zu uns - Platz 19 aktuell. Unterschätzen sollte man diese nicht - haben Saarbrücken, Hoffenheim 2, Aachen und Düsseldorf ein Unentschieden abgeringt.

Worauf man hoffen sollte, das wir nicht zwei verschiedene Hälften sehen, wie so üblich - solangsam muss es die Mannschaft doch verstanden haben, das man über 90 Minuten den Laden zusammenhalten muss.

Wenn es wieder so läuft - Wattenscheid ein Mahnendes Beispiel - sollte solangsam über den Trainerposten gesprochen werden - mit dem Spielermaterial muss in dieser Liga einfach mehr geliefert werden. Warum es sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die Saison zieht, kann ich mir nicht erklären.

Ich bin zwar prinzpiell für Ruhe bewahren, aber die Einstellung des Teams zum Spiel muss vom Trainer(team) erfolgen und daran scheint es seit einigen Spielen zu scheitern.

Zwei gleich gute Halbzeiten sind erforderlich und wären ein Novum in dieser Saison.

Für die Einstellung ist aber nicht nur das Trainerteam verantwortlich.

Überarbeiten tun sich die Herren Profis nun wahrlich nicht. Jeder ist auch und gerade erstmal selbst für seine Einstellung verantwortlich. Das kommt mir zu kurz.

Wie man in Wattenscheid, wo man weiß es ist ein Pokalspiel so eine erste HZ spielen kann, ohne jedes Engagement, ohne Biss, ohne Konzentration - insbesondere nachdem man in Aspach in der 2. HZ vorgeführt wurde, ist nicht in erster Linie Aufgabe des Trainers.

Bei Topclubs gibt es da schon mal auch klare, öffentliche Ansagen von der sportlichen Leitung und vom Trainer. Wohldosiert, aber dann, wenn eine indiskutable Leistung abgeliefert wurde. Warum die das wohl machen?

Es gibt auch Topclubs, die streichen einfach mal freie Tage und da gibt es Verantwortliche, die Leistung auch öffentlich einfordern. Sogar nach Siegen, wenn sie den Eindruck haben, hier geht auch nur im Ansatz etwas in die falsche Richtung.

Gut, wir sind kein Topclub.

BalticEagle, Pappabart1906 und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
BalticEaglePappabart1906MissingnoBayernPreusse

Bei der Behebung der Probleme sind natürlich die Spieler gefordert, sie sind diejenigen, die auf dem Platz stehen. Aber sie anzuleiten, zu unterstützen, ihnen Hilfestellung zu geben - das ist alles die Aufgabe von Wörle und seinem Trainerteam. Wie ich schon mehrmals schrieb, könnte eine taktische Umstellung ein Mittel sein, so wie es Wörle zur Halbzeit gestern in Wattenscheid getan hat. Hauptsache die Spieler profitieren davon, indem das neue System hilft, für mehr Sicherheit und Stabilität sorgt. Eine weitere Maßnahme können personelle Umstellungen sein, da hat Wörle in Aspach schon für einige Überraschungen in der Startelf gesorgt. Manch einem Spieler tut womöglich mal eine Pause gut.

Der gestrige Sieg war wichtig für den Kopf. Inwieweit sich das auf das Köln Spiel auswirkt wird man sehen. Es gab schon Fälle, wo eine Mannschaft nach solch einem Erfolgserlebnis plötzlich befreit aufspielt. Weitaus realistischer ist aber, dass das leider noch eine Weile dauert. Weil es vieler kleiner Schritte bedarf um aus der Leistungs- und Ergebnisdelle heraus zu kommen. Solange man diese Fortschritte erkennt, haben Team und Wörle meine Unterstützung. Wichtig ist nur, dass diese Fortschritte auch zu Erfolgen, sprich: zu Punkten, führen.

Mikered und Tobias haben auf diesen Beitrag reagiert.
MikeredTobias

Da bin ich bei Dir, Kleini. Anleitung und Unterstützung ja. Aber mich zu konzentrieren, zu laufen, in die Zweikämpfe zu gehen, die Vorgaben auch umzusetzen - das ist Aufgabe der Spieler.

Für mich am Stream war weniger eine taktische Veränderung der Schlüssel, sondern eine ganz andere Körperspannung von jedem einzelnen. Auch die Einwechslungen waren für mich ein Faktor.

Ob die 2. HZ jetzt die Knöpfe befreit hat? Da mache ich ein Fragezeichen. Die 2. HZ gegen Aspach allein hätte schon zu einer anderen 1. HZ führen müssen, aus meiner Sicht.

Mich würde schon interessieren, wie Wörles Ansprache in Inhalt und Form aussehen. Gestern haben seine Maßnahmen jedenfalls funktioniert.

Gegen Köln hätte ich gerne mal 2 konstante Halbzeiten, also gute- wenigstens annehmbare.

Ndikom hat sich zum Glück nicht strukturell verletzt, sondern "nur" eine Zerrung in der Bauchmuskulatur (SCP). Mal schauen, ob er Sonntag schon wieder mitmischen kann.

Mikered, BalticEagle und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
MikeredBalticEagleKleiniMissingno
Zitat von Tobias am 21. Oktober 2026, 11:50 Uhr

Da bin ich bei Dir, Kleini. Anleitung und Unterstützung ja. Aber mich zu konzentrieren, zu laufen, in die Zweikämpfe zu gehen, die Vorgaben auch umzusetzen - das ist Aufgabe der Spieler.

Für mich am Stream war weniger eine taktische Veränderung der Schlüssel, sondern eine ganz andere Körperspannung von jedem einzelnen. Auch die Einwechslungen waren für mich ein Faktor.

