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Preußen Münster rechnet gegen Ingolstadt mit rund 13.000 Zuschauern

Preußen Münster rechnet gegen Ingolstadt mit rund 13.000 Zuschauern
Fans in der Fiffi-Gerritzen-Kurve.

So voll wie am Samstag war es schon ein paar Jahre nicht mehr im LVM-Preußenstadion. Wenn der FC Ingolstadt am zweiten Spieltag Gast bei der Heimpremiere des SCP ist, werden rund 13.000 Fans erwartet. Dass es so viele werden, liegt allerdings nicht an den Gästen …

Aus Ingolstadt werden nämlich nur rund 100 bis 150 Fans erwartet. Schon ein bisschen wenig, selbst für Sommerferien und… nun ja… Ingolstadt. Der Gästebereich wird also weitgehend verwaist bleiben, auch wenn die Gäste-Sitzplätze komplett an Preußenfans gegangen sind.

Für Samstag waren einen Tag vor dem Spiel nur noch rund 300 Karten verfügbar, wie es am Freitag hieß. Spannender aber: Die offizielle Stadionkapazität des Preußestadions wird in den kommenden Wochen und Monaten bei 13.945 Fans liegen.

Für sie wurden auch temporäre Zuwegungen geschaffen. Zur West geht es am Samstag auch über die Baustelle der künftigen Fahrradstellplätze und dann die neuen Treppen hinunter. Auf der Webcam 2 ist dieser neue Weg deutlich zu erkennen.

6.917 – FGK ausverkauft

Auf der neuen Fiffi-Gerritzen-Kurve werden am Samstag 6.917 Zuschauer stehen – mehr geht aktuell wegen der Bauarbeiten nicht. Aber zum ersten Mal wird es also richtig voll und vermutlich auch noch einmal ein paar Dezibel lauter als bei der Premiere gegen Southampton.

Da es sich um ein sogenanntes „Grünspiel“ handelt, fallen fast alle bekannten Einschränkungen weg.

Eine höhere Zuschauerzahl als die erwarteten rund 13.000 gegen Ingolstadt gab es in den vergangenen Jahren nur einmal: Beim letzten Heimspiel der Saison 2021/2022, als der SCP knapp am Aufstieg scheiterte, waren noch 14.300 Fans zugelassen. Es war auch die letzte Partie mit intakter Westkurve. Die maximale Kapazität in den jüngsten beiden Zweitliga-Jahren lag bei 12.672 Fans. In der 3. Liga zuvor durften noch 12.794 Fans ins Stadion. Diese Zahl wurde in zwei Spielen der 3. Liga 2023/2024 erreicht – gegen Unterhaching, Freiburg II. In der Regionalliga 2022/2023 kamen zum Aufstiegsspiel gegen Düsseldorf II ebenfalls 12.794 Fans.
Übrigens: Seit Juli 2020 kamen in insgesamt 50 Heimspielen mehr als 10.000 Zuschauer.

A und B wieder auf…

Beim Test zuletzt waren auf der bisherigen Haupttribüne die Blöcke A und teilweise B gesperrt. Gegen Ingolstadt ist wieder die ganze Tribüne nutzbar, wenngleich im Bereich des A-Blocks eben ohne Dach. Das musste wegen statischer Herausforderungen entfernt werden. Mit den betroffenen Ticket-Inhabern wurden aber bereits Lösungen gefunden.

… und der Biergarten auch

Geöffnet hat auch gegen Ingolstadt der Biergarten. Bereits ab 10 Uhr kann sich dort treffen. Zum Anpfiff schließt der Biergarten, öffnet aber nach Spielende wieder. So kann man einige Zeit im Schatten des Stadions verbringen. Apropos Schatten: Am Samstag sollen dann auch Sonnenschirme verfügbar sein.

Catering auf dem Prüfstand

Gegen Ingolstadt soll auch das gesamte Catering besser funktionieren als bei der Premiere. Die vergangenen zwei Wochen seien genutzt worden, um Abläufe neu zu organisieren, heißt es beim SCP. Beispielsweise soll auch die Pfandrückgabe besser organisiert werden.

Der Caterer „Stadionwirte“ sucht unterdessen nach neuen MitarbeiterInnen für den Service und hat dazu auf allerhand Portalen Stellenanzeigen geschaltet, unter anderem auch bei der Uni Münster.

Auf Social Media kursiert ein Flyer der „Stadionwirte“, dessen KI-Produktion allerdings in wichtigen Bereichen versagt hat – insbesondere beim Namen „LVM-Arena Preussen Münster“… autsch.

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