Ob die 2. HZ jetzt die Knöpfe befreit hat? Da mache ich ein Fragezeichen. Die 2. HZ gegen Aspach allein hätte schon zu einer anderen 1. HZ führen müssen, aus meiner Sicht.

Mich würde schon interessieren, wie Wörles Ansprache in Inhalt und Form aussehen. Gestern haben seine Maßnahmen jedenfalls funktioniert.

Gegen Köln hätte ich gerne mal 2 konstante Halbzeiten, also gute- wenigstens annehmbare.

Was du aufzählst, klar das ist Sache der Spieler. Von Drittliga Profis sollte man aber auch soviel Eigenmotivation und Professionalität erwarten dürfen. Wenn dann sowohl Einzelne als auch die Gruppe immer wieder solche negativen Ausreißer haben, dann ist halt der Trainer gefordert. Als Motivator, als Psychologe, als Teamführer. Körperspannung kommt nur zum Vorschein, wenn die Spieler genug Sicherheit und Selbstbewusstsein haben. Diese Sicherheit kann der Trainer mit diversen Maßnahmen vermitteln, wobei die Taktik nur ein Punkt ist, beim Thema Selbstbewusstsein variiert die Einflußmöglichkeit des Trainers je nach Spieler. Bei dem einen Charakter reichen ein paar Worte und der Junge brennt, bei dem anderen ist ein verbaler "Tritt in den Hintern" notwendig und beim nächsten kann ein Coach machen was er will, der läuft da gegen die Wand. Und solche Charaktere sind die schwierigsten. Als Trainer, als Teamführer, auf die unterschiedlichen Charaktere des Teams einzugehen und zusammen zu guten Leistungen zu führen, das macht die Komplexität aber auch den Reiz solch einer Aufgabe aus.

Ooh ja, mich würde auch interessieren, was Wörle gestern in der Halbzeit gesagt hat. Aber auch was in Großaspach oder zum Beispiel in der Pause des Essen Spiels gesagt wurde. Die krassen Gegensätze werden Wörle sicherlich auch ein Stück weit ratlos machen. Und bevor hier ein Kommentar kommt, das es Wörles Job ist verdammt noch mal für jedes Problem die Lösung parat zu haben, dann muss ich da widersprechen. Er wird sicherlich für alle Probleme nach Lösungen suchen und wird sich daran auch messen lassen müssen. Aber er wird sich sicherlich nicht hinstellen und arrogant sagen er hätte für alles sofort die Lösung. So wie es Ende letzte Saison machte, wo er meinte sein Fußball würde zum Erfolg führen und die fehlenden Ergebnisse wären die Schuld des Teams. Solch eine Hochmütigkeit will ich nicht wieder erleben und so schätze ich Wörle als Typ auch nicht ein. Ich schätze er zieht einzelne Spieler bzw. das ganze Team mit ein, denn man kann nur zusammen aus dieser Krise kommen. Er kann anleiten und Lösungen geben so viel er will, wenn die Spieler nicht willig sind die Dinge aufzunehmen und mitzuziehen, dann klappt das nicht.

Es geht nur gemeinsam!

Warum nicht gleich dieses Spiel als letzte Chance für Wörle ausrufen? Und für die gesamte Vereinsführung? NLZ auch schließen, kommt eh nichts Vernünftiges nach oben! Ach ja,  Stadion wird auch am falschen Ort gebaut - abreißen!

Manchmal denke ich wirklich, ich lebe auf einem anderen Planeten! Ich kann im Prinzip nur das wiederholen, was ich nach dem Spiel gegen Essen geschrieben habe. Wir spielen gegen Großaspach 60 Minuten vom Feinsten, dominieren den Gegner, wie wir seit Jahren (!) keinen Gegner dominiert haben, und das auswärts, und brechen dann ein.

Fortschritte nicht erkennbar? Es zählen nur die Ergebnisse? Lieber wieder wie in den ersten Spielen nach Paetow-Schleuder irgendwie die Kugel reinwürgen? Oder zig Chancen rausspielen, Tore machen und dann… verlieren? Ich habe sehr viel mehr Hoffnung, dass man auch die letzten 30 Minuten in den Griff kriegt als andersherum, dass man erst lernen muss, Fußball zu spielen.

Und dann die Stimmung so aufzuladen, dass jedes Spiel zum Schlüsselspiel für alles und jeden wird, ist da wohl eher kontraproduktiv. Ich weiß, dieser Post gehört eigentlich in einen anderen Thread, aber den Blödsinn will ich wirklich nicht weiter füttern! Ich sehe dem Fortuna-Spiel jedenfalls sehr entspannt entgegen ;-).

 

Mikered, Kleini und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
MikeredKleiniRelicSteveradlerAdler-2000Gradivus

Das Spiel gegen Fortuna Köln könnte ein historisches werden. Noch nie in der Geschichte des SCP (zumindest so weit ich recherchieren konnte, lasse mich gerne eines besseren belehren) wurden in einem Kalenderjahr weniger Heimspiele gewonnen. Der mehrfach "erreichte" Tiefstwert betrug bis jetzt Fünf. Da wir in diesem Jahr erst ein Heimspiel gewinnen konnten, bei 4 noch verbliebenen, muss gegen Köln gewonnen werden. Aber selbst bei einem Sieg müssten auch die restlichen Heimspiele gewonnen werden. Wird schon klappen, ähem.

Ich will gewinnen, weil wir die Punkte brauchen. So eine Statistik spielt für mich überhaupt keine Rolle.

Mikered und Kleini haben auf diesen Beitrag reagiert.
MikeredKleini
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